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47 Meters Down

Gefangen am Meeresgrund! Für Mandy Moore und Claire Holt beginnt ein Kampf ums Überleben im Tiefsee-Thriller 47 Meters Down.

Titel47 Meters Down
Jahr2016
ProduktionslandVereinigtes Königreich
RegieJohannes Roberts
DrehbuchJohannes Roberts
GenreThriller/Tier-Horror
DarstellerMandy Moore, Clairfe Holt, Matthew Modine, Santiago Segura
Länge87 Minuten
FSKAb 16 Jahren freigegeben
VerleihUniversum Film
Blu Ray Cover von 47 Meters Down.
Bluray-Cover von 47 Meters Down aus 2017.© 2012 UNIVERSUM FILM GMBH – ALLE RECHTE VORBEHALTEN

Story:

Lisa (Mandy Moore) ist zu Besuch bei ihrer Schwester Kate (Claire Holt) in Mexiko. Sie erfährt, das Kate von ihrem Freund verlassen wurde. Um die getrübte Stimmung etwas aufzuheitern, beschließen die beiden Frauen auf eine Party zu gehen. Dort lernen sie die Jungs Benjamin und Taylor kennen. Die beiden Herrschaften laden Lisa und Kate zu einer Bootsfahrt mit Tauchgang ein. Am nächsten Tag brechen die vier gemeinsam zum Boot von Kapitän Louis (Yani Gellman) und seinem Begleiter Javier (Chris J. Johnson) auf. In einem Tauchkäfig sollen die beiden Frauen 5 Meter in die Tiefe des Meeres hinab gelassen werden. Als besonderen Adrenalin-Kick lockt man weiße Haie an, um diese vom Käfig aus hautnah beobachten zu können.

Doch die Faszination für die Meeresbewohner endet in einem Wahren Alptraum, als sich plötzlich das Seil in der Winde löst. Der Käfig entgleitet mit Lisa und Kate in die Tiefen des Meeres und schlägt in ca. 47 Metern auf dem Meeresboden auf. Die beiden Frauen überleben den Aufprall, doch die Funkverbindung zum Boot existiert nicht mehr. Schon bald beginnt der Sauerstoff knapp zu werden und die gefährlichen Meeres-Räuber lassen nicht lang auf sich warten. Für Lisa und Kate beginnt ein panischer Kampf ums nackte Überleben.

Lisa (Mandy Moore) und Kate (Claire Holt) kurz vor ihrem Abenteuer.
Mandy Morre und Clairfe Holt in 47 Meters Down. © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH – ALLE RECHTE VORBEHALTEN

Hintergrund:

Der britische Tiefsee-Thriller 47 Meters Down spielte mit einem Budget von ca. 5,5 Millionen Dollar beachtliche 43,7 Millionen Dollar in den USA ein. Ein ursprünglicher US-Kinostart war für den Film nicht vorgesehen. Er sollte lediglich als Direct-to-Video Produktion unter dem Titel „In the Deep“ erscheinen. Durch einen zeitig knappen Urheberrechtwechsel, fand der Film dann aber doch noch seinen Weg in die amerikanischen Lichtspielhäuser und behielt seinen ursprünglichen Titel 47 Meters Down bei.

Kritik:

Tief, tiefer, 47 Meters Down! Moderne Tiefsee-Thriller mit Hai-Thematik haben eine recht lange Tradition. Zum Teil auch in das Subgenre Tier-Horror einzustufen, zeigte uns Steven Spielberg Mitte der 70er Jahre mit seinem Klassiker „Der weiße Hai“ einen wahrlich furchteinflößenden Auftakt des Genres. Daraufhin folgten im Laufe der Jahre mal mehr und mal weniger gelungene Beiträge. Zu den besseren gehören sicherlich Renny Harlins „Deep Blue Sea“ und der bis dato jüngste Vertreter „The Shallows“.

Haiangriff in 47 Meters Down.
Hai-Attacke in 47 Meters Down.© 2012 UNIVERSUM FILM GMBH – ALLE RECHTE VORBEHALTEN.

Mit 47 Meters Down gibt es nun einen weiteren Genrebeitrag um den gefürchtetsten Meeresbewohner der Welt. Doch soviel vorweg: 47 Meters Down lässt sich nur bedingt auf den Tier-Horror ein. Vielmehr versucht der Film die allgemein bedrohliche und geradezu ausweglose Situation zu vermitteln. Zwei Frauen gefangen auf engstem Raum in der Tiefe des Ozeans. Dazu der ständig angstvolle Blick auf die stetig schwindende Anzeige des Sauerstoffes, umzingelt von blutrünstigen weißen Haien. Das mag in der Theorie wohl kaum bedrohlicher und spannender klingen. Die Praxis sieht hier jedoch leider etwas anders aus. Die recht einfach gestrickte Story möchte leider nicht so recht in Fahrt kommen und schafft es über weite Strecken hinweg keinen konstanten Spannungsbogen zu halten. Bereits der Einstieg gestaltet sich als eher schleppendes Unterfangen und die Spannung des Films bleibt im großen und ganzen auf vereinzelte und zumeist hektischere Szenen beschränkt.

Dennoch muss dem Szenario zugute gehalten werden, das es handwerklich gut eingefangen und umgesetzt wurde. Die CGI Hai-Effekte sind vernünftig und wenn sie denn zum Einsatz kommen auch bedrohlich. Das funktioniert situationsbedingt sogar ohne großartiges Blutvergießen. Generell ist der Film für einen Hai-Thriller eher blutarm ausgefallen.

Schauspielerisch leisten sich die beiden Hauptdarstellerinnen Mandy Moore (American Princess) und Claire Holt (The Originals) keine größeren Schwächen und vermitteln das Geschehen recht authentisch.

Fazit:

47 Meters Down hält leider nicht ganz das, was der recht ansehnliche Trailer suggeriert. Die vermeintlich ausweglose und bedrohliche Situation der beiden Protagonistinnen, wird durch ein schlechtes Timing im Drehbuch immer wieder zwischen vereinzelt hektischen und zu langen ruhigeren Passagen getrübt. Darüber hinaus finden sich wirklich effektive Schockmomente nur bedingt in dem Tiefsee-Thriller wieder. Immerhin leistet sich der Film handwerklich und schauspielerisch keine wirklichen Schwächen. Insgesamt wäre hier beim Drehbuch aber mehr drin gewesen. So bleibt 47 Meters Down nur ein solider streifen, der allenfalls für einen akzeptablen DVD Abend ausreicht.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

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COPYRIGHT © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH – ALLE RECHTE VORBEHALTEN

Jeff Clark

Name : Jeffrey Clark
Alter : 35
Aufgabengebiete: Reviews
Bevorzugtes Genre: Horror/Thriller
Lieblingsfilme: Martyrs, Das schweigen der Lämmer, Misery, Sieben, The Cell,Saw, Braveheart, Avatar, Alien, From Dusk till Dawn
Über mich: Einzelhandelskaufmann, verheiratet, 2 Kinder, Film, Technik, Tanz- & Fitnessfreak.

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