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Attack the Block

Aliens landen im Londoner Ghetto und bekommen es mit Teenagern zu tun….

Titel Attack the Block
Jahr 2011
Produktionsland Großbritannien
Regie Joe Cornish
Drehbuch Joe Cornish
Genre Fantasy, Science-Fiction, Action
Darsteller John Boyega, Jodie Whittaker, Nick Frost, Franz Drameh, Luke Treadaway,  Alex Esmail
Länge 88 Minuten
FSK Ab 16 Jahren freigegeben
Verleih Sony Pictures Screen Gems
Plakat von Attack the Block aus 2011. ©Capelight Pictures
Plakat von Attack the Block aus 2011. ©Capelight Pictures
Attack the Block mit Nick Frost aus 2011. ©Capelight Pictures
Attack the Block mit Nick Frost aus 2011. ©Capelight Pictures

Sooo, liebe Freunde der schrägen Horror-Splatter-was-weiß-ich-was-das-für-ein-Film-sein-soll! Ich habe vor kurzem eine alte BluRay aus dem Regal gekramt und total vergessen, wie geil ich diesen Film eigentlich finde. Und wer war Schuld? Finn aus Star Wars. Ja, liebe Leute. John Boyega hatte vor Star Wars schon ziemlich coole Filme gedreht. Allen voran „Attack the Block“. Wo wir auch direkt mal wieder beim Thema sind. Das „Fantasy Film Festival“ ist der ideale Ort um trashige, verrückte und total schräge Filme zu sehen. So war es auch mit „Attack the Block“.
Einfach nur zu geil die Idee. Ein paar Aliens landen in einem Londoner Ghetto, den sogenannten Ends. Nur leider haben sie nicht mit ein paar an die Zähne bewaffneten Teenagern gerechnet, die ihren Block nicht kampflos überlassen.

Fertig ist der Film. Doch keine Sorge. Hier geht es nicht um Außerirdische á la Predator oder Alien. Zudem ist es purer Zufall, dass sie ausgerechnet auf der Erde landen. Sie wollen auch nicht unseren Planeten übernehmen. Der Grund ist viel banaler, aber zu geil.

Attack the Block mit John Boyega aus 2011. ©Capelight Pictures
Attack the Block mit John Boyega aus 2011. ©Capelight Pictures

Die Macher von „Shaun of the Dead“ haben wieder was ganz besonderes gezaubert. Nach einer kurzen Einführung zieht die Story ziemlich schnell an und somit auch das Actionfeuerwerk. Geschickt werden die Teenager in Stellung gebracht und die Szenen mit harten Hip Hop Beats untermalt. Eigentlich ist Hip Hop nicht so meins, aber ein Song hat für einen sehr hartnäckigen Ohrwurm gesorgt. Die Kids sind authentisch und bedienen sich dem aktuellen Slang.
Natürlich kommt auch das Blut nicht zu kurz. Hatte ich aufgrund der FSK 16 mit harmlosen Szenen gerechnet, wurde ich doch recht schnell eines besseres belehrt. Rollende Köpfe oder Fahrstühle voller Blut bilden hier keine Ausnahmen. Das Tempo bietet kaum Pausen für Erholungen, aber wenn es mal zu diesen ruhigen Momenten kommt, wird es recht lustig. Die Gags sind gut dosiert eingesetzt und zünden ordentlich.

Hach, der Film ist einfach ein Knaller und heute noch immer ein Geheimtipp. Ich verstehe mal wieder nicht wieso, obwohl der Film in England so gefeiert wurde und das Highlight des 25. Fantasy Film Fest war. Na ja, vielleicht hört ihr ja auf mich und seht ihn euch an. Macht es und lasst es mich in den Kommentaren wissen, ob ich Recht hatte.

Attack the Block mit John Boyega aus 2011. ©Capelight Pictures
Attack the Block mit John Boyega aus 2011. ©Capelight Pictures

PS: Laut einem Twitterpost von Boyega aus dem Jahre 2016 wurde über eine vermeintliche Fortsetzung gesprochen, doch dann kam „Das Erwachen der Macht“. Was seine Karriere jetzt ordentlich gepusht hat, so dass er jetzt an der Seite von Tom Hanks und Emma Watson spielt und man munkelt, dass er eine Rolle in “Pacific Rim 22 angenommen hat. Somit vermute ich, dass es sich mit “Attack the Block 2” erledigt hat.
Aber ehrlich… Der Film braucht auch keine Fortsetzung. Der ist perfekt, so wie er ist.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

Handlung/Dramaturgie
2
Figuren/Schauspieler
2
Ausstattung/Schauplätze
2
Form
2
Hintergrund
2
Vergleich im Genre
2
Durchschnitt:
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© Capelight Pictures

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