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Das Filmplakat zu Death of Me zeigt die von schmerzen gezeichnete Maggie Q und im Hintergrudn die traumhafte Strandkulisse.

Death of Me

Wenn aus dem Traumurlaub der blanke Horror wird. Regisseur Darren Lynn Bousman (Saw 2-4) schickt Maggie Q (Mission: Impossible III) und Luke Hemsworth (Thor 3) mit Death of Me in einen alptraumhaften Trip nach Thailand. Lest hier, ob sich ein Blick lohnt.

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TitelDeath of Me
Jahr2020
LandUSA
RegieDarren Lynn Bousman
DrehbuchAri Margolis, James Morley III, David Tish
GenreHorror, Thriller
DarstellerMaggie Q, Luke Hemsworth, Alex Essoe, Kat Ingkarat, Kelly B. Jones, Caledonia Burr, Chatchawai Kamonsakpitak
Länge94 Minuten
FSKab 18 Jahren freigegeben
VerleihTiberius Film
Das Filmplakat zu Death of Me zeigt die von schmerzen gezeichnete Maggie Q und im Hintergrudn die traumhafte Strandkulisse.
Filmposter zu Death of Me @ Tiberius Film

Partynacht mit Folgen

Eine traumhafte Kulisse umgarnt das Ehepaar Christine (Maggie Q) und Neil (Luke Hemsworth) auf einer Insel in Thailand. Neil ist Reisereporter und so genießen sie den Aufenthalt in vollen Zügen. Doch mit einem haben sie nicht gerechnet: dem Kater ihres Lebens. Denn die beiden wachen morgens völlig erschlagen von der Nacht zuvor auf. Zudem können sie sich an nichts mehr erinnern und ihre Ferienwohnung ist völlig verwüstet. Auf einem Handy-Video können sie sehen, was zuvor passiert ist. Nach einer feuchtfröhlichen Partynacht hat Neil Christine scheinbar vergewaltigt, ermordet und dann vergraben. Doch Christine lebt noch!

Interessanter Beginn, lahmer Rest in Death of Me

Death of Me beginnt mit traumhaften Bildern aus Thailand, um dann ziemlich schnell die Urlaubsidylle mit der problematischen Situation von Christine und Neil zu durchbrechen. Was ist in der Nacht passiert? Warum lebt Christine noch? Was hat Neil dazu verleitet, ihr so zuzusetzen? Interessante Fragen und damit eine spannende Situation, die hier heraufbeschworen wird. Nur wird daraus leider ziemlich wenig gemacht. Zwar ist es noch interessant, zu beobachten, wie es mit den beiden weitergeht und wie sie versuchen, Herr der Lage im Urlaubsparadies zu werden. Doch ziemlich schnell wird klar, worauf es hinauslaufen wird und ab diesem Zeitpunkt verliert der Film den Großteil seiner Spannung. Zudem eröffnet er sinnlose und verwirrende Handlungsstränge, die wie Füllmaterial wirken.

Ähnlich wie Midsommar oder zuletzt The Beach House lässt auch Death of Me den Großteil der Handlung im Tageslicht ablaufen, schafft es aber zu keiner Sekunde, eine bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Das liegt vor allem an der mehr als überschaubaren Inszenierung, die mit ihrer Optik im unteren DTV anzusiedeln ist. Beispielhaft ist dafür eine Szene am Strand, die einen rituellen Umzug zeigen will und mit ca. fünf Statisten denkbar unglaubwürdig und fast schon lächerlich wirkt. Zwar haben sich ein paar zarte Härten eingeschlichen, doch deren Einsatz verpufft im unterirdischen Ganzen.

Langeweile in Thailand

Mit den Saw-Teilen 2 bis 4 ist Regisseur Darren Lynn Bousman ja durchaus in den bekannteren Horror-Gefilden herumgeschwommen, wenngleich auch er den „Abstieg“ der Reihe nicht verhindern konnte. Doch bewegte er sich zumindest atmosphärisch und inszenatorisch auf einem ansprechenderen Level als hier. Das mag vielleicht am mangelnden Budget geschuldet sein, doch trübt das durchaus die Vorfreude auf Spiral, den geplanten nächsten Saw-Teil, bei welchem er auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Denn Death of Me ist abseits seiner interessanten Ausgangslage langweilig inszeniert und erzählt. Das liegt zum Teil auch an dem Darstellerduo Maggie Q und Luke Hemsworth, die zwar bemüht, aber nicht wirklich gekonnt ihre Rollen ausüben. Dazu gesellt sich eine stereotype und uninspirierte Figurenzeichnung. Und so versiegt die interessante Prämisse irgendwo am Strand von Thailand.

Unser Fazit zu Death of Me

Darren Lynn Bousmans Vision von einer durchzechten Nacht mit horrormäßigen Nachwirkungen in Thailand fängt ja trotz seiner drögen Inszenierung relativ vielversprechend an. Doch schnell machen sich Ideenarmut und Stereotype breit, wodurch Death of Me ziemlich schnell in untere DTV-Gefilde fällt. Maggie Q und Luke Hemsworth sind ein denkbar unpassendes Paar ohne jegliche Chemie und abseits von ausgetretenen Genre-Pfaden bekommt man nichts geboten. So kann man den Film getrost auslassen und ins nächste Regal greifen und hoffen, dass sich Darren Lynn Bousman mit Spiral mehr Mühe gegeben hat.

Death of Me ist seit dem 15.10. digital und seit dem 05.11. auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Unsere Wertung:

 

 

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