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Die geheime Benedict-Gesellschaft

Disney adaptiert die Jugendbuchreihe Die geheime Benedict-Gesellschaft von Trenton Lee Stewart als Serie. Ob es genauso spannend zugeht wie in der Buchvorlage, erfahrt ihr hier.

DIE GEHEIME BENEDICT-GESELLSCHAFT - Offizieller Trailer | Disney+

Titel Die geheime Benedict-Gesellschaft (Originaltitel: The Mysterious Benedict Society)
Jahr 2021
Land USA
Regie James Bobin
Drehbuch Matt Manfredi, Phil Hay
Genre Serien
Darsteller Tony Hale, Kristen Schaal, MaameYaa Boafo,Ryan Hurst, Gia Sandhu
Länge 8 Folgen jeweils ca. 45 Minuten
FSK ab 0 Jahren freigegeben
Verleih DisneyPlus
Cover zu Die geheime Benedict-Gesellschaft. Vier Kinder und ein älterer Mann schauen durch ein großes Lupenglas © Disney
Cover zu Die geheime Benedict-Gesellschaft © Disney

Darum geht es in Die geheime Benedict-Gesellschaft

Im Mittelpunkt stehen die vier Waisenkinder Reynie Muldoon, George „Sticky“ Washington, Kate Weatherall und Constance Contraire. Nachdem sie sich entscheiden, an einem Wettbewerb für ein Stipendium einer renommierten Akademie teilzunehmen, stehen ihnen äußerst knifflige Aufgaben bevor. Umso überraschender ist es, dass die vier diese mit Bravour meistern.
Was Sie aber noch nicht wissen: Ihr Bestehen führt nicht zum erhofften Stipendium. Stattdessen wird ihnen vom mysteriösen und exzentrischen Mr. Benedict erörtert, dass sie als Team auserwählt wurden, eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Demzufolge sollen Sie nun gemeinsam die Welt vor einer Katastrophe bewahren und die Wahrheit dahinter aufdecken. 

Die vier Waisenkinder (v.l.n.R.) Reynie, Sticky, Kate und Constance stehen grübelnd nebeneinander in einem Raum - in Die geheime Benedict-Gesellschaft © Disney
Die vier Waisenkinder Reynie, Sticky, Kate und Constance © Disney

Ist die Serienadaption gelungen?

Die geheime Benedict-Gesellschaft basiert auf der gleichnamigen Jugendbuchreihe von Trenton Lee Stewart. Er hat mit seiner Geschichte eine fantasiereiche Welt geschaffen, die uns mit in spannende Abenteuer rund um die vier Waisenkinder nimmt. Bereits zu Beginn der Serie ist festzustellen, dass man sich zu großen Teilen an der Literaturvorlage orientiert hat. Dementsprechend ist die Figuren- sowie Szenengestaltung sehr detailreich, was die Serie unwahrscheinlich aufwertet.

Alles an der Serie ist etwas mysteriös und nerdig, was aber keineswegs negativ behaftet ist. Zudem erinnert sie stark an die Netflix-Produktion Eine Reihe betrüblicher Ereignisse. In beiden Geschichten ist kennzeichnend, dass äußert intelligente Kinder die Hauptakteure sind. Sie wirken erstaunlich erwachsen und zeigen dies auch durch ihr Handeln. Zudem gibt es viele besondere Figuren, die man aufgrund ihrer Erscheinungen und Charaktereigenschaften einfach auf sich wirken lassen muss.
Auch die Bildgestaltung ist etwas anders, wenn nicht gar außergewöhnlich und kommt mit vielen Ideen im Handlungsverlauf daher. So ist sie trotzdem stets auf das Wesentliche fokussiert und bietet dem Zuschauer viel zu entdecken.

Es mangelt also es keineswegs an Dynamik und Spannung – Zuschauer aller Altersklassen werden hier direkt in den Bann gezogen. Sofern man die Bücher also noch nicht kennt, lässt sich die Geschichte nicht direkt durchschauen und hält die ein oder andere Überraschung bereit.

Kristin Schaal als Nummer 2. Sie trägt ein auffällig gelbes Kostüm mit einem Halstuch in Die geheime Benedict Gesellschaft © Disney
Kristin Schaal als Nummer 2 © Disney

Ein herzerwärmender Cast

Schauspielerisch gesehen macht es hier wirklich Spaß und wir befinden uns auf einem ordentlichen Niveau. Die Figuren sind bereits in der Buchvorlage mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Umso schöner ist es nun zu erleben, wie sie durch die Besetzung zum Leben erweckt werden.
Zudem hat jeder der vier Waisenkinder eine besondere Begabung und Charakterstärke, welche von den Schauspielern glaubhaft verkörpert wird. Auch die anderen Figuren zeichnen sich durch äußerst gewitzte Eigenheiten aus. Darüber hinaus unterstützen recht markante Kostüme das Erscheinungsbild aller Charaktere. Das tut der Serie gut und unterstützt den Einstieg in die fantasievolle Geschichte.

In Die geheime Benedict-Gesellschaft findet man sich selbst bald als stilles Teil der Gruppe wieder. Schließlich baut man schnell eine Verbindung zu den Kindern auf und fiebert mit. Trotz der einzelnen Hintergrundgeschichten erfreut man sich daran, wie sie sich schließlich als Gruppe ergänzen, zusammenwachsen und fast schon eine Familie bilden.

Tony Hale als Institutsleiter Dr. Curtain im blauen Anzug bei Die geheime Benedict-Gesellschaft © Disney
Tony Hale als Institutsleiter Dr. Curtain © Disney

Unser Fazit zu Die geheime Benedict-Gesellschaft

Die geheime Benedict-Gesellschaft ist eine tolle Buchverfilmung für kleine oder große Detektiv-Fans. 

Bereits nach wenigen Minuten wird man von der detailreich ausgeschmückten Fantasiewelt der Geschichte mitgerissen und ertappt sich selbst beim Miträtseln. Somit wird es nicht langweilig, dazu kommt noch eine passende Portion Humor daher.

Außerdem wird eine wichtige Botschaft integriert: Mit Freundschaft, Mut, Toleranz und Intelligenz lässt sich nahezu alles schaffen. Dabei ist es egal, wie die eigene Ausgangssituation aussieht oder für wie speziell man sich selbst hält. Denn es gibt irgendwo immer Gleichgesinnte, die ähnlich denken und fühlen wie man selbst. 

Alles in Allem eine einfallsreiche Geschichte mit charmanten Charakteren, bei der sich ein Blick auf jeden Fall lohnt.

Die geheime Benedict-Gesellschaft startet am 25.06.2021 mit den ersten zwei Folgen ohne zusätzliche Kosten auf dem Streamingdienst DisneyPlus!

Unsere Wertung:

 

 

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