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Green Room

ONE WAY IN, NO WAY OUT

Alle paar Jubeljahre mal bringt das Genre des Gewalt- bzw. Horrorthrillers ein kleines Juwel hervor, das von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert wird und bereits im Rahmen der “Director’s Fortnight” der Filmfestspiele von Cannes seine Premiere feierte.

Jahr2015
ProduktionslandVereinigte Staaten (U.S.A.)
RegieJeremy Saulnier
DrehbuchJeremy Saulnier
GenreHorror/Thriller
DarstellerAnton Yelchin, Alia Shawkat, Joe Cole, Callum Turner, Imogen Poots, Patrick Stewart, Macon Blair, Mark Webber, Kai Lennox, Eric Edelstein, Samuel Summer, David W. Thompson, Colton Ruscheinsky
Länge95 Minuten
FSKAb 18 Jahren freigegeben
VerleihUniversum Film

Dem jungen Regisseur Jeremy Saulnier ist nach dem großartigen “Blue Ruin” mit “Green Room” gleich sein zweiter Eintrag in die eher dünne Liste gelungen. Und das mit einem Stoff, der auf den ersten Blick wie die x-te Variation des Carpenter-Klassikers “Assault On Precinct 13” aussieht. Bei genauerem Hinsehen aber entpuppt sich “Green Room” nicht nur als raffinierter und kompromissloser, sondern auch als wirklich herausragend besetzt. Den Jungstars um die

DVD-Cover von Green Room aus 2015 ©Universum Film
DVD-Cover von Green Room aus 2015 ©Universum Film

großartige Imogen Poots (“28 Weeks Later“, “Centurion“) und den jüngst so tragisch ums Leben gekommenen Anton Yelchin (“Middle Of Nowhere“, “Terminator Salvation“, “Odd Thomas“) steht mit Sir Patrick Stewart (“Star Trek: The Next Generation“, “X-Men“) ein echtes darstellerisches Schwergewicht gegenüber und das ausgerechnet in der Rolle eines alternden Ober-Neonazis, der mit harter Hand über ein Häuflein ideologisch verblendeter White Supremacists wacht. Die veranstalten im klassischen amerikanischen Hinterwald einen Konzertabend, bei dem auch der junge Pat (Yelchin) mit seiner Punkband (und ein paar “Fuck Offs” in Richtung glatzköpfiger Zuschauerschar) auftritt. Blöderweise wird man kurz darauf Zeuge eines Mordes, den man auf Nazipunk-Seite tunlichst zu vertuschen gedenkt. Weshalb man Pat samt Band kurzerhand im “Green Room (quasi dem Backstage-Raum) der Location festhält.

James Stewart in Green Room aus 2015 ©Universum Film
James Stewart in Green Room aus 2015 ©Universum Film

Wie und mit welchen Mitteln sich die zunehmend dezimierte Band hier wieder rausarbeitet bzw. -kämpft, das muss man als Genrefan schon gesehen haben. Genau wie den Auftritt von Stewart, der sicher zu seinen eindrucksvollsten der jüngeren Vergangenheit gehört. Und um einen meiner absoluten lieblings Darstellern hiermit die letzte Ehre zu erweisen: Rest in peace, Anton Yelchin!

 

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

Handlung/Dramaturgie
1
Figuren/Schauspieler
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Ausstattung/Schauplätze
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