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Susan und Miguel Vargas spazieren fröhlich über den Boulevard des Städchens, hinter ihnen das Cabrio von Linnekar

Im Zeichen des Bösen

Orson Welles’ düsteres Meisterwerk Im Zeichen des Bösen zählt zu den großen Klassikern des Kriminalfilms und war vor 62 Jahren seiner Zeit weit voraus. Lohnt ein Upgrade auf die Veröffentlichung mit neuem 4k-Master?

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TitelIm Zeichen des Bösen (OT: Touch of Evil)
Jahr1958
LandUSA
RegieOrson Welles
DrehbuchOrson Welles
GenreKrimi, Drama, Thriller
DarstellerCharlton Heston, Orson Welles, Janet Leigh, Joseph Calleia, Akim Tamiroff, Marlene Dietrich
Länge111 Minuten (Director’s Cut) / 96 Minuten (Kinofassung) / 109 Minuten (Preview Version)
FSKFreigegeben ab 16 Jahren
VerleihKoch Films
Das orangene Cover von Im Zeichen des Bösen ziert ein Titelschriftzug in gelben Lettern, während Orson Welles groß von der Seite ins Bild schaut, auf dem in der Mitte in klein Charlton Heston und Janet Leigh zu sehen sind
Das Cover des Quer-Mediabooks zu Im Zeichen des Bösen © 2020 Koch Films

Im Zeichen des Bösen – Handlung

In der Grenzstadt Los Robles werden der mexikanische Drogenfahnder Miguel Vargas (Charlton Heston) und seine junge, amerikanische Frau Susan (Janet Leigh) Zeugen, wie das Auto des Geschäftsmannes Linnekar kurz nach dem Grenzübertritt in die USA in die Luft fliegt. Da Linnekar gerade aus Mexiko kam, schaltet sich Vargas sogleich in die Ermittlungen ein. Das missfällt nicht nur Susan, sondern vor allem Cpt. Hank Quinlan (Orson Welles). Der knurrige US-Ermittler kann es gar nicht leiden, wenn man ihm in seinem Zuständigkeitsbereich in die Parade fährt.

Unterdessen bedroht der Drogenhändler “Onkel” Joe Grandi (Akim Tamiroff) die zurückgelassene Susan Vargas. Denn Miguel soll demnächst gegen seinen Bruder aussagen, weswegen dieser eine langjährige Haftstrafe erwartet. Miguel Vargas hat im Fall Linnekar aber allmählich Blut geleckt und scheut auch die Konfrontation mit Quinlan nicht, dessen Methoden ihm alles andere als sauber erscheinen.

Um den Störenfried loszuwerden, schließt der mürrische Gesetzeshüter einen Pakt mit Joe Grandi. Sie wollen ihren Widersacher diskreditieren. Unter einem Vorwand bringt Quinlans unbedarfter Partner Sgt. Menzies (Joseph Calleia) Susan Vargas in ein abgelegenes Motel, wo schon Grandis Männer lauern, um sie unter Drogen zu setzen…

Im Zeichen des Genies

Es dauerte lange, bis man Orson Welles’ Im Zeichen des Bösen den Klassiker-Status anerkannte, den er heute inne hat. Und man kann gar nicht müde werden zu betonen, dass dies letztlich vollkommen zu Recht geschah. Basierend auf dem gradlinigen Krimi Badge of Evil aus der Feder des Autoren-Duos Bob Wade und H. Bill Miller, die sich hierfür Whit Masterson nannten, schuf Welles ein komplexes und sehr düsteres Krimi-Drama, das nicht nur außergewöhnlich gut erzählt und montiert, sondern auch formal meisterhaft von ihm inszeniert wurde.

Hank Quinlan droht mit der Waffe und weit aufgerissenen Augen, der Wahnsinn spiegelt sich in seinem Blick - Im Zeichen des Bösen
Wenn ein böser Orson Welles so blickt, dann weiß man, er meint es ernst © 2020 Koch Films

Der streitbare Welles hatte nach seinen schlechten Erfahrungen mit dem amerikanischen Studio-System, der Presse wie auch dem Publikum einige Jahre in Europa verbracht. Er kehrte 1956 nach Hollywood zurück und arbeitete eine Weile fürs Fernsehen, wo man ihm Wohlwollen und Anerkennung entgegenbrachte. Die große Leinwand betrat er das erste Mal wieder 1957 als herrischer Rinderbaron im Western Des Teufels Lohn von Jack Arnold. Über seine Anstellung für Im Zeichen des Bösen existieren zwei verschiedene Versionen. Die eine besagt, dass Charlton Heston, der schon für die Hauptrolle engagiert worden war, ihn unbedingt haben wollte. Nach der anderen soll ihn der Produzent von Des Teufels Lohn, Albert Zugsmith, angeboten haben, ein offenes Projekt zu übernehmen. Aus verschiedenen Scripts soll sich Welles für Badge of Evil entschieden haben, dass er dann komplett umschrieb.

Fest steht, dass ihm der Film kein Glück brachte, uns aber einen großen, aber erst verkannten Klassiker bescherte. Doch dazu später mehr.

Ein kurzer Abriss – Spoiler-Gefahr!

Der Film beginnt mit einer atemberaubenden, dreieinhalbminütigen Kran-Kamerafahrt, die Miguel und Susan am Boulevard von Los Robles bis zur Grenze folgt. Dabei gibt er uns, dem Zuschauer, schon eine Vorahnung mit auf den Weg, dass hinter der heiteren Fassade düstere Dinge vor sich gehen. Denn bevor die Kamera über die belebten Straßen schwenkt, werden wir Zeuge, wie jemand eine Bombe im Kofferraum von Linnekars Cabrio versteckt. Alleine dieses Wissen erzeugt ein mulmiges Gefühl in der Magengegend; wir wissen, dass, trotz aller zur Schau gestellten Heiterkeit, gleich etwas Schreckliches passieren wird.

Susan und Miguel Vargas spazieren fröhlich über den Boulevard des Städtchens, hinter ihnen das Cabrio von Linnekar
Die Eingangssequenz gibt sich fröhlich, auch wenn man sich gewahr ist, dass gleich etwas passiert © 2020 Koch Films

Nach der Explosion nimmt der Film dann auch unvermittelt Fahrt auf. Während Vargas zum Tatort eilt, wo er mit Quinlan eine Person vorfindet, die ihm vorzüglich zum Antagonisten dient, muss Susan erkennen, dass die Ehe mit einem Drogenfahnder auch gewisse Risiken birgt, als sie von den Grandis bedrängt wird. Im Folgenden lernen wir an der Seite von Vargas dann Quinlans fragwürdige Ermittlungsmethoden kennen. Darauf schließt der streitbare Quinlan seinen Pakt mit “Onkel” Joe Grandi. Dieser zielt darauf ab, Susan von ihrem Ehemann zu trennen und in ihre Gewalt zu bringen. Der emsige Miguel Vargas hat indes eh kaum Augen für seine Frau, der in Mexiko Gefahr droht. Er ist mit seinen Ermittlungen auf der anderen Seite der Grenze beschäftigt, wo er die Vergangenheit seines Gegners ins Visier nimmt.

Das Finale wurde von Orson Welles wieder überaus geschickt inszeniert. Hingegen zur Eingangssequenz auf der belebten Straße, findet es auf einer menschenleeren Brücke statt. Vargas lauert dabei im Stahlgerüst unter der Brücke darauf, dass sich der angetrunkene Quinlan um Kopf und Kragen redet. Es endet mit einem Knall, danach zieht der Film dann ruhig und gelassen sein Resümee.

Die beiden Kontrahenten

In der Hauptrolle spielt Charlton Heston den mexikanischen Drogenfahnder Miguel Vargas. Er ist ein integerer Ermittler mit einem leicht obsessiven Charakter. Nach der Explosion, derer er mit Frau Susan Zeuge wird, schaltet er sich sofort in die Ermittlungen ein, da ihm klar ist, dass die Bombe auf der mexikanischen Seite platziert worden sein muss. Die Bedürfnisse seiner Frau treten für ihn von da an in den Hintergrund, was begünstigt, dass sie blindlings in die Falle der Grandis läuft. Bei seinen Ermittlungen ist er darauf auch mehr auf der amerikanischen Seite der Grenze unterwegs, um Erkundigungen über Quinlan und seine Fälle einzuziehen. Es ist für sein Wesen bezeichnend, dass er, als er mitbekommt, was Susan passiert ist, umso entschlossener scheint, den Fall zu knacken. Heston nimmt man diesen Charakter sofort ab, auch wenn sein dünnes Bärtchen und der dunklere Hautton, die ihn als Mexikaner identifizieren sollen, etwas irritieren.

Orson Welles spielt den schmierigen Cpt. Hank Quinlan als großen Unsympathen. Er ist ein Rassist und vertritt eine verquere Ansicht, wie Gerechtigkeit vonstatten zu gehen hat. Dazu ist er noch launisch und neigt zur Gewalttätigkeit. Einen Rivalen wie Vargas, der dazu auch noch ein Mexikaner ist, scheint er nicht gewohnt. Zum Ende hin wird auch klar, dass er nicht einfach ein korrupter Cop ist. Für ihn stellt dies nur ein Mittel zum Zweck dar, er ist davon überzeugt, das Richtige zu tun und der Gemeinschaft zu dienen, die ihn immer wieder zum Sheriff wählt. Gegenwind in seinem Job kennt er einfach nicht. Das ist auch ein Grund, warum er sich, Menzies Angaben zufolge nach langjähriger Abstinenz, wieder dem Alkohol hingibt. Welles setzt damit auch die Akzente und reißt jede Szene an sich.

Quinlan bespricht sich mit zwei Männer des Justizministeriums in Im Zeichen des Bösen
Der zwielichtige Gesetzeshüter wird von wichtigen Personen gestützt © 2020 Koch Films

Die Partner

Sgt. Menzies, gespielt von Joseph Calleia, erscheint immer ein wenig naiv. Als Partner von Quinlan agiert er immer mehr als dessen rechte Hand und stellt ihn nie in Frage. Jahrelang hat er die Augen vor dessen Methoden verschlossen, weil er es auch nicht sehen wollte. Der Niedergang Quinlans, der im Stress in den Alkohol flüchtet, tut ihm selbst weh, aber öffnet ihm langsam die Augen. Calleias’ teils etwas dröge wirkendes Schauspiel ergänzt dabei Orson Welles kongenial. Aber auch in der Interaktion mit Heston kann er mehr als nur überzeugen.

Der Gangsterboss “Onkel” Joe Grandi, der für Quinlan als Feind seines Feindes zum vermeintlichen Freund wird, besitzt mehr Funktion als Persönlichkeit. Zwar verkörpert Akim Tamiroff den schmierigen Kriminellen mit viel Verve, für die Handlung ist er jedoch nur ein kleines, wenn auch nicht unbedeutendes, Rädchen. Es scheint anfangs so, als ob er als Agitator in Erscheinung tritt, schließlich will er Vargas aus dem Weg haben. Für den Drogenfahnder selbst ist er aber vorerst uninteressant, Grandis älterem Bruder, nicht ihm, wird demnächst der Prozess gemacht. Letzten Endes wird er von Quinlan für seine Zwecke instrumentalisiert, ohne dies zu bemerken. Denn für den ist er auch nur ein kleiner, mieser Verbrecher.

Janet Leigh erscheint als Susan, die Frau an Vargas’ Seite, immer ein wenig wie ein Mittel zum Zweck. Das kommt auch nicht von ungefähr. Zwar bietet ihr das Skript als etwas naive, aber durchaus selbstbewusste Frau des Öfteren die Möglichkeit zu glänzen. Dennoch wird ihre Figur dazu instrumentalisiert, die Obsession ihres Mannes Miguel und seines Gegenspielers Quinlan, wie auch die Unbedarftheit Menzies, der sie ins Motel fährt, und die Niedertracht des Verbrechers Grandi noch zu unterstreichen.

Die Frauen in Im Zeichen des Bösen

Sowieso kommen die Frauenfiguren im Film kaum über die Funktion hinaus, die Männer, mit denen sie sich umgeben, tiefergehend zu charakterisieren. Allerdings bewerkstelligt das Skript dies nicht plump oder erniedrigend. Das beweist alleine der starke weibliche Cast, der den Frauenfiguren Profil und Stärke verleiht.

Eine weitere wichtige Frau ist Marlene Dietrich als Zigeunerin Tanya. Sie hat nur wenige Szenen, die aber für das Verständnis von Hank Quinlan enorm wichtig sind. Sie hatten mal vor Jahren ein Verhältnis. Da war der noch jung, rank und schlank, hing jedoch an der Flasche. Es wird klar, dass er mit dem Trinken auch sie aufgegeben hat. Das Wiedersehen mit ihr erinnert ihn an den Alkohol und wie er seine Ängste, Schmerzen und Sorgen vergessen machen konnte. Als er später wieder bei ihr einkehrt, scheint sein Niedergang damit besiegelt. Marlene Dietrich hinterlässt auch in dieser kleinen Rolle großen Eindruck. Sie kann es sogar mit Welles’ Gravitas aufnehmen. Unvergesslich ist ihr Satz am Ende, als sie sagt, dass nur Menzies den verqueren Quinlan wirklich gemocht hat. Da sind sie beide tot, gestorben durch die Kugel des anderen. Das ist ein Kinomoment für die Ewigkeit.

Man sieht durch die Frontscheibe ins Cabrio, wo Susan Vargas auf dem Schoß ihres Mannes Manuel liegt, der das Auto steuert.
Janet Leigh traut dem Frieden nicht, die Flitterwochen sind schon ein Desaster © 2020 Koch Films

In den Klauen des Machismo?

Etwas konträr dazu scheint eine junge Mexikanerin. Sie wiegt Susan im Motel erst einmal in Sicherheit, indem sie ihr durch die Wand gut zuredet. Als sie sich dann kurz darauf gegenüberstehen, verkündet sie ihr triumphierend, dass sich jetzt die Männer um sie kümmern, sie mit Drogen vollpumpen werden. Hier tritt dann der Machismo zum Vorschein, mit dem südländische Männer in Europa und Amerika gerne charakterisiert werden. Diesen scheint man auch im Verhalten von Miguel Vargas seiner Frau gegenüber zu erkennen. Doch bei ihm wird schnell klar, dass es sich dort um seine Überheblichkeit handelt, weil er es für unausweichlich hält, dass im Kampf um Gerechtigkeit die Belange einer Ehe zurückzutreten haben. Welles behandelt den Machismo also nicht als Kennzeichen einer Ethnie, sondern eines Milieus, was damals auch nicht selbstverständlich war. Was nicht heißt, dass es sich dabei nicht um andere Vorurteile handelte.

Die schwere Geburt eines Klassikers

Universal Pictures war mit Welles’ erster Rohschnittfassung für Im Zeichen des Bösen nicht sehr zufrieden. Man schnitt das Material neu und ließ von Regisseur Harry Keller Nachdrehs durchführen. Als Welles diese neue Schnittfassung sah, war er enttäuscht. Er wusste aus Erfahrung inzwischen nur zu gut, dass ein Aufstand gegen das Studio nichts bringen würde. Deshalbt versuchte er nun, an die Vernunft der Produzenten zu appellieren – er verfasste ein 58-seitiges Memorandum, in dem er Änderungswünsche formulierte und sie ausführlich begründete. Tatsächlich nahm man sich dies zu Herzen und fertigte eine neue Schnittfassung an. Diese ist heutzutage als “Preview Version” bekannt und enthält einige der gewünschten Änderungen, genauso wie einige der neu gedrehten Szenen von Keller. Doch auch diese war nicht final, ins Kino kam eine komplett neue Version von 96 Minuten.

Der Film wurde, seiner erstklassigen Besetzung zum Trotz, als zweiter Teil eines Double Features, als B-Movie, veröffentlicht. Der Hauptfilm The Female Animal wurde übrigens ausgerechnet von Harry Keller inszeniert. Produzent von beiden Filmen war Albert Zugsmith. Orson Welles wandte Hollywood danach enttäuscht den Rücken zu.

In den 70er-Jahren entdeckte Universal Pictures die nicht fürs Kino verwendete “Preview Version” im Archiv wieder. Durch seine Arbeiten in Europa, etwa die Kafka-Verfilmung Der Prozess (1962) oder der Shakespear-Bearbeitung Falstaff (1965), war Orson Welles inzwischen zum gefeierten Auteur avanciert. Daran wollte das Studio natürlich prosperieren und brachte diese noch nie veröffentlichte Schnittfassung in die Kinos. Erst Mitte der 90er setzten sich Walter Murch und Rick Schmidlin in Universals Abteilung für Restauration zusammen, um sich aus allem verfügbaren Material anhand des 58-seitigen Memos Welles’ Wunschfassung von Im Zeichen des Bösen anzunähern. Diese 111-minütige Neufassung feierte 1998 in Cannes Premiere und gilt heute als die bevorzugte Fassung von Kritikern und Fans.

Zigeunerin Tanya (Marlene Dietrich) sitzt qualmend am Tisch und schaut in die Karten - Im Zeichen des Bösen
Ob die Zigeunerin damals schon um das Schicksal des Films wusste? © 2020 Koch Films

Das neue Release von Koch Films

Bereits 2014 hat Koch Films Im Zeichen des Bösen auf Blu-ray in der Reihe “Masterpieces of Cinema” veröffentlicht. Tatsächlich handelt sich bei den Discs im schicken Quer-Mediabook um eine fast inhaltsgleiche Edition. Es stehen alle drei  bisher veröffentlichten Fassungen zur Auswahl: Director’s Cut (1998), Preview Version (1976) und Kinofassung (1958). Auch das Bonusmaterial, das aus Audiokommentaren für alle Fassungen, zwei Featurettes, Trailer und Bildergalerie besteht, ist hier enthalten. Ob dies auch auf den damaligen Begleittext von Sascha Westphal zutrifft, kann ich leider nicht sagen. Es gibt allerdings zwei gravierende Unterschiede zwischen den Releases.

Es liegen zwar alle Schnittfassungen nun in einer neuen 4K-Abtastung vor, doch leider fielen dafür die zusätzlichen Versionen in 1,37:1 weg, die damals noch für den Director’s Cut und die Kinofassung enthalten waren. Für viele Fans ist dies nämlich das bevorzugte Bildformat, da im beschnittenen Breitbild einiges verloren geht, was man alleine sehr schön in der ersten Szenen beobachten kann. Zumindest macht sich die 4K-Abtastung über die volle Länge und bei allen Fassungen positiv bemerkbar. Es sind viel mehr Details auszumachen, auch die Übergänge zwischen Dunkel und Hell werden viel besser akzentuiert. Einige Szenen sind, genauso wie bei der früheren Abtastung, immer noch leicht unscharf, was wohl dem Ausgangsmaterial geschuldet ist.

Eine 3D-Ansicht des orangene Mediabooks von Im Zeichen des Bösen
Das Quer-Mediabook ist in Orange gehalten und schaut wirklich sehr schick aus © 2020 Koch Films

Unser Fazit zu Im Zeichen des Bösen

Jetzt bleibt die Frage, ob sich die Anschaffung des neuen Mediabooks auch lohnt. Wer die alte Edition der “Masterpieces of Cinema” nicht sein Eigen nennt, sollte natürlich hier zugreifen. Auch für Fans des Films lohnt das Upgrade wegen der deutlich verbesserten Bildqualität. Dass die Fassungen im Open Matte fehlen, ist natürlich gerade für solche sehr ärgerlich, weswegen man die alte Blu-ray auch bei einem Neukauf nicht einmotten sollte. Im Zeichen des Bösen ist ein Klassiker, der die beste Aufarbeitung wahrlich verdient hat, und hier kann man sagen, dass der Film sicherlich schöner nie ausgesehen hat. Dass dies inhaltlich damit nur eine verbesserte Kopie einer wirklich schon herausragenden Veröffentlichung darstellt, kann man ihm, trotz eines Schönheitsfehlers sicherlich nicht vorhalten. Also eine klare Kaufempfehlung!

Das Mediabook von Koch Films ist seit dem 23. Juli 2020 im Handel!

Unsere Wertung:

 

 

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