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Raikou (Anna Akana) trägt ein japanisches Kampfoutfit mitsamt Samuraischwert und Ledermaske.

Jupiter’s Legacy

Braucht man wirklich noch eine weitere Superheldenserie? Ist Jupiter’s Legacy „nur“ die Antwort von Netflix auf The Boys? Und wo innerhalb des Genres lässt sich die neue Adaption verorten? Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Serienkritik.

Jupiter’s Legacy | Offizieller Trailer | Netflix

TitelJupiter’s Legacy
Jahr2021
LandUSA
RegieCharlotte Brändström, Christopher J. Byrne, Steven S. DeKnight, Marc Jobst
DrehbuchJulia Cooperman, Mark Millar, Steven S. Knight, Henry G.M. Jones, Brian Gunn, Mark Gunn
GenreSerien
DarstellerJosh Duhamel, Ben Daniels, Leslie Bibb, Andrew Horton, Elena Kampouris, Mike Wade, Matt Lanter
Länge8 Folgen jeweils ca. 35-55 Minuten
FSKab 16 Jahren freigegeben
VerleihNetflix
Das Poster zeigt die vier Familienmitglieder der Sampsons in ihren Heldenoutfits vor einem geöffneten Fenster. In der hinteren Reihe Grace und Brandon, im Mittelpunkt Sheldon und vorne links Chloe.
Die Heldenfamilie Sampson auf dem Poster der Serie Jupiter’s Legacy © Netflix

Jupiter’s Legacy Generationswechsel der Superhelden

Nachdem sie sich etwa 100 Jahre lang um die Sicherheit der Menschheit gekümmert haben, muss die erste Generation der Superheldengruppe „Union of Justice“ dafür sorgen, dass ihre Kinder ihr Vermächtnis weiterführen. Allerdings sind Spannungen vorprogrammiert, als die jungen Nachwuchshelden ihre Fähigkeiten beweisen wollen, es aber schwer haben, in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern zu treten und die Erwartungen an sie zu erfüllen.

Der Anführer der Helden Sheldon Sampson (Josh Duhamel), bekannt als Utopian, muss als Wahrer des alten Heldenkodex seinem Sohn Brandon (Andrew Horton) das Vertrauen schenken, seine Werte aufrechterhalten zu wollen und der Verantwortung gerecht zu werden. Gleichzeitig schwelt zwischen ihm und seinem Bruder Walter (Ben Daniels) seit Jahrzehnten ein Konflikt, der im Zuge der sich verändernden Zeiten zu eskalieren droht. Sheldons Ehefrau Grace (Leslie Bibb) muss zudem zwischen ihrem Gatten und der rebellischen Tochter Chloe (Elena Kampouris) vermitteln, die wegen der immensen Erwartungen ihres Vaters inzwischen einige Laster entwickelt hat.Die Helden sind also mit sich selbst beschäftigt und offenbaren damit offene Flanken für gefährliche Feinde von außen…

Walter (Ben Daniels) in seinem dunklen Heldenlook vorn im Bild. Hinten im Bild und unscharf sitzt Sheldon auf dem Tisch und trägt sein weißrotes Heldenkostüm.
Walter und sein Bruder Sheldon sind die Helden Brainwave und Utopian © Netflix

In dieser Kritik wird auch möglichst wenig auf die konkrete, wendungsreiche Handlung eingegangen, da niemandem die wirklich gut eingewobenen Überraschungsmomente vorweggenommen werden sollen. Netflix hat uns die gesamte erste Staffel vorab zur Verfügung gestellt. Diese Kritik soll spoilerfrei alle Eindrücke zur kompletten Debütstaffel wiedergeben.

Unsere Kritik zu Jupiter’s Legacy:

Seit Jahren wird prognostiziert, dass das Publikum doch mal der Superhelden überdrüssig sein muss oder zumindest nicht immer neue Helden präsentiert bekommen will. Doch seit Jahren ist es eben auch eine sichere Wette auf dieses Genre zu setzen, wenn man zum Start reichlich aufmerksam generieren möchte. In vielen Fällen liegt den neuen Filmen oder Serien eine Comicvorlage zugrunde, die schon einmal einen soliden Grundstock an Fans mit sich bringt. Nicht nur die Big Player DC und Marvel haben immer noch viele sehr beliebte Geschichten in ihren Comicheften schlummern, die eigentlich verfilmt werden müssen. Auch abseits der großen Konzerne gibt es unerschöpflich viel spannende Stoffe. Und solange besagte Müdigkeit auf sich warten lässt, werden Studios und Streaminganbieter sich weiterhin dieser Quellen bedienen und die Crème de la Crème an Personal dafür ins Boot holen.

Doch wo ist nun die neue, große Netflixproduktion Jupiter’s Legacy einzuordnen? Zuerst sollte man wissen, wer die Vorlage erschaffen hat. Hinter der Graphic Novel Serie steckt kein Geringerer als Mark Millar, der in den letzten Jahren vor allem mit den Verfilmungen zu Kingsman und Kick-Ass weltweit für Furore gesorgt hat und damit für viele einen frischen Kontrapunkt zu den lange Zeit als handzahm geltenden Marvel- und DC-Adaptionen setzen konnte. Millar, der selbst früher für die beiden Marktführer tätig war, hat sich mit Millarworld 2004 selbstständig gemacht und unter diesem unabhängigen Label in der Folge ebenjene Projekte veröffentlicht. Im Jahr 2017 hat sich Netflix sein Unternehmen geschnappt und besitzt bis auf die Rechte zu Kingsman und Kick-Ass fortan alle Marken der Comicschmiede. Zu diesen zählt eben auch Jupiter’s Legacy.

Jupiter’s Legacy als Anti-Boys?

Als vor einiger Zeit der erste Trailer zur Verfilmung die Runde machte, war das mediale Echo eher verhalten. Für viele Zuschauer waren die Eindrücke zu The Boys so frisch und präsent, dass sich schnell der Verdacht breit machte, Netflix wolle in selben Gewässern fischen und mit der Millar-Adaption quasi ihre Variation des Boys-Stoffes herausbringen. An dieser Stelle kann ich diesem Vorurteilen sofort den Wind aus den Segeln nehmen. Jupiter’s Legacy teilt sich mit dem Erfolgsformat von Konkurrent Amazon Prime Video, wenn überhaupt, die erwachsene Zielgruppe. Tonal und auch inhaltlich verbindet die beiden Serien vergleichsweise wenig, abgesehen davon, dass es um eine Superhelden-Gruppierung in unserer heutigen Realität geht.

In jüngster Zeit konnte Intimfeind Amazon mit einer gänzlich anderen Comicserie überraschend viel Lorbeeren ernten, die sogar eher mit dieser hier verglichen werden könnte. Die Rede ist hier von der Animationsserie Invincible. Denn auch in der Robert-Kirkman-Adaption steht eine Heldenfamilie im Zentrum und ein Vater-Sohn-Geflecht ist wesentlicher Aspekt der Handlung. Jupiter’s Legacy fokussiert auf die Familie Sampson, deren Oberhaupt Sheldon langsam aber sicher den Staffelstab als Führer der wichtigen Heldenliga „Union of Justice“ weiterreichen muss. Dabei fällt dieser Generationswechsel in eine äußerst schwierige Phase des Heldendaseins. Lange hat sich die Superheldengemeinde auf einen Kodex verständigen können, dessen oberster Grundsatz besagt, dass Helden nicht töten dürfen. Doch die Zeiten haben sich geändert, die Bedrohungen sind nicht mehr auf kleine Ganoven und Gelegenheitskriminelle zu reduzieren, und immer mehr wachsen die Ambitionen die Superfähigkeiten auch ausspielen zu dürfen, um die modernen zivilisatorischen Probleme im Zaum zu halten.

Aus großer Macht folgt große…

Ernst, aktuell und gesellschaftskritisch

Sheldon a.k.a. The Utopian steht als traditionelle Moralinstanz dem Fortschritt in den Augen seiner Zeitgenossen ein Stück weit entgegen. Immer mehr Wegbegleiter rücken von ihm ab und kritisieren sein Verharren an den Positionen von vor einhundert Jahren. Auf der anderen Seite hat er als altgedienter Held natürlich auch viele Fürsprecher, die sich vor der Verrohung fürchten, falls die Superhelden sich nicht mehr an das bewährte Regelwerk halten müssen. In der Heldenwelt brodelt es also mächtig.

Genau in dieser aufgeladenen Situation muss nun auch noch das schwierige Verhältnis zu seinem Sohn Brandon a.k.a. Paragon gekittet werden, der selbst mit dem Druck, Sohn des großen Helden zu sein, zu kämpfen hat. Zusätzlich hat sich auch Tochter Chloe von ihrer Familie entfremdet und ist auf Identitätssuche, und Sheldons Bruder Walter a.k.a. Brainwave ist in den familiären Konflikten auch keine große Hilfe. In dieser angespannten Lage kommt es alles andere als gelegen, dass ein großer Widersacher die ganze Aufmerksamkeit der „Union of Justice“ beansprucht.

Fünf Personen stehen an einem Strand vor einem anlegenden Ruderboot und einer massiven Steilküste im Hintergrund. Sie tragen alle typische Abenteurerkluft und der Mann in der Mitte hält eine Machete in seiner rechten Hand.
Einen Blick in die Vergangenheit eröffnet eine der Zeitebenen der Serie © Netflix

Nah dran an den Watchmen

Interne Querelen im Heldenzirkus, gesellschaftliche Umwälzungen, ein alternativer Realitätsentwurf –  der geneigte Comicfan wird bei all diesen Elementen direkt Assoziationen zu den Watchmen bekommen. Und damit sind wir bei der Serie/dem Film, welche man wohl am ehesten als Referenz zu Jupiter’s Legacy heranziehen kann. Auch hier sind es die tagesaktuellen Gesellschaftsfragen, mit denen man sich beim Schauen direkt beschäftigen muss. Tonal kann man die neue Serie sogar eher mit der Filmadaption von Zack Snyder vergleichen. Nicht ganz so philosophisch wie die Serienvariante, aber trotzdem eindeutig für Erwachsene gemacht. Dazu recht explizit in der Gewaltdarbietung, auch wenn es nicht allzu viele dieser brutalen Szenen gibt.

Der freie Wille ist der Grund für unseren Niedergang.

Die Helden tragen allesamt den Ballast persönlicher Traumata mit sich. Sie hinterfragen nicht nur ihre eigenen Entscheidungen permanent, sondern auch das Heldenwesen als solches. Ganz stark ist dabei, wie plausibel man es schafft, die inneren Konflikte des Utopian sowohl inhaltlich als auch inszenatorisch darzustellen. Dabei greift man sogar auf Horrorelemente zurück, die alles andere als deplatziert wirken, sondern dem Supermann-Archetypus eine völlig ungekannte Tiefe verleihen.

Neue Helden braucht das Land. Schon wieder?

Eine kleine Stolperfalle ergibt sich für Zuschauer, die in diesem Genre recht umtriebig sind. Viele der Figuren aus Jupiter’s Legacy ähneln, wie es auch schon bei The Boys der Fall war, in ihren Fähigkeiten den ungleich populäreren Charakteren aus den Mainstream-Comicwelten. Während es bei Garth Ennis‘ Boys offenkundig um überzeichnete, karikatureske Iterationen von Batman, Aquaman, The Flash und co. geht, sind die Charaktere hier zwar ähnlich in ihren Kräften, aber ansonsten nicht wirklich an die prominenten Paten angelehnt. An der ein oder anderen Stelle findet man aber trotzdem augenzwinkernd kleine Anspielungen an ikonische Comicmomente wieder. Dies passiert aber wohldosiert und perfekt platziert. Leichte Anstrengungen erfordert es, dass man sich schon wieder an neue Namen gewöhnen muss. Beispielshaft muss man sich nach The Flash (DC), Quicksilver (Marvel), A-Train (The Boys) und Rex Plode (Invincible) nun auch noch an Lady Liberty erinnern, wenn es um Helden mit übermenschlicher Schnelligkeit geht.

Das This is Us unter den Superheldenserien

Alles in allem sind die Charaktere jedoch alles andere als abgedroschene Standardfiguren des Genre-Repertoires. Man hat sich glücklicherweise genug Zeit genommen hat, um auch die menschlichen Alter Egos facettenreich aufzubauen. Um dies zu schaffen greift man zu einem erzählerischen Kniff, für den in den letzten Jahre eine Serie aus einer gänzlich anderen Gattung viel Lob bekommen hat. Wie im Familiendrama This is Us wird Jupiter’s Legacy nämlich in der ersten Staffel auf zwei Zeitebenen erzählt. Diese nehmen im Wechselspiel jeweils Bezug auf die andere. Besonders spannend ist dieses Gimmick dadurch, dass der Teil der Geschichte, der im Jahr 1929 spielt, die Origin-Story der Heldenliga erzählt. Gleichzeitig ereignet sich im gegenwärtigen Strang so viel Drama, dass die Spannung eigentlich nie abfällt. Beide Zeiten erzählen für sich genommen eine packenden Geschichte. Erst im Wechsel, den man auch durch unterschiedliche Bildformate nochmal betont, entfaltet die Komplexität der Handlung aber ihre volle Wirkung.

Petra Small und Fitz Small in einem Labor mit Apparaturen und Bildschirmen im Hintergrund. Sie trägt ein enges Heldenkostüm, er sitzt mit Anzug im Rollstuhl rechts neben ihr.
Petra und Fitz Small in einem Labor © Netflix

Kostüme stark, Effekte schwach

Bei aller Euphorie gibt es auch ein paar Aspekte an der Millar-Adaption, die den Gesamteindruck etwas schmälern. Neben dem angesprochenen Problem mit der Vielzahl der neuen Figuren, die man innerhalb der viel zu kurzen ersten Staffel kennenlernt, fallen besonders die Computereffekte negativ auf. Den Maßstab eines Vergleichs mit Kinofilme darf man an Netflixserien ohnehin nicht anlegen. Auch die Streamingkonkurrenz hat jedoch mit The Boys wesentlich höheres Niveau vorgelegt, was die audiovisuelle Qualität betrifft. Dass Disney Plus mit WandaVision und The Falcon and The Winter Soldier unlängst bewiesen hat, dass Kinoqualität auch im Heimkino zu verwirklichen ist, sei nur am Rande erwähnt. Wahrscheinlich ist dies dem geringeren Budget geschuldet, wie auch der wirklich sparsame Einsatz von Action Set Pieces. Hier ist für eine potenzielle Fortsetzung reichlich Luft nach oben.

Demgegenüber stehen dann doch die fantastischen Kostüme und das Maskenbild, das aufgrund der beiden Zeitebenen durchaus eine Herausforderung gewesen sein muss. Kenner der Vorlage dürfen sich freuen, dass die Outfits sehr nah an der Graphic Novel gehalten sind. Bleibt zu wünschen, dass man bei einem Erfolg der Auftaktstaffel künftig mehr Ressourcen auch für die CGI und Außendrehs zur Verfügung stellt.

Vom unverbrauchten Cast will man unbedingt mehr sehen

Abschließend bleibt noch der diverse Cast zu loben, aus dem ein paar Charaktere nochmals speziell hervorstechen. Neben Josh Duhamel, der hier als junger und alter Sheldon Sampson jeweils eine starke Figur abgibt, sind es die eher unbekannten Akteure in der Besetzung seiner Mitstreiter, die schon in der kurzen Zeit ihren Rollen wahnsinnig viel Tiefe entlocken können. Viel Spaß machen die beiden jungen Superheldeninnen Chloe (Elena Kampouris) und Raikou (Anna Akana) durch ihre freche, rebellische Art, hinter deren Fassade sich jeweils auch eine Vorgeschichte peu à peu enthüllt, die durchaus an die Nieren geht. Auch Sheldons Bruder Walter (Ben Daniels), sein Sohn Brandon (Andrew Horton) und der abtrünnige Skyfox (Matt Laner) sind jeder für sich alles andere als Comicfiguren nach Schema F und wollen nach dem offenen, schockierenden Ende – soviel sei verraten – in weiteren Folgen hoffentlich noch besser kennengelernt werden.

Aufgrund der zweigleisigen Erzählweise sind die acht Folgen lediglich ein Aufgalopp für eine viel größere Geschichte, die hier am Ende angestoßen wird. Eine Absetzung nach diesem abrupten Schluss wäre ein Fiasko, da diese Debütstaffel so nicht für sich stehen kann. Sowohl die Weichenstellungen innerhalb der Serie als auch die große Comicvorlage verlangen nahezu nach mehreren Staffeln, um das Potenzial der angedeuteten Konflikte auszuloten. Dann wird man hoffentlich auch den Figuren noch mehr Raum zuschreiben, die bislang etwas vernachlässigt wurden, wie vor allem Sheldons Ehefrau Grace, die mit Leslie Bibb wirklich stark besetzt wurde.

Unser Fazit zu Jupiter’s Legacy

Der Grundstein für eine mehrjährige, epochale Comicverfilmung ist mit dieser Debütstaffel gelegt. Jupiter’s Legacy kombiniert gesellschaftlich relevante moralische Fragen mit einem starken Charakteraufbau. Sie steht in der Treffsicherheit, sich diesen Themen zu widmen, dem Benchmark-Titel Watchmen kaum in etwas nach. Im Gegensatz dazu kann jedoch diese Einzelstaffel nicht für sich stehenbleiben und bildet nur eine Mischung aus Origin-Story und Exposition für die Geschichte, die man hoffentlich in weiteren Staffeln erwarten darf.

Wer tatsächlich eine Serie antizipiert, die in die gleich Kerbe wie The Boys schlägt, wird vermutlich aufgrund der (bis dato) unterdurchschnittlichen Schauwerte und dem weniger bissigen Unterton enttäuscht werden. An dieser Front ist noch Luft nach oben, und daher ergibt sich auch diese Bewertung. Mit diesem Beitrag zum Superheldengenre ist es Netflix jedoch auf alle Fälle schon einmal gelungen, nochmals neue Perspektiven zu eröffnen. Daher darf man vorsichtig optimistisch sein. Genrefans werden diese Qualitäten erkennen und damit steht dem Go für die Fortsetzung hoffentlich kaum etwas im Wege.

Jupiter’s Legacy ist seit dem 7. Mai komplett bei Netflix abrufbar!

Unsere Wertung:

 

 

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