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Out of Sight

Was wäre, wenn man sich unter anderen Umständen kennen gelernt hätte? Augenzwinkernd und optisch interessant.

TitelOut of Sight
Jahr1998
ProduktionslandUSA
RegieSteven Soderbergh
DrehbuchScott Frank nach einem Buch von Elmore Leonard
GenreKrimi, Komödie
DarstellerGeorge Clooney, Steve Zahn, Jennifer Lopez, Ving Rhames, Dennis Farina, Michael Keaton, Isaiah Washington
Länge122 Minuten
FSKAb 12 Jahren freigegeben
VerleihUniversal Pictures
DVD-Cover zu "Out Of Sight"
DVD-Cover zu “Out Of Sight” von ©Universal Pictures

Handlung

In Out of Sight ist das Leben eines professionellen Bankräubers nicht immer einfach: In diesem Beruf hat man zwar einen sehr hohen Stundenlohn, man ist jedoch ständig auf der Flucht vor den Behörden, die einen in den Knast stecken wollen. Was passiert aber, wenn sich ein Verbrecher und eine Vertreterin des Gesetzes mehr persönliche Aufmerksamkeit widmen, als es Sinn der Sache ist?

George Clooney und Ving Rhames in "Out Of Sight"
George Clooney und Ving Rhames in “Out Of Sight” von ©Universal Pictures

Meinung

Dieser Film trägt eindeutig und mit fetten Buchstaben die Handschrift des Regisseurs. Es ist weniger der Plot selbst, der diesen Film trägt, obwohl die Story selbst gradlinig verfilmt schon recht nett anzusehen gewesen wäre. Was diesen Film, meiner Meinung nach sehenswert macht, ist das WIE, nicht das WAS.

Darsteller

Perfekter Cast. Der gute George Clooney spielt hier herrlich augenzwinkernd und locker den charmanten Bankräuber, dem man schon alleine durch seine Mimik nichts übel nehmen kann. Jennifer Lopez macht ihre Sache sehr gut. Sie wechselt mühelos von hart zu sanft und zeigt sogar ab und an die Grautöne dazwischen. Alle anderen passen einfach. Das Ensemble ist mit Bedacht ausgewählt.

George Clooney und Jennifer Lopez in "Out Of Sight" von
George Clooney und Jennifer Lopez in “Out Of Sight” von ©Universal Pictures

Inszenierung

Steven Sorderbergh liebt das Zusammenspiel von Musik und Film und bringt es in Out of Sight (wörtlich) auf den Punkt. Als Stilmittel das Bild auf den Beat der Musik anzuhalten, gibt diesem Streifen einen schönen besonderen Flair. Das hin und her springen zwischen bereits Vergangenem und dem was gerade passiert, ist zwar nicht neu, wird hier aber sehr innovativ und ästhetisch umgesetzt. Die gesamte Optik des Films wechselt schön passend zum Plot zwischen weicher Zeichnung und harten Blautönen.

George Clooney in "Out Of Sight"
George Clooney in “Out Of Sight” von ©Universal Pictures

Dialoge

Teils witzig, teils hart, aber irgendwie nie zu kitschig. Der Situation entsprechend nachvollziehbar.

Fazit

Ein herrlich augenzwinkernder Film, der mühelos mehr als ein Genre bedient. Optisch und akustisch ein kleiner Leckerbissen. Der harmonierende Cast tut sein übriges. Einfach mal ansehen.

Kleine Info: Die Deutsche Übersetzung des Romans trug eigentlich den Namen “Zuckerschnute”.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

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© Universal Pictures

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