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Resident Evil: Afterlife

Resident Evil: Afterlife, der mittlerweile schon vierte Teil der Reihe, macht nach wie vor Spaß, auch wenn er wohl nicht der Resident Evil ist, den sich Fans vielleicht gewünscht hätten. Erfahrt mehr darüber im Fologenden!

TitelResident Evil: Afterlife
Jahr2010
ProduktionslandUS/CA/FR/DE
RegiePaul W.S. Anderson
DrehbuchPaul W.S. Anderson
GenreHorror, Action, Thriller, Sci-Fi
DarstellerMilla Jovovich, Ali Larter, Kim Coates, Shawn Roberts, Spencer Locke, Sienna Guillory, Wentworth Miller, Boris Kodjoe
Länge97 Mjnuten
FSKab 16 Jahren freigebeben
VerleihConstantin Film

Sie fühlten sich in ihrer Hightech Festung sicher…Aber das war ein Irrtum.

Die Story von Resident Evil: Afterlife 

Alice (Milla Jovovich) streift mittlerweile schon beinahe hoffnungslos durch die mit Untoten verseuchte Welt und ist dabei auf der Suche nach einer möglichen Zuflucht und weiteren Überlebenden. Als sie in Los Angeles eintrifft, trifft sie auf eine Gruppe Überlebender, die sich in einem gut geschützten, aber von Zombie Horden umzingelten, verlassenen Gefängnis verschanzt haben. Diese Gruppe erzählt Alice von einer Nachricht, die sie über Funk bekommen haben, die besagt, dass es auf dem riesigen Raumschiff im nicht weit entfernten Hafen eine sichere und vom T Virus freie Zone geben soll. Doch zwischen ihnen und dem verhießenen Garten Eden stehen zehntausende hungrige Zombies und selbst die dicken Mauern scheinen sie nicht ewig zurückhalten zu können…

Ein spannendes Setting und satte Action

Ich liebe das Setting mit dem isolierten und verlassenen Gefängnis mitten in der Zombie verseuchten Stadt, das langsam aber sicher von eben diesen untergraben wird. Pacing und Drehbuch könnte man mit Erfolg auseinandernehmen und dort viele Ungereimtheiten und Logiklöcher finden, wenn man das denn wollte. Ich konzentriere mich hier lieber auf das Positive, denn sich darauf zu konzentrieren macht doch eindeutig mehr Spaß. Vor allen, da Resident Evil: Afterlife einige wirklich nette Szenen parat hält.

Für mich bringt Resident Evil: Afterlife eine der coolsten Szenen des gesamten Franchises. Der kurze aber fetzige Zwischenbosskampf zwischen Alice & dem riesigen Mutanten Henker mit seiner Axt in den Duschen ist so verdammt cool, fulminant inszeniert und durch den treibenden Soundtrack und den Einsatz von Slowmotion schlichtweg packend. Hätte ich damals gerne im Kino in 3D gesehen.
Allerdings ist diese Szene wohl auch sinnbildlich für die letztendliche Entwicklung bis hin zum reinsten & plumpen Action Feuerwerk zu sehen, das die Resident Evil Filme nun darstellen. Ob diese Über-Inszenierung für einen nun negativ oder positiv ist, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Die sehr geradlinig gehaltene Handlung und Ausgangslage, in der sich die Protagonisten befinden, birgt einige nette Einfälle und sorgt für angenehm kurzweilige Unterhaltung. Für einen Abend mit ein paar guten Freunden bei Bier genau das Richtige.

Mein Fazit zu Resident Evil: Afterlife 

Resident Evil: Afterlife ist ein abgedrehtes, etwas aufdringliches und unterhaltsames Actionfeuerwerk, das seine Probleme beim Drehbuch und Pacing hat. Seine Stärken liegen hier erneut definitiv bei der Action und, wie eh und je, Milla Jovovich, die wohl die einzige Konstante in den Filmen zu sein scheint. Eine atmosphärisch bezogene Rückbesinnung zu den eigentlichen Wurzeln der Reihe und der Spiele wäre zwar wünschenswert gewesen, schmälert aber nur geringfügig das Sehvergnügen, denn Kurzweil schlägt hier klar die Langeweile und der Film hat seine Momente.

Unsere Wertung:

 

 

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© Constantin Film

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