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Robo ist der Titelheld.

Robo

Robo ist der Name des Titelhelden in diesem Familienfilm Made in Russland. Ob sich dieser mit anderen bekannten Robotern aus der Filmwelt messen kann, oder Robo nur ein billiger Abklatsch ist, erfahrt ihr hier!

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TitelRobo
Jahr2019
LandRussland
RegieSarik Andreasyan
DrehbuchAleksey Gravitskiy, Sergey Volkov
GenreAbenteuer, Kinderfilm
DarstellerDaniil Izotov, Vladimir Vdovichenkov, Sergey Bezrukov, Konstantin Lavronenko, Hrant Tokhatyan
Länge90 Minuten
FSKab 6 Jahren freigegeben
VerleihCapelight Pictures
Auf dem Cover von Robo sitzt der Junge Mitya auf den Schulter von Titelheld Robo.
Das DVD Cover von Robo © capelight pictures

Worum geht es in Robo?

Der zwölfjährige Mitya (Daniil Izotov) träumt davon, einmal Maler zu werden. Speziell Comics haben es ihm angetan. Seine Eltern zeigen dafür wenig Verständnis. Beide sind Ingenieure im Bereich der Robotik und erwarten, dass Mitya in ihre Fußstapfen tritt. Doch das alles ist nicht Mityas Welt. Eines Tages ändert sich Mityas Leben, als er auf den universellen Rettungsroboter A-112 (im Original gesprochen von Sergey Bezrukov) trifft. A-112, dem Mitya den Namen Robo gibt, ist aus dem Forschungslabor von Mityas Eltern ausgebrochen. Der Leiter der Einrichtung (Konstantin Lavrolenko) hatte zuvor den Roboter als untauglich erachtet und sieht nun, aufgrund einer angeblichen Fehlfunktion, in dessen Flucht eine Gefahr für die Bevölkerung. Doch Mitya hat in Robo seinen ersten richtigen Freund. Mitya will ihn vor seiner Abschaltung bewahren, also begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, um Robos wahren Wert zu beweisen.




Wenig Innovation, viel Sympathie

Robo ist eigentlich darauf programmiert, Menschen aus gefährlichen Situationen zu retten. Nachdem wir ihn zu Beginn des Films auch in mehreren Tests erleben, erscheint die Bedrohung des geflohenen Roboters allerdings mehr als fraglich. Zumal Robo über keinerlei Waffensysteme verfügt und auch in den zuvor erlebten Tests eher kindlich als gefährlich dargestellt wurde. Deswegen flieht er auch aus dem Labor, um nach seiner Familie zu suchen, die er durch ein Familienfoto von Mitya und seinen Eltern in eben diesen zu haben glaubt. Da sich Mitya, wie wir erfahren, von allen missverstanden fühlt, ist gerade das zaghafte Anfreunden der beiden angenehm. Das trifft allgemein auch auf den Film zu, der wesentlich unterhaltsamer und sympathischer ausfällt, als man es zunächst vermuten könnte.

Robo und Mitya stehen vor einem Wohnwagen.
Robo und Mitya sind gemeinsam unterwegs © capelight pictures

Dennoch ist der Mangel an Innovation ein gewisser Störfaktor, ebenso wie das Fehlen prägender darstellerischer Leistungen. Weder die Leistungen von Vladimir Vdovichenkov, als Mityas Vater, noch die von Konstantin Lavronenko, als Direktor der Forschungseinrichtung, sind sonderlich ansprechend und wirken zu Teilen eher unmotiviert. Daniil Izotov, der Mitya spielt, sticht ebenfalls nicht besonders hervor und kann kaum mit anderen bekannten Kinderdarstellern konkurrieren. Die Interaktionen mit dem ihm nicht zur Verfügung stehenden realen Gegenpart merkt man ihm enorm an. Man kommt allgemein bei Robo nicht drumherum, ständig Vergleiche zu ziehen, besonders zu den vielen anderen bekannten Robotern der Filmgeschichte.

Ein ständiger Vergleich

Auch kommen einem ständig andere, bessere Kinderfilme in den Sinn, an die man sich hier erinnert fühlt. Denn die flapsige Art von Robo ähnelt beispielsweise den Humor von Peter Hase, wenn auch nicht so gut ausgeprägt. Und wer eben doch wieder Gemeinsamkeiten mit anderen Filmrobotern erkennt, der kommt nicht drumherum ständig zu denken: “Das kenne ich doch von dem Film, und das kenne ich doch von diesem Film.” Einen Rettungsroboter? Den kennen wir aus Baymax. Die Handlung, dass ein Roboter eine “Fehlfunktion” hat, aus einem Labor entkommt und als Gefahr eingestuft wird? Das ist Nummer 5 lebt!, bei dem die vermutete Bedrohung auch wesentlich nachvollziehbarer erscheint. Dazu kommen noch gewisse optische Ähnlichkeiten zu Bumblebee oder Chappie.

Robo steht mit Mitya in dessen Atelier.
Mitya zeigt Robo was Kunst ist © capelight pictures

Optisch gewöhnungsbedürftig

Insbesondere Chappie ist ein durchaus berechtigter Vergleich, da auch dieser keine Hollywoodproduktion ist. Gerade visuell konnten die russischen Filme durchaus mehr als bemerkenswerte Schauwerte liefern, wie uns Attraction 2 und Coma zuletzt bewiesen. Der Titelheld Robo ist auch sehr gelungen, wenn auch mit einigen Abstrichen. Auf der einen Seite ist dieser nämlich gut in die reale Umgebung implementiert, auf der anderen merkt dem Roboter durch teils unnatürliche Bewegungen und seine glatte Oberfläche an, dass er vollends am Computer entstanden ist. Aber einmal in den Film eingetaucht, fallen einem diese kleinen Mängel immer weniger auf. Das lässt den visuellen Effekt zwar nicht optimal erscheinen, aber stört auch nicht so sehr, dass es einen ständig aus der Handlung rausreißen würde.

Titelheld Robo auf einem Laufband im Forschungslabor.
Robo im Forschungslabor © capelight pictures

Unser Fazit zu Robo

Insgesamt wird zu wenig Neues geboten, als dass Robo einen signifikanten Stempel in der Filmlandschaft hinterlassen würde. Dennoch ist er ein sehr kurzweiliger wie sympathischer Familienfilm. Wenn man sich nicht zu sehr von den Vergleichen und der Optik ablenken lässt, dann kann man mit ihm durchaus seinen Spaß haben. Gerade in Anbetracht dessen, dass es sich um eine russische Produktion handelt, möchte ich behaupten, dass diese gut gelungen ist.

Robo ist seit dem 24. April auf DVD und Blu-ray erhältlich und auch als VoD verfügbar!

Unsere Wertung:

 

 

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