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Schindlers Liste

Steven Spielbergs Schindlers Liste polarisiert mit allen Facetten, die ein Film bieten kann.

TitelSchindlers Liste
Jahr1993
ProduktionslandUSA
RegieSteven Spielberg
DrehbuchSteven Ziallian
GenreDrama, Historische Fiktion
DarstellerLiam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Geno Lechner, Caroline Godall
Länge3h15min
FSKAb 12 Jahren freigegeben
VerleihUniversal Pictures
DVD- Cover zu "Schindlers Liste"
DVD- Cover zu “Schindlers Liste” von ©Universal Pictures

Der Unternehmer Schindler hat zu Zeiten des zweiten Weltkriegs eine Fabrik in Krakau, in der er Juden aus Kostengründen beschäftigt. Als er diese wegen den Ereignissen des Krieges nach Ausschwitz schicken soll, setzt er sein Vermögen und sein Leben aufs Spiel, um seine Arbeiter vor dem sicheren Tod zu retten.

Schindlers Liste ist eine unglaubliche Erfahrung. Die Unmenschlichkeit zum Einen und diese Barmherzigkeit zum Anderen. Die absolut beeindruckende Machart dieses Films gehört für mich zum Besten der Filmgeschichte.

Aufmarsch und unruhige Zeiten in "Schindlers Liste"
Aufmarsch und unruhige Zeiten in “Schindlers Liste” von ©Universal Pictures

Die Leiden der Menschen, die so tiefgründig eingefangen wurden. Der Schmerz, die Grausamkeiten an den Juden. Die Machtlosigkeit der gebrochenen unterdrückten ethnischen Gruppierung.

Dennoch der Lichtblick, Oskar Schindler zu kennen, der den Funken Hoffnung in einem aufkeimen lässt . Der alles versucht, sein Vermögen opfert, die Gefahr in Kauf nimmt, als NSDAP Mitglied selber wegen Judenfreundlichkeit hingerichtet zu werden. Mit dem unbeugsamen Willen Menschenleben- unschuldige Frauen, Männer und Kinder- zu retten, in dem sie in seiner Fabrik arbeiten dürfen.
Steven Spielberg lässt seine Akteure in Schindlers Liste meisterhaft aufspielen. Sie verkörpern ihre Rollen mit völliger Inbrunst. Man kauft ihnen jede Mimik, jeden Leidensblick und aufgeschwatzten Hass ab.

Liam Neeson und Ben Kingsley in "Schindlers Liste"
Liam Neeson und Ben Kingsley in “Schindlers Liste” von ©Universal Pictures

Es ist die Grausamkeit, die begangen wurde, die den Zuschauer fesselt. Wie sie in “Schindlers Liste” gezeigt wird und wie sie unter die Haut geht. Kein Pardon vor Kindern oder Frauen. Authentizität!
Der komplette Film ist in stilistischem schwarz/weiß gehalten, nur eine farbliche Ausnahme lässt Spielberg zu, was mir einen Gänsehaut-Moment auslöste.
Nicht nur Liam Neeson brilliert. Auch Ralph Fiennes als grausamer Saddist oder Ben Kingsley, als angestellter Jude, sind genial besetzt.Der Rest des Casts überzeugt von A bis Z. Keine Scham vor Nacktheit oder Blutfontänen. Ein dezenter, aber immer absolut passender Soundtrack. Es wurde an Originalschauplätzen gedreht und mit hoher Detailtreue die Story erzählt. Hier wurde meiner Meinung nach ein perfektes Drehbuch geschrieben. Die Kamera fing jede erschreckende Szene super ein, sowie auch die Glücksmomente, die dem aufatmendem Zuschauer nahe gebracht werden.

Ben Kingsley in "Schindlers Liste"
Ben Kingsley in “Schindlers Liste” von ©Universal Pictures

Ein Film der aufwühlt, erschreckt, aufklärt und dennoch fasziniert. Meilenstein!

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

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Figuren/Schauspieler
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Ausstattung/Schauplätze
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© Universal Pictures

Krone

Name: Markus Kronmüller
Alter: 32
Bei Movic Freakz seit August 2017
Kein bevorzugtes Genre (Thriller, Drama gern gesehen)
Lieblingsfilme: Warrior , 300, Terminator 2, Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs., Matrix, Driver, Inception, Batman – The Dark Knight, Traffic
Lieblingsgames: Witcher3,gta5
Lieblingsbücher: Knochenbrecher, Der Vollstrecker, Kruzifix-Killer (alles von Autor Chris Carter), Illuminati, Sakrileg (alles von Autor Dan Brown)
Lieblingsbands: Mumford & Sons, Korn, Avicii, Coldplay, Rammstein

3 Kommentare

  • Der kleine rote Mantel, der 2 mal auftaucht, in dem schwarz weiß gehaltenen Film. Oh man, das hat mich voll mit genommen. Auch wenn ich ihn in diesem Film hasse, grandios gespielt von Ralph Fiennes. Beim Abspann saß ich immer voll betroffen da. Die Tränen flossen bei der Ringübergabe. Ähnlich wie wie beim Film der Pianist.