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Stranger Things – Staffel 1

Für vier Freunde beginnt im November 1984 das Abenteuer ihres Lebens. Lest hier unsere Rezension zu Stranger Things

TitelStranger Things
Jahr2016
ProduktionslandVereinigte Staaten
IdeeMatt Duffer, Ross Duffer
GenreFantasy, Drama, Horror
DarstellerWinona Ryder, David Harbour, Finn Wolfhard, Millie Bobby Brown, Gaten Matarazzo, Caleb McLaughlin, Natalia Dyer, Charlie Heaton, Noah Schnapp, Joe Keery, Matthew Moodine
Längeca. 41-54 Minuten pro Folge
Plakat zu Stranger Things
Plakat zu Stranger Things aus 2016 von ©Netflix
Charlie Heaton und Natalia Dyer in Stranger Things
Charlie Heaton und Natalia Dyer in Stranger Things aus 2016 von ©Netflix

Auf dem Heimweg, nach einem Rollenspielabend mit seinen Freunden Mike, Dustin und Lucas, verschwindet Will Byers auf mysteriöse Art spurlos. Der Zuschauer sieht auch die scheinbare Ursache des ganzen, eine große schwarze Kreatur bei deren Erscheinen elektrische Geräte verrückt spielen. Diese Information bleibt seiner alleinerziehenden Mutter (Winona Ryder) allerdings verborgen, diese bemerkt sein verschwinden auch erst am nächsten Morgen als er nicht zum Frühstück auftaucht und auch sein großer Bruder nichts über sein Verbleib weiß. Nachdem sie sich bei Mike’s Mutter erkundigt hat ob er die Nacht dort verbracht hat steigt bei ihr die Sorge rapide an und sie sucht den Chief Jim Hopper (David Harbour) auf, der zunächst von jugendlichen rebellischem Verhalten des Jungen ausgeht. Joyce Byers ist sich hingegen sicher das ihr Sohn sich nie so verhalten würde und versucht den Chief davon zu überzeugen das es in der Kleinstadt Hawkins nicht mit rechten Dingen zu geht.

Stranger Things
Stranger Things aus 2016 von ©Netflix

Zur selben Zeit versuchen auch Mike, Dustin und Lucas, die sich ebenfalls sicher sind, dass Will nicht einfach so verschwindet, ihren Freund zu finden. Dabei treffen sie in einer verregneten Nacht auf ein Mädchen mit kurzgeschorenem Haar, das scheinbar ihre Sprache verloren hat. Aufgrund einer Tätowierung auf ihren Arm nennen sie sie Elf oder kurz Elfi.

David Harbour und Winona Ryder in Stranger Things
David Harbour und Winona Ryder in Stranger Things aus 2016 von ©Netflix

Während der Suche nach Will passieren allen Beteiligten immer mehr seltsame und mysteriöse Dinge, sodass am Ende auch Chief Hopper glaubt das in seiner Kleinstadt mehr vor sich geht als es den Anschein hat, vor allem als er in dem Forschungslabor, unter der Leitung von Dr. Martin Brenner (Matthew Modine), auf widersprüchliche Informationen stößt.

Die Netflix-Serie “Stranger Things” hat den Anschein, dass sie tatsächlich direkt aus den Achtzigern entsprungen ist. Die Details die es so authentisch machen finden sich zum Beispiel in den Filmplakaten vom “Weißen Hai” und “Tanz der Teufel”, im modischen Stil der Protagonisten und im grandiosen Soundtrack.

Winona Ryder in Stranger Whings
Winona Ryder in Stranger Whings aus 2016 von ©Netflix

Der Cast dieser ersten Staffel ist durchweg Klasse. Von der immer mehr zusammenbrechenden Mutter, über den mit sich selbst hadernden Chief, bis zum eiskalten Doktor des Forschungslabors hat man Schauspieler eingesetzt die ihr Fach beherrschen. Besonders hervorzuheben ist hier allerdings die Leistung der Kinder Finn Wolfhard, Gaten Matarazzo, Caleb McLaughlin, Noah Schnapp und Millie Bobby Brown, die überwältigend sind und einen sofort ans Herz wachsen und man sich mit ihnen freut, lacht und weint.

Matthew Modine in Stranger Things
Matthew Modine in Stranger Things von ©Netflix

Das ganze zusammen fühlt sich an als hätte Steven Spielberg in den Achtzigern ein Buch von Stephen King verfilmt. Man fühlt sich immer wieder an Filme wie “Die Goonies”, “ES”, “Alien” und “E.T.” erinnert aber dennoch schaffen die Duffer Brüder hier mit “Stranger Things” ein eigenständiges Werk, das mit der liebe zum Detail und zu seinem Figuren mehr als zu überzeugen weiß.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

Handlung/Dramaturgie
3
Figuren/Schauspieler
3
Ausstattung/Schauplätze
2
Form
3
Hintergrund
3
Vergleich im Genre
3
Durchschnitt:
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© Netflix

Martin Böber

Name: Martin Böber
Alter: 31
Bei Movic Freakz seit 2017
Aufgabengebiete: Twitter, Redakteur
Bevorzugtes Genre: keins
Lieblingsfilme: zu viele um sie aufzuzählen
Über mich: ein Film- und Serienliebhaber der natürlichen ebenso gerne ein gutes Buch liest, ein packendes Spiel spielt und gerne wohlklingender Musik lauscht und bei alledem sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegt, sondern querfeldein alles genießt

9 Kommentare

  • Was für eine Serie! Der Look, der Sound und die schauspielerische Leistung sind einfach nur überragend. Neben den Kinderdarstellern möchte ich außerdem noch David Harbour hervorheben. Es macht einfach Spaß ihm zuzusehen. Selbst, die von mir nicht gerade gemochte, Wynona Ryder spielt groß auf. Das muss ich ganz ehrlich zugeben. Den vom Autor gezogenen Vergleich zu E.T. oder Es kann man definitiv ziehen.

  • Ist etwas ambivalent. Den 80er Style mag ich, die Kinderdarsteller auch. Die Effekte sind etwas angestaubt und die Dramaturgie hätte etwas spannender sein können. Bei den großen Darstellern sticht die gute Winona schon sehr heraus.

    Was ich echt nett und sehr konsequent finde ist der Vorspann, der so richtig 80er ist. Scheiß auf HD. Leicht gekörnt, etwas unscharf und superschlicht. Wenn nun die Story schlüssig und etwas spannender weitergeht, bin ich dabei. Schön geschriebene Rezension…

  • Muss ich unbedingt auch noch sehen. Gelesen habe ich bisher tatsächlich noch nichts dazu, da ich alles völlig unvoreingenommen erleben möchte 🙂

  • Eine rundum gelungene Serie, hat mich ab der ersten Folge voll und ganz in ihren Bann gezogen. Die Kinderdarsteller sind einfach zum verlieben, und die 80er Atmosphäre sowieso. Freu mich schon drauf wenn es weiter geht!