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The Green Inferno

Kannibalen fressen Studenten, die für einen guten Zweck im Amazonas sind….

Jahr2013
ProduktionslandUSA
RegieEli Roth
DrehbuchEli Roth
GenreHorror
BesetzungLorenza Izzo, Ariel Levy, Daryl Sabara, Kirby Bliss Blanton, Sky Ferreira, Magda Apanowicz, Nicolás Martinez, Aaron Burns, Ignacia Allamand, Ramón Llao,Richard Burgi
Länge100 Minuten
FSKAb 12 Jahren freigegeben
VerleihBH Tilt, High Top Releasing, Universal Pictures

Ich habe es schon wieder getan. Ich habe mich von dämlichen Werbezitaten blenden und verleiten lassen.

Der krasseste Film.

Bei dem Film wird euch schlecht.

Der Film ist nichts für einen schwachen Magen.

Okay, dann versuche ich mal mein Glück und mit Eli Roth kann man ja nichts verkehrt machen. Falsch gedacht. Nur weil Eli Roth einmal das Glück hatte und mit „Hostel“ einen super Treffer gelandet hatte, der trotz R-Rating es an die Spitze der amerikanischen Kinocharts schaffte, konnte er leider nicht mehr an diesem Erfolg anknüpfen. Noch immer geblendet von „Hostel“, zog ich mir in einer warmen Frühlingsnacht „The green Inferno“ rein.

So ein hirnloser Mumpitz. Gut, vom Ekelfaktor gibt es hier schon einige Szenen, die ziemlich heftig waren, aber nicht das versprachen, was die Werbung suggeriert hatte. Hatte man Ende doch schon alles gesehen.

Irgendwo habe ich gelesen, dass es ein Remake von „Nackt und Zerfleischt“ aus den 80igern sein sollte. Natürlich musste ich diesen Film einen Tag später auch sichten. Jupp, der hatte es in sich. Dabei ging es noch nicht mal um die krassen blutigen Szenen (die eh sehr billig daher kamen, was Roth wiederum sehr authentisch dargestellt hatte). Sondern wie brutal ein Fernsehteam mit einem Urwalddorf umging, um brisantes Dokumentationsmaterial zu erhalten. Dieses Dorf war natürlich not amused und schlugen später genauso hart zurück. Während der Film am Ende noch die Moralkeule schwang und mit dem Zitat endete: „I wonder who the real cannibals are?“ („Ich frage mich, wer die echten Kannibalen sind.“), fragt man sich bei Roth nach dem Film, was man in diesen zwei Stunden sonst hätte alles machen können.

Bei diesem (doch nicht) Remake handelt es sich um eine Gruppe Studenten, die in den Amazonas gehen, um irgendwelche Rodungen zu stoppen. Dabei hatte ich gelesen, dass der Flieger abstürzt und die Überlebenden von Kannibalen „gerettet“ werden. Also warte ich auf den Absturz. Nach einer gefühlten Stunde, etlichen Umsteigen der Studenten und einigen Wodka-Cranberries später (ja, ich musste mir den Film „schön“ saufen), stürzte der Flieger endlich mal ab.

Freudig die Hände gerieben, wartete ich jetzt auf das Gemetzel (nein, mit mir ist psychologisch alles in Ordnung). Kam dann auch, als prompt der Erste in der Runde lebendig gefressen wurde. Nach diesem Auftakt dümpelt die (nichtvorhandene) Story vor sich hin. Gelangweilt schaut man den Schauspielern (die ebenfalls gelangweilt wirkten) dabei zu, wie sie versuchen der Situation zu entfliehen (Dabei sind ihre Idee sehr einfältig oder an den Haaren herbei gezogen).

Oh Wunder! Am Ende gibt es einen Szene, der uns einen zweiten Teil verspricht. Oh bitte nicht!

Leute, egal wie viel Langeweile ihr habt, dieser Film lohnt nicht. Ich wünsche mir gerade die zwei Stunden meines Lebens zurück.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

Handlung/Dramaturgie
2
Figuren/Schauspieler
2
Ausstattung/Schauplätze
2
Form
2
Hintergrund
2
Vergleich im Genre
2
Durchschnitt:
 yasr-loader

© Universal Pictures

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