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The Witcher Fluch der Krähen, alle Bildrechte liegen bei PaniniComics.

The Witcher Fluch der Krähen – Grüße aus der Vergangenheit

Gemeinsam mit seiner Ziehtochter Ciri reist Geralt nach Novigrad, um einen Auftrag auszuführen. Doch ein längst vergangenes Abenteuer wirft einen langen Schatten und die Klauen der Vergangenheit greifen nach den Hexern.

TitelThe Witcher – Fluch der Krähen
Jahr2017
AutorPaul Tobin
ZeichnerPiotr Kowalski
VerlagPanini Comics
Vom Hersteller empfohlenes Alterab 14 Jahren

Ciri die erste Hexerin

Im Gegensatz zu den Vorgängern hat Geralt in Fluch der Krähen eine Reisegefährtin auf Augenhöhe. Seine aschblonde Ziehtochter Ciri beteiligt sich an dem Hexerauftrag den Geralt angenommen hat. Damit fällt es sehr leicht, dieses Abenteuer in Geralts Leben einzuordnen. (SPOILER GEFAHR) Denn damit schließt Fluch der Krähen eindeutig an eines der möglichen Enden des Hauptspiels The Witcher 3 – Wild Hunt an. In diesem entschließt sich Ciri, ihrem Ziehvater nachzueifern. Dadurch wird sie zur ersten Hexerin aller Zeiten. (SPOILER ENDE)

Alle Wege führen nach Novigrad

Wie schon im Vorgängerband Fuchskinder führt die Reise in Richtung der freien Stadt Novigrad. Eine Priesterin, unter deren Schirmherrschaft heilige Quellen stehen, hat sie beauftragt, nach einer Striege zu jagen. Im Dienst der Priesterin zu stehen, hat seine Vorteile. Denn auf der Reise nach Novigrad, genießen Geralt und Ciri kostenlosen Zugang zu den warmen Bädern am Wegesrand. Eine willkommene Abwechslung um sich vom Staub des Weges und Blut erlegter Bestien reinzuwaschen.

Prinzessin Striege

Geralt jagt nicht zum ersten Mal nach einer Striege. Vor langer Zeit beauftragte man ihn in Wyzima einen Fluch zu brechen, der auf Prinzessin Adda lastete, der Tochter des temerischen Königs Foltest. Entgegen aller Erwartungen, gelang es dem Hexer, aus der mörderischen Bestie wieder ein normales Mädchen zu machen. Doch dem waren ein harter Kampf und das Aufdecken einer Intrige zuvorgegangen. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit teilt der Hexer mit Ciri und gibt zu bedenken, dass er eine Striege inzwischen wohl eher töten würde, um sie zu erlösen, als sich noch einmal einer solchen Gefahr auszusetzen.

Fanservice pur

Fluch der Krähen verwöhnt die Vollblutfans unter seinen Lesern. Neben kleinen Referenzen an The Witcher 3 – Wild Hunt greift der Comic die wohl ikonischste Kurzgeschichte über Geralt auf, Der Hexer aus der Sammlung Der letzte Wunsch. Eine Kurzgeschichte, die schon in The Witcher 1 als actiongeladenes Intro genutzt wurde.

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https://www.youtube.com/watch?v=WyIUDnXNlXE

Der Comic selbst beginnt im Vergleich zu seinen Vorgängern etwas schleppend. Da Geralt von Ciri begleitet wird, ist die Stimmung wesentlich gelöster und nicht annähernd so melancholisch wie beispielsweise in Glashaus. Manche Begegnung mit einem Monster wirkt etwas beliebig und eine erste Wendung kommt aus heiterem Himmel. Wenn Geralt und Ciri schließlich in Novigrad ankommen, legt der Comic einen ganz anderen Gang ein. Der neue Auftrag rückt in den Vordergrund. Ab diesem Punkt spinnt Fluch der Krähen eine spannende Geschichte mit Rückgriff in Geralts Vergangenheit und ergründet nebenbei wunderbar das Verhältnis in Geralts kleiner Patchworkfamilie.

Piotr Kowalskis Zeichnungen wirken runder, weniger scharf gezogen als in die von Joe Querio und die Farbpalette an sich ist etwas bunter geraten. Alles im allem ist Fluch der Krähen ein weiteres Hexerabenteuer nach meinem Geschmack und ein eindeutiges Geschenk an die Fans der Bücher und Spiele.

Alle Bildrechte liegen bei Paninicomics.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

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Alex

Name: Alexander Goll
Alter: gut
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Ich verfüge über ein beängstigendes Triviawissen über die Themen, die mich interessieren. Wenn mich etwas begeistert, entfesselt es eine Leidenschaft in mir, alles darüber herauszufinden und diese Informationen mit anderen zu teilen.

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