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The Witcher Im Glashaus – Ein Wald voller Bedrohungen

Gemeinsam mit einem Jäger irrt der Hexer Geralt von Riva durch einen verfluchten Wald. Als sie ein verlassenes Herrenhaus, mit imposanten Buntglasfenstern finden, entspinnt sich eine Geschichte, die über Flüche hinaus geht.

TitelThe Witcher – Im Glashaus
Jahr2014
AutorPaul Tobin
ZeichnerJoe Querio
VerlagPanini Comics
Vom Hersteller empfohlenes Alterab 14 Jahren

Die Abenteuer des Hexers

Lang bevor der Hexer Geralt von Riva, durch die Videospielreihe The Witcher weltweite Prominenz erlangte, erlebte er Abenteuer. Figur und Welt von The Witcher gehen auf die Buchreihe, des polnischen Autoren, Andrzej  Sapkwoski zurück. Denn dieser hatte ganze fünf Romane und mehrere Kurzgeschichtenbände über Geralt geschrieben. Ein Umstand, den der Comic selbst in seiner Einleitung erwähnt.

Geralt von Riva

Die Fantasywelt, in welcher der Hexer lebt, ist ein düsteres Zerrbild mitteleuropäischer Märchen, slawischer Folklore und hochmittelalterlicher Intrigen. Als Hexer ist es Geralts Beruf Monster zu töten und Flüche zu lüften, was er sich bezahlen lässt. Denn Hexer blicken auf eine lange Ausbildung in Schwertkampf, einfacher Magie, Monster- und Kräuterkunde zurück. Zudem sind sie Mutanten. Wann Glashaus in Geralts Leben spielt, lässt sich dabei nicht sagen.

Düstere Romantik

Auf einer seiner Reisen durchquert Geralt eine menschenleere Landschaft, bis er eines Tages auf einen vereinsamten Jäger namens Jakob stößt. Zusammen teilen sie Vorräte, Geschichten und Gesellschaft. Schließlich erfährt der Hexer, dass Jakob von seiner vor neun Jahren verstorbenen Frau heimgesucht wird. Gemeinsam ziehen sie weiter und betreten einen düsteren Forst. Der Wald ist gefährlich. Eine Grabhexe streift zwischen Bäumen und Gräbern umher. Währenddessen verändert ein Leshen alle Wege hin zu einem Irrgarten.

Geralt trifft einen einsamen Jäger in der Wildnis - Alle Bildrechte liegen bei Paninicomics
Geralt trifft einen einsamen Jäger in der Wildnis – Alle Bildrechte liegen bei Paninicomics

Ein Spukhaus als sicherer Hafen

Als der Leshen die Gefährten schließlich angreift, weisen Singvögel den Weg zur Flucht. Jakob und Geralt folgen ihnen und finden ein eindrucksvolles Herrenhaus. Derweil scheinen die Monster des Waldes das namensgebende Glashaus zu meiden. Ganz offensichtlich liegt ein Fluch auf dem Gebäude. Das Haus hat eine Vielzahl kunstvoller Glasfenster, Tische, die sich von Zauberhand mit Festmählern decken und mysteriöse Untermieter. Während Jakob seine tote Frau im Anwesen sucht, trifft Geralt auf eine Sukkubus die seit Wochen an diesem Ort gefangen ist. Denn obwohl das Haus selbst sicher scheint, lässt der Leshen niemanden mehr fort.

Bild gewordener Schauder

Joe Queridos Zeichnungen und sein zuweilen scharfer Strich erinnern an die Artworks der Witcher-Spiele. Obwohl der Zeichner in manchen Panels mit Details geizt, fängt er die Stimmung gut ein. Umso interessanter sind die Motive der Fenster. Mit ihnen erzählt das Glashaus selbst eine Geschichte. Geben die Fenster anfangs noch Szenen aus dem Wald wieder, scheinen sich auch langsam Geralt und Jakob ins Glas zu gesellen. Ein interessanter Kniff, der stimmungsvoll die Wendungen der Geschichte untermalt.

Glashaus erzählt nicht nur eine schauderhafte Geschichte. Die Handlung erinnert auch im besten Sinne an Geralts Abenteuer aus den Kurzgeschichtenbänden.

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  yasr-loader

Alle Bildrechte liegen bei © Paninicomics.

Alex

Name: Alexander Goll
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