Filmkritiken

In der Komödie „Die Glücksritter“ von 1983 tauschen ein reicher Geschäftsmann und ein Obdachloser unfreiwillig die Rollen. Der schwarzhumorige Film von John Landis wartet mit einem spielfreudigen Cast und einer interessanten Thematik auf.

Die Kunst des toten Mannes ist ein schriller Mix aus Kunstsatire und Horrorthriller und vermengt diese beiden Genres in einem hochkarätig besetzten Film über die dekadente Kunstszene. Doch geht dieser ambitionierte Versuch auch auf?

Regie-Veteran Gus Van Sant bringt mit Don’t Worry die Autobiografie des Karikaturisten John Callahan mit Hauptdarsteller Joaquin Phoenix auf die große Leinwand. Kann die Adaption überzeugen? Oder führen die großen Namen auf der Besetzungsliste in die Irre?

In The Prodigy, dem neuen Horror-Thriller von Nicholas McCarthy („The Pact“, „At the Devil’s Door“) wird Taylor Schilling („Orange is the New Black“) als junge Mutter an ihre Grenzen gebracht. Gelingt das auch beim Publikum?

Die Abenteuer von Spirou und Fantasio ist der erste Realfilm des Comic-Duos. Zusammen mit dem Eichhörnchen Pips und ihrer Freundin Steffani machen sich der Page und der Reporter auf, den Grafen von Rummelsdorf aus den Fängen des bösen Genies Zyklotrop zu befreien. Gemeinsam müssen sie dessen Plan, die Weltherrschaft zu übernehmen, verhindern. Dabei rücken sie als Team zusammen und stellen ihre Freundschaft auf die Probe. Erfahrt hier mehr zur comichaften Realität!

Mit Big Fish & Begonia liefert das chinesische Studio B & T ihren ersten animierten Spielfilm. Schon 2016 in China erschienen und dort mit knapp 90 Millionen Dollar Einspiel ein großer Hit, kommt nun auch nach Deutschland. Lohnt sich der Ausflug in die chinesische Anime-Welt?

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es sich bei Beautiful Boy um eine bemerkenswerte Geschichte handelt. Leider gelingt es dem von Brad Pitt produzierten Film nicht ganz, die literarische Vorlage in eine filmische Version umzuwandeln. Eine umständliche und zu langwierige Erzählweise vermischt sich mit einer unspektakulären, teils rührseligen Inszenierung. Auch der Soundtrack unterstützt diese Wirkung leider noch zusätzlich. Dennoch gelingt es insbesondere den hervorragenden Darstellern und der klaren Fokussierung von Regisseur van Groeningen auf die Vater-Sohn-Beziehung, einige emotionale Momente zu schaffen. Außerdem macht der Film Lust, sich die Memoiren der Familie Sheff zu Gemüte zu führen. Daher ist er in seinem Genre als einfühlsames Drama mit einer ungewohnten Perspektive auf einen drogenabhängigen Jugendlichen noch ganz gut geworden und liefert Erwartbares, aber leider auch nichts darüber hinaus.

Lyndon Baines Johnson wurde am 22. November 1963, dem Todestag von John F. Kennedy, in der Air Force One als neuer US-Präsident vereidigt. Woody Harrelson haucht in LBJ dem Erbe von John F. Kennedy Leben ein. Lohnt sich der Geschichtsunterricht?

Mads Mikkelsen ist der Black Kaiser. Ein Auftragskiller, der eigentlich längst im Ruhestand ist, den seine gierigen Arbeitgeber aber wieder zurück auf die Bildfläche zwingen. Lest in dieser Review, wie sich der neue Netflix Streifen Polar schlägt und was euch in diesem stylischen Thriller so alles erwartet.