Filmkritiken

In Winchester – Haus der Verdammten wird das Rad zwar nicht neu erfunden und der Streifen bedient definitiv die Erwartungshaltung, doch ein stimmiges Setdesign und einige gute Schocker schaffen es größtenteils, die Laune aufrecht zu erhalten.

Bevor Charles Bronson als Paul Kersey die kriminelle Unterwelt zur Rechenschaft zieht, führten ihn schon in Chatos Land Rachegelüste mit Regisseur Michael Winner zusammen.

Into the Blue biete jede Menge wundervoller Aufnahmen der karibischen Küste und seiner Protagonisten. Leider bleibt die Story dabei weitestgehend auf der Strecke und Vorhersehbarkeit macht sich breit.

Im Tal von Elah ist ein Antikriegsfilm der besonderen Sorte. Nicht die Kriegshandlungen, sondern die späteren Auswirkungen auf den Menschen stehen hier im Mittelpunkt. Ein starbesetztes Charakterdrama als Appell gegen den Krieg.

Kings behandelt ein Familiendrama während der gewalttätigen Unruhen 1992 in Los Angeles, die dutzende Tote und hunderte Verletzte mit sich brachten.

In den 80er Jahren konnte man die Italiener reinen Gewissens als Zombienation bezeichnen. Nach all den Jahren versucht Daniele Misischia mit The End? (OT: In un giorno la fine) einen weiteren italienischen Vertreter im mittlerweile breit aufgestellten zu etablieren. 

Den Taiwanesen Mr. Long verschlägt es nach Japan, wo der wortkarge Profikiller dank eines kleinen Jungen und seiner Kochkünste trotz Sprachbarriere erstaunlich schnell Anschluss findet. Doch seine Beziehung zur Mutter des kleinen Jun erweist sich als schicksalhafter Fallstrick. Der Japaner SABU tritt mal wieder eine Kette von Ereignissen los, die trotz leiserer Töne in einem dramatischen Höhepunkt münden…

Mit Weakness Of A Sick Mind legt Dominik Heit einen Kurzfilm vor, der mit der Tradition bricht, dass deutsche Amateurfilme immer Wald- und Wiesensplatter sein müssen.

Regisseur Nash Edgerton liefert mit Gringo eine durchaus unterhaltsame und gut besetzte Action Komödie, die jedoch leider nicht ohne die eine oder andere Länge auskommt.

Wo die wilden Menschen jagen (2016) erzählt ein ulkiges, erstklassig gespieltes und herzerwärmendes Abenteuer zweier unterschiedlicher Charaktere, die mit der Zeit ein immer enger werdendes Band verbindet.