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    Startseite » A Family Affair
    Familie Filme Komödie Liebesfilm

    A Family Affair

    Jan Wernervon Jan Werner28. Juni 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    A Family Affair. (L-R) Joey King as Zara Ford, Nicole Kidman as Brooke Harwood and Kathy Bates as Leila Ford in A Family Affair. Cr. Tina Rowden/Netflix © 2024
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    Netflix und RomComs – das ist genauso ein Hin und Her wie der Streamer und seine Actionfilme. Wo aber ordnet sich auf dem Gut-Mies-Spektrum nun A Family Affair mit Nicole Kidman, Joey King und Zac Efron ein?

    Darum geht’s in A Family Affair

    Als Zara (Joey King) ihren Job als Sekretärin des Hollywoodschwarms Chris Cole (Zac Efron) kündigt, ebnet sie unversehens den Weg für eine Begegnung von Chris und ihrer Mutter Brooke (Nicole Kidman), einer berühmte Autorin. Schon nach wenigen Stunden spüren Brooke und Chris die nicht zu leugnende Chemie zwischen ihnen – mit urkomischen Folgen. Denn Zaras egozentrischer Boss setzt alles daran, ihrer skeptischen Mutter den Hof zu machen.

    Moment mal…

    … da war doch was. Wem die Prämisse irgendwie bekannt vorkommt, der hat vermutlich vor erst wenigen Wochen bei der Konkurrenz von Amazon Prime Video die verblüffend ähnlich gelagerte Romanze The Idea of You mit Anne Hathaway und Nicholas Galitzine gesehen. Hier wie da geht es um die Beziehungen zwischen einem jüngeren männlichen Star und einer „reiferen“ Frau. Die Unterschiede sind dann einerseits, dass Zac Efrons Figur ein Hollywoodstar (also quasi er selbst) ist und nicht wie Galitzine ein Boygroup-Leader und auch das Joey King hier die Assistenten des Promis ist und nicht ein beliebiger Fan bringt Variation ins sonst fast baugleiche Ausgangsszenario. Doch auch wenn sich die beiden Filme in etlichen Punkten unterscheiden, fällt es schwer als Kenner des Pendants nicht ständig das Vergleichs-Pendel mitschwingen zu lassen.

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    So fällt direkt auf, dass die Rolle der Tochter hier gewichtiger und zentraler angelegt ist, Zac Efron wesentlich selbstironischer sein soll und Nicole Kidmans Figur um einiges platter gezeichnet ist als Anne Hathaways Rolle. Für und Wider gibt es also für beide Konkurrenzprojekte, aber das Totschlagargument ist schlicht, wie das Ganze rüberkommt. Und hier gibt es für mich einen eindeutigen Sieger.

    Unausgewogen, ohne Chemie und ziemlich plump

    Und dieser Sieger ist eindeutig The Idea of You. Denn was nun einmal in einer Romantikkomödie das A und O ist, ist die Chemie zwischen den Verliebten, ergo: kauft man Nicole Kidman und Zac Efron ab, dass sie sich auf den ersten Blick unsterblich ineinander vergucken. Die Antwort lautet kurz und knapp: Nein. Denn ähnlich wie schon im vergangenen Jahr bei der Netflix-RomCom Your Place or Mine mit Reese Witherspoon und Ashton Kutcher stimmt hier zwischen den beiden Protagonisten fast gar nichts. Die Liebe ist reine Behauptung, die Anziehung ist überhaupt nicht zu spüren und dementsprechend sind die vermeintlich romantischen Szenen eher Fremdscham-Quellen.

    Das liegt in der Konstellation dann sogar mehr an Kidman als an Efron. Denn der einstige Teenieschwarm funktioniert in der Eigenparodie noch ziemlich gut, da er sich erstaunlich überzeugend selbst nicht komplett ernst nimmt. Kidman hingegen spielt irgendwie seelenlos, aufgesetzt und unmotiviert ihren Stiefel runter, sodass es schwer fällt ihr irgendwas abzukaufen, geschweige denn ihr glaubhafte Gefühle abzunehmen. Der Plot von The Idea of You war genauso vorhersehbar angelegt, aber durch die Nahbarkeit von Hathaway und die Authentizität von Galitzine gingen die Schnulzen-Momente tatsächlich ans Herz und es juckte das Publikum, wie sich die Beziehung entwickelt und ob die Hürden überwindbar sind. Hier ist es über die komplette Laufzeit gefühlt egal, ob der Star und die Autorin am Ende zusammenbleiben können oder nicht.

    Pluspunkte für Tochter und Großmutter

    Herz kommt in A Family Affair maximal durch die beiden Familienmitglieder der Kidman-Figur rein: ihre Filmtochter Zara, sensationell gespielt von Joey King und ihre Filmmutter Leyla, herzlich gemimt von Kathy Bates. Zwischen der Mutter Leyla und Brooke finden dann auch die einzigen Dialoge statt, die was fürs Herz sind. Und die Dynamik zwischen King und Efron funktioniert – zwar auf einer ganz anderen Ebene – tatsächlich ganz gut, sodass man sich viel mehr Momente zwischen dem eitlen Schauspieler und seiner frechen Assistentin wünscht, als plumpe Versuche zwischen Efron und Kidman annähernd etwas wie Funken sprühen zu lassen.

    Wenn bei einer RomCom der Liebesfilm-Anteil nicht wirkt, kann ab und an zumindest die Comedy noch was rausreißen. Doch leider sind hier gute Gags auch Mangelware. Zwar erspart einem das Netflix-Original unnötige Slapstick-Momente, aber viel anspruchsvoller sind die Witze dann auch nicht. Kings Performance zum Dank hat der Film im Schlussdrittel dann sogar noch ein paar Szenen, die andeuten, dass hier tatsächlich ein Film im Skript geschlummert hat, der mit dem Amazon-Überraschungshit hätte mithalten können. Nur hätte man dann eben ein glaubwürdigeres Duo casten müssen – oder zumindest einen motivierten Co-Star neben Efron.

    Nicole Kidman als Brooke Harwood, Joey King als Zara Ford und Zac Efron als Chris Cole in A Family Affair
    Nicole Kidman als Brooke Harwood, Joey King als Zara Ford und Zac Efron als Chris Cole in A Family Affair © Netflix

    © Netflix

    Unser Fazit zu A Family Affair

    2.0 Tut nicht weh

    Die RomCom mit dem Gespann Efron-Kidman ist leider eine ziemliche Enttäuschung. Man könnte nun sagen: Zum Glück gibt es bei der Konkurrenz eine Alternative (The Idea of You), die aus der Blaupause ein besseres Endergebnis kreieren konnte. Aber nichtsdestotrotz bleibt es dann für sich genommen ein weiterer RomCom-Schlag-ins-Wasser für das rote "N". Kaum lustig, kaum romantisch, überhaupt nicht innovativ und schon gar nicht emotional - Netflix tut sich in A Family Affair einmal mehr schwer, dem Ruf, der den Stars auf dem Plakat vorauseilt, gerecht zu werden.

    A Family Affair ist bei Netflix abrufbar.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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