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    AKA

    Jan Wernervon Jan Werner29. April 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Einige Gangster sitzen an einem kleinen, weißen Tisch mit Handys oder Zeitschriften in den Händen, manche rauchen zudem.
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    Im letzten Jahr kam einer der besten französischen Filme durch Netflix an ein breites Publikum. Für Filmfans jedoch keine Überraschung, da Athena bei weitem nicht der erste starke Thriller aus unserem westlichen Nachbarland war. Kann die neue Produktion AKA direkt an den Hit anschließen?

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    Ein Polizist mit Schussweste geht mit erhobener Waffe durch einen engen, dunklen Kellergang. AKA
    Adam Franco (Alban Lenoir) geht als Agent an die Grenzen © Netflix

    AKA – Die Handlung kompakt

    In diesem spannenden Action-Thriller ermittelt Spezialagent Adam Franco (Alban Lenoir) verdeckt gegen die Verbrecherorganisation von Victor Pastore (Eric Cantona) und freundet sich überraschend mit dem jungen Sohn des Gangsterbosses an. Das erschwert zusehends seine Mission, ein Attentat in Paris zu vereiteln.

    Wenn Kinder das kalte Ermittler-Herz zum Schlagen bringen

    Die Geschichte von AKA, also die Infiltration einer mafiösen Organisation durch einen Agenten, der dann zu nah an die Angehörigen des Gangsters rankommt und dadurch Gewissenskonflikte entwickelt, ist einerseits nicht neu, andererseits aber auch immer wieder spannend. Vorausgesetzt ist, dass man genug interessante Charaktere präsentiert bekommt, damit man selbst nicht vorschnell nur mit dem Cop mitfiebert, sondern seinen Zwiespalt peu à peu nachvollzieht. Nicht selten in der Filmgeschichte war es dann beispielsweise eine Liaison mit der vernachlässigten Frau des Gangsterbosses, die einen Protagonisten in die Bredouille gebracht hat. Auch wenn hier die Beziehung zu einer Frau eine Rolle spielt, so ist es doch die etwas ungewöhnlichere Verbindung zu einem Schuljungen, dem Sohn seines Gegenspielers, die Adams Mission ins Straucheln bringt.
    Ja, auch die Kinder von Mafiosi wurden immer mal wieder in Thriller-Geschichten ins Geschehen eingewoben. Man denke an Man on Fire mit Denzel Washington, Tyler Rake: Extraction oder zuletzt den koreanischen The Killer. All diesen Filmen ist gemein, dass es ihnen gelingt, glaubhaft darzustellen, wie ein als kompromisslos eingeführter, zielstrebiger Agent durch die Entwicklung von Vaterinstinkten aus seinem Schema ausbrechen muss, seine „weiche“ Seite offenbart und damit für das Publikum erst zu einem Helden wird, der er als reiner Pflichterfüller nie sein konnte. Auch im neuen Netflix-Beitrag ist es die Sympathie für den kleinen Jungen, die den Protagonisten anspornt, ihm quasi das extra Power-Up verleiht.

    Solide Undercover-Story…

    AKA ist dabei ausschließlich auf bewährten Pfaden unterwegs, lässt immer wieder durchscheinen, welche Vorbilder dem Regisseur zur Inspiration dienten. Doch das tut der Spannung kaum Abbruch, da die Inszenierung überzeugt, die Figuren von unverbrauchten Gesichtern profitieren und sich das Skript nicht mit Nebenschauplätzen ausbremst. Das Katz und Maus Spiel, das essentiell in jeder Undercover-Geschichte vorkommt, ist packend, da sich die Anhaltspunkte, die die wahre Identität des Cops offenbaren würden, für den Gangster in einem Rahmen bewegen, bei dem man abkauft, dass er tatsächlich an dessen Absichten glaubt. Natürlich spielt AKA dabei mit Verdachtsmomenten zum Spannungsaufbau, aber dieser profitiert von der vielschichtigen Charakterzeichnung der Antagonisten.

    … französisch gewürzt

    Von den Hollywood-Vorbildern setzt sich die französische Produktion ab, in dem sie das Geschehen eindeutig in Frankreich verortet. Es ist bei weitem nicht so prominent Teil des Plots, wie bei Les Miserables oder Athena, aber auch hier wird das fragile Sozialgefüge wieder thematisiert. Die Multi-Ethnizität in den Großstädten, vor allem deren strukturschwachen Vororten, spiegelt sich nicht nur in der Zusammensetzung der Gangster-Crew, sondern auch im Ermittler-Team wieder. Das ist nicht plakativ, sondern schlicht realistisch. Insgesamt holt man aus den Verwicklung in terroristische Kreise recht wenig raus, kratzt nur an der Oberfläche des Möglichen. Die Ansätze sind zu erkennen, aber um wirklich herauszuragen, hätte sich der Film mehr noch auf diese Aspekte und weniger auf die inneren Konflikte seiner Hauptfiguren fokussieren müssen. Dafür hätte es vermutlich aber wesentlich mehr Erfahrung bei Regie und Drehbuch bedurft, um dann nicht ins Schlingern zu geraten.

    Eric Cantona im Vordergrund mit Anzugweste und Sonnenbrille. Hinten eine Hecke und ein weiterer Mann mit offenem Hemd und Jeans. AKA
    Eric Cantona ist inzwischen ein gefragter Darsteller © Netflix

    Auch die Action hält Schritt

    Im Endeffekt hat sich der Macher entschieden, den geradlinigen Weg zu gehen, um Risiken inhaltlicher Natur erst gar nicht einzugehen. Das sorgt dafür, dass man einen leicht überdurchschnittlichen Thriller mit etwas zu langer Laufzeit bekommt, der einige gute Momente hat. Dazu gehören handwerklich gut gemachte und wuchtig bebilderte Verfolgungsjagden, Shoot Outs und Nahkampfszenen. Allesamt sind durch einen passenden Score unterlegt, der gemeinsam mit den Explosionen auch die heimischen Lautsprechersysteme befriedigend ausreizen wird. Auf der Kinoleinwand wäre dieser Film sang- und klanglos baden gegangen, bei Netflix wird er hoffentlich sein Publikum finden und ist eine positive Ergänzung im breitgefächerten Angebot.

    Mit Eric Cantona, als vermeintlich außerhalb Frankreichs größtem Namen dieses Cast, hat man auch einen markanten Schurken an Bord. Der Ex-Fußballer hatte auch schon in der ebenfalls bei Netflix zu sehenden Serie Aus der Spur seine Fähigkeiten abseits des Rasens nochmals untermauert. Vielleicht hätte hier noch etwas mehr Screentime für ihn dem Ganzen noch etwas mehr Schwung verliehen. Der hier wortkarge Ermittler von Alban Lenoir, der zwar eiskalt killt, aber sonst emotional eher die Handbremse anzieht, ist im Subgenre inzwischen eine zu oft gebrauchte Standard-Figur, insbesondere, wenn der Darsteller eben kein bekanntes Gesicht mitbringt.

    Unser Fazit zu AKA

    Nein, an die Wucht, die Botschaft und die Bildgewalt von Athena kommt AKA in keiner Szene ran. Nichtsdestotrotz ist auch dieser Thriller aus Frankreich solide in allen Belangen und durch glaubhafte Charaktere eine Empfehlung für Fans, die in diesem Subgenre ohnehin alles schauen.

    AKA ist ab dem 27. April 2023 bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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