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    Startseite » All You Need Is Blood
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    All You Need Is Blood

    Stefan Brüningvon Stefan Brüning20. November 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    In der Horror-Komödie All you need is Blood dreht American Beauty-Star Mena Suvari mit einem Loser einen Zombiefilm. Ist das Ergebnis so heiß wie ein American Pie?

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    Mediabook ©Busch Media Group

    Die Inhaltsangabe von All You Need Is Blood

    Der junge Bucky Le Beouf (Logan Riley Bruner) hat es nicht leicht im Leben. Seine Mutter ist verstorben und sein Vater ertränkt seinen Kummer im Alkohol. Um dem grauen Alltag zu entkommen, dreht Bucky mit seinem besten Freund Vish (Neel Sethi) tiefgreifende Dramen – zumindest aus seiner Sicht. Als sein Kumpel ihn auf das lokale Filmfestival Starwaltz aufmerksam macht, bei dem der bekannte Arthouse-Regisseur Hans von Franz anwesend sein wird, wittert Bucky seine Chance aus dem Elend zu entkommen und in die Filmbranche reinzurutschen. Dass sein Vater dank eines Meteors zum Zombie mutiert ist, kommt dabei ganz gelegen, denn das Motto des Festivals ist Horror. Es gibt nur zwei Probleme: Bucky hasst das Genre und kann kein Blut sehen.

    All You Zombies

    Der Zombiefilm ist nicht totzukriegen. Genau wie die Untoten, tritt er in unüberschaubaren Massen auf und hat oft die Frische einer verwesenden Leiche. Da sämtliche Genregrenzen schon vor langer Zeit ausgelotet wurden, hilft oft nur viel Blut und Gewalt. Der Titel All You need is Blood impliziert zumindest, dass Cooper Roberts dies in seinem Langfilmdebüt bedacht hat. Der Film beginnt dementsprechend genretypisch mit einem Appetizer: Ein Steinzeitmensch pinkelt auf einen Meteor, verwandelt sich in einen Zombie und prüft anschließend, ob seine Freundin etwas in der Birne hat. Doch schnell wird deutlich, dass der starke Beginn eher eine Art Durchhalteparole ist, denn alle weiteren blutigen Ideen werden für den Showdown aufgehoben. Stattdessen gibt es eine mit Metaphern angereicherte Coming of Age-Geschichte.

    Muss es immer meta sein?

    Ein Film über einen angehenden Regisseur bietet natürlich viel Platz für Meta-Kommentare –insbesondere, wenn es um die scheinbar unüberbrückbare Kluft zwischen den eigenen künstlerischen Ansprüchen und den Erwartungen des Publikums geht. Regisseur und Autor Cooper Roberts nutzt das Meta-Konzept nicht einfach, sondern umarmt es.

    Die fiktive Hauptfigur Bucky und der Regisseur haben eine Verbindung, die erst im Abspann ersichtlich wird. So teilen sich beide nicht nur das Set und die ungewöhnliche Filmmusik, sondern auch den Credit als Autor und Regisseur. Allerdings haben beide unterschiedliche künstlerische Visionen, die sich in der Inszenierung widerspiegeln: Während Roberts augenscheinlich das Genre liebt, hasst es sein Protagonist und benutzt es nur für seine Zwecke. Deswegen gibt es wenig Splatterspaß, solange es um Buckys Filmprojekt geht.

    Das ist im Kontext zwar konsequent, doch ob sich ein Zombiefilm dafür eignet, mit Erwartungshaltungen zu spielen – insbesondere bei einem Titel wie All You Need Is Blood – ist fraglich. Zumal der Weg zum Finale weder besonders humorvoll noch besonders temporeich gestaltet ist. Einzelne Szenen werden zu sehr ausgeweidet und einige Gags haben ihr Ablaufdatum schon lange überschritten – oder findet es noch jemand witzig, wenn Zombies für Method-Actors gehalten werden? Das Kenner ständig Parallelen zu Klassikern wie Shaun of the Dead oder Braindead ziehen können, ist der Qualität auch nicht sehr zuträglich.

    Die sympathischen Jungdarsteller sowie einige überdrehte Charaktere, wie die von Mena Suvari verkörperte „Schauspielerin“ Vivian oder die Werner Herzog-Parodie Hans von Franz, tragen jedoch dazu bei, die eine oder andere Länge zu überbrücken. Sobald die Story endlich vom Ballast befreit wird, sorgen die visuellen Ideen und die handgemachten Effekte in einem spektakulären Finale für gute Laune. Zombies, die durch Abwassergase high werden, X-Ray-Vision und gigantische Blutfontänen: Der Kreativität werden keine Grenzen gesetzt. Warum nicht gleich so?

    So bringt man einem Zombie die Flötentöne bei © Busch Media Group

    Unser Fazit zu All You Need Is Blood

    All You need is Blood ist eine leichtfüßige Horrorkomödie, die durch einen gut aufgelegten Cast und blutigen Ideenreichtum im letzten Drittel auftrumpft. Der Weg bis dahin ist ganz nett gestaltet, bietet aber zu wenig für Genrefans. Stattdessen zieht eine Coming of Age-Geschichte am Zielpublikum ohne bleibenden Eindruck vorbei. Die Beförderung einer Figur vom Protagonisten zum Regisseur ist eben keine tiefsinnige Analogie auf das Erwachsenwerden. Eine bessere Verteilung der Einfälle sowie eine straffere Handlung mit ein paar unverbrauchten Gags hätten dem Ganzen gutgetan.

    All You Need Is Blood ist ab dem 21.11.2024 im Heimkino erhältlich.

    © Busch Media Group

    Stefan Brüning

    Stefan ist in der Nähe von Wolfenbüttel beheimatet, von Beruf Lehrer und arbeitet seit Mai 2024 bei Filmtoast mit. Seit seiner Kindheit ist er in Filme vernarrt. Seine Eltern haben ihn dankenswerterweise an Comics und Disneyfilme herangeführt. Bis zu seinem 8. Lebensjahr war es für ihn nicht nachvollziehbar, wie man Realfilme schauen kann. Aber nach der Sichtung des Films Police Academy und natürlich der Star Wars- Filme hat sich das geändert. Natürlich waren in seiner Kindheit auch die Supernasen, die Otto- und Didifilme Pflichtprogramm, denn worüber sollte man sonst mit den Anderen reden? Deswegen mag er einige dieser Filme bis heute und schämt sich nicht dafür.

    Stefan setzt sich für die Erhaltung der Filmwirtschaft ein. Sei es durch Kinobesuche, DVD/ Blu- Ray/ UHD oder Streaming, je nach dem welches Medium ihm geeignet erscheint. Sein filmisches Spektrum und seine Filmsammlung hat sich dadurch in den letzten 30 Jahren deutlich erweitert, weswegen er sich nicht auf ein Lieblingsgenre festlegen kann.

    • Stefan Brüning
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