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    Startseite » Atomic Blonde
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    Atomic Blonde

    FilmFreundvon FilmFreund3. Januar 2018Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Atomic Blonde ist herrlich stilsicher und einfach unglaublich cool inszeniert. Aber genügt das? Erfahrt die Antwort darauf im Folgenden!

    Charlize Theron aka Super Agentin Lorraine Brouhgton. © Unsiversal Pictures
    Charlize Theron aka Super Agentin Lorraine Brouhgton. © Unsiversal Pictures

    Die Story von Atomic Blonde

    Das Jahr 1989. Der Kalte Krieg mag zwar offiziell vorbei sein, hat im Verborgenen allerdings noch nicht seinen Abschluss gefunden. Die MI6-Agentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) wird nach Berlin entsendet, um den Mord eines anderen Agenten zu untersuchen, dessen Motiv bislang unklar scheint. Dieser Agent soll ein gewisses Dokument bei sich getragen habe, das mögliche Doppelagenten, die sich noch im Spiel befinden, enttarnen kann. Auf dieser Suche trifft sie in der Unterwelt Berlins sowohl auf Verbündete, als auch auf Feinde. Wem sie letzten Endes trauen kann, bleibt jedoch stets ungewiss.

    Kalt. Kälter. Charlize Theron in Atomic Blonde © Unsiversal Pictures
    Kalt. Kälter. Charlize Theron. © Unsiversal Pictures

    Atomic Blonde glänzt optisch und inszenatorisch auf allerhöchstem Niveau!

    Atomic Blonde bietet storytechnisch neben all den anderen Agentenfilmen wirklich nichts Neues. Aber verdammt, Regisseur David Leitch (Deadpool 2, John Wick) macht diese Tatsache schon aufgrund der genialen Inszenierung fast wieder wett! Im höchsten Maße stilisiert und ästhetisch ansprechend verpackt bekommt man als Zuschauer ein verführerisches und eiskaltes Action-Feuerwerk mit einem stark aufspielendem Cast. Die Schwerpunkte werden hier bewusst und gekonnt auf Style und die stark choreographierten und intensiven Kampfszenen gestzt, sowie auf das überaus gelungene 80er Jahre Setting in Berlin.

    Lorraine (Charlize Theron) und David (James McAvoy) in "Atomic Blonde" direkt neben der Mauer. © Unsiversal Pictures
    Lorraine (Charlize Theron) und David (James McAvoy) in „Atomic Blonde“ direkt neben der Mauer. © Unsiversal Pictures

    Ob dieses Setting jetzt unbedingt zu 100% akkurat ist für die damilge Zeit während der Wende ist zwar mehr als fragwürdig, allerdings untermauert es mit seiner kühlen Lichtstimmung und dem krachenden Sound von New Order und Eurythmics enorm die vermittelte Stimmung.Wie schon bereits oben angedeutet bietet das Szenario rund um Agenten und Doppelagenten ungemein wenig Neues oder Abwechslung und die Geschichte an sich ist doch recht eindimensional gehalten. Allgemein könnte man hier zurecht eine gewisse Uninspiriertheit vorwerfen. Aber wäre eine aufwendig ausgeschmückte Geschichte hier überhaupt zwingend notwendig gewesen?

    Mein Fazit zu Atomic Blonde

    Manchmal kann man sich blenden lassen von der Optik. Hier muss man es schon fast. Regisseur David Leitch spielt in Atomic Blonde mit dieser reinen Optik und Inszenierung die Stärken routiniert und verdammt gekonnt aus, vernachlässigt es dafür jedoch, eine wirklich erfrischende und gescheite Geschichte zu erzählen und mit den erstklassigen Bilder zu verweben. Macht der Film trotzdem Spaß? Hier lautet die eindeutige Antwort definitiv ja!

    © Unsiversal Pictures

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