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    Startseite » Attraction 2: Invasion
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    Attraction 2: Invasion

    Onnovon Onno14. März 2020Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Angriff der Aliens in Attraction 2: Invasion
    Beitragsbild © capelight pictures
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    In Attraction 2: Invasion lässt die russische Antwort auf Independence Day erneut die Effektmuskeln spielen. Steckt dahinter auch eine gute Forstetzung? 

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=VUXVTOp2ozg“]

    Kinoposter zur Attraction 2: Invasion
    Kinoplakat © capelight pictures

    Eine noch größere Bedrohung 

    Drei Jahre ist es her, als ein Alien-Raumschiff im Moskauer Ghetto abgestürzt ist. Immer noch hat Julia (Irina Starschenbaum) mit den Folgen zu kämpfen. Sie hatte direkten Kontakt mit Hakon (Rinal Mukhameto), einem humanoiden Alien. Seit diesem Kontakt verfügt sie über besondere Fähigkeiten, welche von der Regierung unter der Obhut ihres Vaters Colonel Lebedev (Oleg Menshikov) erforscht werden. Doch eines Tages taucht nicht nur ein Totgeglaubter auf, auch ein neues und noch größeres Alien-Raumschiff bedroht die Erde und fordert den Tod von Julia. 

    Attraction 2: Invasion mit viel Leerlauf 

    Mit einem lauten Knall leitete Regisseur Fedor Bondarchuk in seinem Sci–Fi-Streifen Attraction die krachende Ankunft eines außerirdischen Raumschiffes ein. Deutlich ruhiger lässt er es nun im Nachfolger angehen. Der Fokus liegt einzig und allein auf Julia und ihrem “neuen” Leben. Bewacht von Bodyguards besucht sie Vorlesungen in der Universität, um anschließend Experimente in einem Forschungslabor über sich ergehen zu lassen. Ein direkter Anschluss am Vorgänger also, was Kenntnisse von diesem empfehlenswert machen. Zwar wird in einer kurzen Retroperspektive versucht, die Geschehnisse des Vorgängers zu erzählen, viele Feinheiten und Handlungsfäden lassen sich dennoch aber nur wage verfolgen. Denn die Beziehungen von Julia zu ihrem Ex-Freund Artyom (Alexander Petrov) und dem Alien Hakon werden hier entscheidend weitererzählt. Generell sollte man sich bei Attraction 2: Invasion auf viele ruhige und dialoglastige Momente einstellen. Denn ein permanentes Effekt-Feuerwerk, wie z.B. in Independence Day: Wiederkehr bekommt man hier nicht geboten.

    An Julia (Irina Starschenbaum) wird in Attraction 2: Invasion wird ordentlich rumexperementiert
    An Julia (Irina Starschenbaum) wird ordentlich rumexperementiert © capelight pictures

    Trotz seiner intergalaktischen Thematik ist Attraction 2: Invasion verdammt geerdet. Das zeigt sich auch in den Action-Szenen in der ersten Filmhälfte, die vor allem in Verfolgungsjagden münden. Doch auch diese sind rar gesät, denn Regisseur Fedor Bondarchuk will kein reines Effekte- und Action-Spektakel à la Emmerich liefern, sondern in erster Linie eine Geschichte erzählen. Eine Disziplin, die ihm schon im Vorgänger nicht besonders gelungen ist. Zähe Dialoge, eine langweilige und oberflächliche Handlung sowie uninteressante oder gar unsympathische Figuren stellen ihm da ein erzählerisches Bein. Unsympathisch ist dabei sogar der Kern des Films – Julia. Stets miesepetrig, stoisch und bisweilen arrogant, schafft man es nur sehr schwer, Sympathien für sie aufzubauen. Die einzigen Sympathiepünktchen sammelt sie aufgrund ihrer Darstellerin. Denn Irina Starschenbaum schafft es, dieser uncharismatischen Figur wenigstens etwas Charme zu verleihen. Packender werden die in die Länge gezogenen Handlungsfäden dadurch aber auch nicht. 

    Invasion der Effekte

    Attraction 2: Invasion möchte viel erzählen, aber natürlich auch viel zeigen. Waren die Effekte im Vorgänger schon ordentlich, sind sie nun größtenteils herausragend. Bis auf ganz schlechte Unterwasseraufnahmen, bekommt man hier Bilder geliefert, die man sonst nur aus Hollywood kennt. Das größte Pluspunkt ist dabei das Art-Design, denn ob Kostüme oder Raumschiffe, alles was mit den intergalaktischen Besuchern zu tun hat, ist unglaublich stimmig und stylisch designt. Man knüpft damit nahtlos an die große Stärke des Vorgängers an und kann sogar noch ein paar Schippen draufschlagen. Denn das muss man auch, da im letzten Drittel des Films eine viel größere und beeindruckendere Bedrohung für die Erde ansteht. Aber so gehört es sich auch für eine anständige Fortsetzung und so liefert der Film endlich die erhofften Schauwerte

    Ein Hubschrauber im Krisingebiet in Attraction 2: Invasion
    Die Effekte brauchen sich vor Hollywood nicht verstecken © capelight pictures

    Der Weg dahin ist aber sehr zäh und wird lange vorbereitet. Dennoch ploppt die endgültige Gefahr gefühlt von einem auf den anderen Moment auf. Das verdeutlicht das eigenwillige Tempo des Films, welcher seine Schwerpunkte ständig zu verschieben scheint. Von den Exprimenten, bis hin zur Invasion, alles wird nur oberflächlich angeschnitten und kommt nicht wirklich zum Tragen. Dadurch verliert das Finale und dessen Konsequenzen an Tragkraft. Mitfiebern mit den Figuren wird zur Nebensache und man freut sich viel mehr auf und über die imposanten Effekte. Ein Umstand, den Roland Emmerich mit Independence Day: Wiederkehr auch nicht schlechter oder besser hinbekommen hat. So ist Attraction 2: Invasion leider nicht mehr als eine furchtbar schicke Alien-Invasion mit einem furchtbar zähen Handlungsunterbau. 

    Unser Fazit zu Attraction 2: Invasion 

    Größer, schneller, weiter. Auch Attraction 2: Invasion folgt der allseits bekannten Sequel-Formel. Doch anders als im Vorgänger, setzt er nur im letzten Drittel krachende Akzente. Davor reißen nur vereinzelte Action-Momente aus der Erzähl-Lethargie. Denn abseits des Getöses langweilt der Streifen mit zähen Dialogen, langweiligen Handlungssträngen und unsympathischen Figuren. Dazu schlängelt man sich zu unfokussiert durch die Geschichten und kann letztlich nur mit brachialen Effekten begeistern. Wenn diese doch nur nicht so rar wären.

    Attraction 2: Invasion ist  seit dem 13. März im limitierten SteelBook (Blu-ray), als Standard-Blu-ray und -DVD sowie digital erhältlich.


    © Capelight Pictures

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