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    Startseite » Bird Box – Schließe deine Augen
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    Bird Box – Schließe deine Augen

    FilmFreundvon FilmFreund27. Dezember 2018Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Bird Box
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    Bird Box läuft seit dem 22.12.2018 auf Netflix. Ich habe mir diese neue hauseigene Produktion angeschaut und war recht angetan von dem Endprodukt. Lest mehr darüber im Folgenden!

    Sandra Bullock in Bird Box. © Netflix
    Sandra Bullock in Bird Box. © Netflix

    „Es wird die Welt reinigen! Alle müssen es sehen…„

    Die Story von Bird Box

    Malorie Shannon (Sandra Bullock) steht kurz vor der Geburt ihres Kindes. Doch diese Gedanken geraten schnell in den Hintergrund, als eine unerklärliche Welle von Massensterben und Selbstmorden die Menschheit dahinrafft. Den Menschen werden bei Sichtkontakt mit dem Aggressor unbekannter Herkunft ihre schlimmsten Ängste vor Augen geführt. Viele werden in den Wahnsinn getrieben. Malorie schafft es in letzter Sekunde, Schutz bei anderen Überlebenden zu finden. Diese haben sich in einem Haus verbarrikadiert. Als sie von einer Zufluchtsstätte für Überlebende hört, begeben sie sich, mit übergezogenen Augenbinden, auf einen halsbrecherischen Weg. Kann Malorie diese Zuflucht erreichen und ist diese überhaupt der versprochene Garten Eden?

    Bird Box taucht direkt in das Geschehen ein

    Sandra Bullock auf einer gefährlichen Flucht in Bird Box. © Netflix
    Sandra Bullock auf einer gefährlichen Flucht in Bird Box. © Netflix

    „Überleben ist nicht leben.„

    Bird Box macht schon in der ersten Minute klar, was Sache ist. Schnell wird man ahnungslos in eine bedrohliche Welt geworfen, in der es so scheint, als wäre die Hölle ausgebrochen. Dabei gestalten sich die ersten Minuten, in denen die Menschen selbst in den Selbstmord getrieben werden, als ziemlich intensiv. Unter anderem steigen hier Leute seelenruhig in brennende Autos oder schlagen ihren Kopf solange gegen eine Glasscheibe, bis der Schädel platzt. Bird Box geizt nicht mit offen gezeigter Gewalt. Diese ist dabei nicht einmal wegen dem Brutalitätsfaktor an sich so einnehmend, sondern wegen der Art der Inszenierung. Die Kamera ist hier gnadenlos ruhig und handelt das Geschehen im äußerst positiven Sinne schrecklich beiläufig ab.

    Allgemein ist die Kameraarbeit in vielen Szenen wirklich hervorragend und auch in seiner musikalischen Untermalung vermag der Streifen zu überzeugen. Die bei Gefahr im Hintergrund unangenehm flüsternden Stimmen sorgen für eine bedrückende Stimmung. Nun mag die Sache mit den unerklärlichen Wellen an Selbstmorden zunächst ziemlich stark an The Happening von M. Night Shyamalan erinnern. Bird Box mausert sich hier jedoch als bei weitem ausgereifter und packender. Doch kann der Film diese Spannung mit seiner aufgeteilten Erzählstruktur aufrecht erhalten? Die Antwort darauf lautet größtenteils ja, auch wenn die Spannung gerade im späteren Mittelteil leider etwas abflacht.

    Funktioniert die sprunghafte Erzählstruktur?

    Auch in Bird Box eine gängige Regel: Frauen und Kinder zuerst! © Netflix
    Frauen und Kinder zuerst! © Netflix

    Bird Box wartet mit einer interessanten und sprunghaften Erzählstruktur auf und diese Art der Parallelmontage funktioniert mit zunehmender Laufzeit erstaunlich gut. Auch wenn man sich im Vorfeld schon recht schnell erschließen kann, wer es letzten Endes schafft und wer nicht. So haben wir zum einen die Geschehnisse, die direkt zu Beginn der Apocalypse anknüpfen und begleiten eine Gruppe Überlebender dabei, denen die eigene Menschlichkeit langsam aber sicher abhanden kommt. Die anderen Geschehnisse drehen sich um Malorie Shannon, die mit 2 Kindern auf einem Fluss auf einer dramatischen Reise ist. Die schlussendliche Kollision der beiden Handlungsstränge und die spätere Auflösung des Films wissen zu gefallen.

    Schon wieder ein postapokalyptischer Streifen?

    Schauspiel-Legende John Malkovich als charismatisches Arschloch Douglas in Bird Box. © Netflix
    Schauspiel-Legende John Malkovich als charismatisches Arschloch Douglas in Bird Box. © Netflix

    Postapokalyptische Szenarien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Bird Box schafft es aber, der Thematik einen recht originellen Stempel aufzudrücken, und verläuft größtenteils überaus spannend. Gedankt ist dies der Tatsache, dass man die Katze hier, obwohl es direkt ans Eingemachte geht, nicht wirklich aus dem Sack lässt. Dabei erinnert Bird Box stark an den ebenfalls sehr spannenden A Quiet Place von John Krasinsky. Denn auch dieser hat bewiesen, dass das, was man nicht sieht, einen spannungstechnisch überaus effektiv abholen kann. Nun ist es, wie schon erwähnt, besonders wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, die Katze aus dem Sack zu lassen. Doch wird sie das hier überhaupt? Man tappt ebenso, wie die Protagonisten mit ihren Augenbinden, im Dunkeln. Diese völlige Verweigerung einer Aufklärung kann für den einen oder anderen entnervend sein, doch ich für meinen Teil mag es, wenn man dem geneigten Zuschauer auch etwas Phantasie zumutet.

    Auch darstellerisch macht der Streifen dank des tollen Casts eine Menge Spaß. Allen voran John Malkovich (Deepwater Horizon) ist, wie zu erwarten, brillant. Das charismatische Arschloch ist ihm einfach gegeben. Aber auch Sandra Bullock trumpft hier darstellerisch als taffe Powerfrau ordentlich auf. Tom Hollander (Mogli – Legende des Dschungels, Bohemian Rhapsody) und Sarah Paulson (12 Years a Slave), die zwar beide in eher kleineren Rolle zu sehen sind, machen ihre Sache ebenfalls sehr stark und legen eine gute Performance hin.

    Mein Fazit zu Bird Box

    Bird Box überzeugt sowohl in den spannenden, als auch in den ruhigeren Momenten. Auch wenn man hier mit gut 20 Minuten weniger Laufzeit hinten heraus noch effektiver gefahren wäre, schafft es der Film, sich immer wieder zu fangen und in vielen momenten zu fesseln. Doch ist Bird Box nun neben all den anderen postapokalyptischen Filmen die Offenbarung schlechthin? Nein, das ist er nicht. Ist das Szenario der selbstgewählten Blindheit hier ein gelungener und origineller Ansatz, und weiß der Film auf technischer und darstellerischer Ebene zu überzeugen? Voll und ganz. Also, Film ab!


    © Netflix

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