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    Startseite » Bite
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    Bite

    Jeff Clarkvon Jeff Clark23. Februar 2018Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Body-Horror a la David Cronenberg! Im Metamorphose-Schocker Bite bekommen wir es mit den unangenehmen Folgen eines mysteriösen Insektenbiss zu tun.

    Blu-Ray WendeCover zu „Bite“, von ©I-ON New Media GmbH
    Blu-Ray WendeCover zu „Bite“, von ©I-ON New Media GmbH

    Story:

    Casey (Elma Begovic) steht kurz vor der Ehe. Grund genug, das Leben noch einmal in vollen Zügen zu genießen. Zusammen mit ihren zwei besten Freundinnen plant das Trio einen Kurzurlaub in die Tropen. Dort angekommen, lassen Sommer, Strand und Party-Feeling nicht lang auf sich warten und wo ausgiebig gefeiert wird, sind Alkohol und Jungs nicht weit. So kommt es, dass die Hemmungen schnell fallen und Casey findet sich in den Armen eines jungen Mannes wieder. Vom schlechten Gewissen geplagt, stellt dies aber noch das kleinere Übel des Kurztrips dar. Denn während des Badens in einer Lagune, wird Casey von einem unbekannten Tier gebissen. Zunächst nicht weiter prüfend, begibt sich das Trio wieder Richtung Heimat.

    In den eigenen vier Wänden, stellt Casey jedoch schon bald eine unaufhaltsame körperliche Veränderung fest. Sie bekommt seltsame Geschwüre und erbricht in unregelmäßigen Abständen, eine glasig-schleimige Flüssigkeit. Casey’s Freundinnen und ihr zukünftiger Ehemann, ahnen zwar, das etwas nicht stimmt, doch im Stadium ihrer unabänderlichen Metamorphose, schottet sich die junge Frau immer weiter ab. Die Transformation in ein tödliches, insektenartiges Wesen, steht Casey unmittelbar bevor und der Urtrieb zur Erhaltung der neuen Rasse, zwingt sie, ihre eigenen vier Wände als Brutstätte und menschliche Nahrungsquelle zu nutzen.

    Elma Begovic als „Casey“, in „Bite“, von ©I-ON New Media GmbH
    Elma Begovic als „Casey“, in „Bite“, von ©I-ON New Media GmbH

    Kritik:

    Auf Biss, folgt Verwandlung! Diese Regel erfreut sich nicht nur bei klassischen Vertretern des Horror-Genres, wie beispielsweise Zombies, Vampiren und Werwölfen großer Beliebtheit. Das Subgenre Body-Horror, bemächtigt sich dieser Metamorphose ebenfalls nur zu gern, rückt allerdings den Focus der körperlichen Veränderung in meist sehr unappetitlichen und expliziten Bildern in den Vordergrund.

    So auch bei der Independent-Produktion Bite. Der Body-Horrorfilm konnte beim traditionellen Fantasy Filmfest kräftig Punkten und die Kritiken reichten von „einfach Makellos“, bis „großartig ekelerregend“. Die Theorie versprach also viel. Die Praxis sieht nüchtern betrachtet jedoch etwas anders aus. Ohne Zweifel, besitzt der Film alle Zutaten, für einen handfesten Body-Horror. Wäre da nicht die recht intensive Orientierung, beim Altmeister des Körperhorrors, David Cronenberg. Bite zwingt einen förmlich einen Vergleich zum 80er Jahre Hit Die Fliege zu ziehen.

    Unaufhaltsame Transformation in „Bite“, von ©I-ON New Media GmbH
    Unaufhaltsame Transformation in „Bite“, von ©I-ON New Media GmbH

    Dabei sind es nicht mal die sehr ansehnlichen handgemachten Spezialeffekte, die diesen Vergleich fördern, sondern vielmehr der Stil und Rahmenhandlung. In beiden Fällen bekommen wir es mit einer äußerst unschönen Transformation in ein insektenähnliches Wesen zu tun. Das unappetitliche Treiben, findet dabei in den heimischen vier Wänden statt und beschränkt sich neben dem unaufhaltsamen Dilemma, auf eine eher nebensächliche Beziehungsgeschichte, ohne gemeinsame Zukunft. Darüber hinaus, bekommt man auch die Körpersprache (unkontrolliertes Zucken) und Verteidigungsstrategie (Erbrechen von ätzender Säure), nicht zum ersten Mal zu sehen. So wird auch hier wieder schnell deutlich, wer dafür Pate stand.

    Das Insekt eines Fans, für Fans!

    Vollendete Transformation, in ein tödliches Mischwesen, in „Bite“, von ©I-ON New
    Vollendete Transformation, in ein tödliches Mischwesen, in „Bite“, von ©I-ON New Media GmbH

    Trotz der etwas fehlenden Eigenständigkeit und des starken Bezugs zu David Cronebergs Klassiker, ist das aber immer noch Jammern, auf recht hohem Niveau. Bite macht den Körperhorror ohne frage wieder spürbar und zwar mit einer Liebe fürs Detail, wie man sie schon lang nicht mehr zu Gesicht bekam. Dabei lassen die ersten fünf Minuten des Films, auf einen recht billig produzierten Found Footage schließen. Hat man den wackligen Kamerastil aber erst mal überstanden, gehts auch schon professionell ans Eingemachte. Hier bemühte sich der kanadische Filmemacher Chad Archibald (The Drownsman), um eine äußerst ansehnlich inszenierte Verwandlung, seiner Hauptprotagonistin. Auf mittelmäßiges CGI wird komplett verzichtet und die schönen handgemachten und detailreichen Ekeleffekte wissen das Geschehen ebenso authentisch wie abstoßend zu vermitteln.

    Das Nest:

    Das Tier in „Casey“, kennt kein halten mehr, in „Bite“, von ©I-ON New
    Das Tier in „Casey“, kennt kein halten mehr, in „Bite“, von ©I-ON New

    Das Setting ist ebenfalls hervorragend gelungen. Es beschränkt sich zwar zum Großteil auf das Apartment der Hauptdarstellerin, aber das war hier auch Sinn und Zweck. Schließlich nutzt die transformierte Casey ihr Heim für die Aufzucht der neuen Brut und diese sind allgegenwärtig, in Form von abertausenden Insekteneiern, praktisch in der ganzen Wohnung verteilt. Reichlich Schleim und Waben-ähnliches Gebilde, runden das Konstrukt eines Nestes geradezu hervorragend ab. Das Ganze ist letztlich unter der Berücksichtigung einer Independent-Produktion, mit begrenzten finanziellen Mitteln, optisch eine absolute Augenweide. Respekt!

    Fazit:

    Bite macht vieles richtig, aber auch ein paar Fehler. Als eine Art „Die Fliege-Verschnitt“, präsentiert Chad Archibald eine souveräne Transformationsgeschichte, ohne großartige Alleinstellungsmerkmale oder neue Ideen. Dafür punktet das Werk bei seiner Liebe für Detail. Effekte und Setting sind klasse und die wenigen Darsteller funktionieren recht ordentlich, in ihren jeweiligen Rollen. Zusammenfassend nicht die hoch gelegte Messlatte, welche vorab hinausposaunt wurde, aber auch definitiv alles andere, als ein schlechter Beitrag zum Subgenre Bodyhorror.

    ©I-ON New Media GmbH

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