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    Startseite » Blood Red Sky
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    Blood Red Sky

    Jan Wernervon Jan Werner29. Juli 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Das Bild aus Blood Red Sky zeigt ein Flugzeug von hinten über der Landebahn. Außerdem sieht man im Vordergrund einige bewaffnete Personen sowie zwei gepanzerte SUVs
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    Für Blood Red Sky wurden ein klassischer Terroristen-Thriller und ein Vampir-Actionfilm gekreuzt. Eigentlich eine solide Basis für einen leichtfüßigen Streifen mit B-Movie-Charme. Doch ist das Konzept aufgegangen?

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    Das Plakat des Films Blood Red Sky zeigt die Protagonistin Nadja neben ihrem Sohn Elias auf zwei Sitzen im Flugzeug. Im Hintergrund sieht man eine Fensterscheibe, in der ein blutiges Vampirgesicht statt einer normalen Spiegelung zu sehen ist.
    Das Poster zum Film Blood Red Sky © Netflix

    Die Handlung von Blood Red Sky

    Nadja (Peri Baumeister) befindet sich mit ihrem zehnjährigen Sohn (Carl Anton Koch) auf einem Nachtflug von Deutschland nach New York, als plötzlich Terroristen die Kontrolle über das Flugzeug übernehmen und das Leben der Passagiere bedrohen. Doch die Terroristen haben ihre Rechnung ohne Nadja gemacht, denn sie besitzt die Möglichkeit, ihren Sohn und die Passagiere zu beschützen. Sie steht vor einer folgenschweren Entscheidung: Soll sie ihr dunkles Geheimnis entfesseln, das sie seit Jahren unterdrückt? Plötzlich werden Jäger zu Gejagten und an Bord der Maschine beginnt ein gefährlicher Wettkampf gegen die Zeit und ums Überleben. Denn niemand weiß: Nadja ist der letzte Vampir.

    Carl Anton Koch als Sohn Elias in Blood Red Sky schaut aus einem Flugzeugfenster nach draußen.
    Carl Anton Koch spielt den Sohn von Nadja © Netflix

    Ein vielversprechender Beginn…

    In der ersten Stunde gelingt es Blood Red Sky durchaus ein solides Fundament aufzubauen. Der Einstieg mit einem Vorausgriff des späteren Finales baut Interesse auf, den Weg dorthin nachzuvollziehen. Anschließend nimmt sich der Horrorfilm glücklicherweise auch relativ wenig Zeit, um die Figuren zu etablieren oder auf die Vorbereitung der Flugzeugentführer einzugehen. Bereits nach wenigen Minuten wird klar, was anhand der Trailer schon verraten wurde: Die Passagierin mit dem kleinen Sohn ist eine Vampirin – und damit eine noch größere Bedrohung als die Terroristen. Die schrittweise Vampirwerdung ist ebenso spannend und visuell ansprechend gestaltet wie die rasche Eskalation der Terrorsituation an Bord des Flugzeug. Genauso simpel wie die Prämisse des Plots eigentlich ist, hätte man diesen im späteren Verlauf auch weiterführen sollen – es wäre wohl einen grundsolider Reißer mit ordentlich Filmblut und genügend Härte für die 16er-Freigabe geworden.

    … macht noch keinen guten Film

    Leider nimmt sich der Actionthriller dann aber für die hanebüchene Ausgangslage viel zu ernst, sodass man Ungereimtheiten, die man einem lockeren Unterhaltungsfilm noch verziehen hätte, plötzlich anzukreiden beginnt. Es gibt etwa nach der Hälfte der zu langen Laufzeit einen Twist, der hier natürlich nicht ausdiskutiert werden soll. Die Entscheidung, die im Skript an dieser Stelle getroffen wird, soll das Publikum eigentlich umhauen. Doch irgendwie zündet die Überraschung überhaupt nicht und gibt vielmehr die Gesamtheit des Films seiner Lächerlichkeit preis.

    Peter Thorwarth hat sich offensichtlich viel vorgenommen in seinem ersten Film ohne Comedyelemente. Angefangen beim namhaften, internationalen Cast bis hin zur großangelegten Marketingkampagne zum Release sollte mit Blood Red Sky gezeigt werden, dass aus Deutschland sehr wohl auch ansprechende Genrekost für Horrorfilmfans kommen kann. Dafür haben sich jedoch zu viele tonale Diskrepanzen eingeschlichen: Manche Figuren, insbesondere der von Alexander Scheer gespielte Flugzeugentführer, sind extrem überzeichnet und passen damit nicht zur ernsten Stimmung in einigen Szenen. Zusätzlich legt man in manchen Momenten Wert darauf, dass man als Zuschauer das Flugszenario als physikalisch plausibel wahrnimmt, wirft diesen Anspruch, aber dann doch mehrmals komplett über Bord.

    Alexander Scheer steht mit Blut quer über dem Gesicht zwischen den Sitzreihen in einem Flugzeug. Szenenbild aus Blood Red Sky.
    Alexander Scheer spielt in Blood Red Sky einen der Terroristen © Netflix

    Ein Klischee reiht sich ans nächste

    Sowohl Zuschauer, die mehr als einen Flugzeugentführungs-Film gesehen haben, als auch die, die sich im Vampirfilm-Genre heimisch fühlen, bekommen in Blood Red Sky wenig Neues serviert. Aus der Kombination hätte, wie gesagt, mit dem richtigen Fingerspitzengefühl für die offensichtliche Absurdität ein leichtfüßiger und vor allem kompakter Atlantikflug mit gleich mehreren Unwägbarkeiten an Bord werden können. Stattdessen ärgert man sich, dass der Film weder wirklich weiß, die Enge des Innenraums innovativ einzusetzen, noch das Versprechen, also die schlagartig veränderten Spielregeln wenn ein Vampir die Bühne betritt, wirklich einzulösen.

    Im Endeffekt sollten sich diejenigen, die sich vom Flugzeugszenario etwas Neues erhofft haben, beispielsweise eher den ebenfalls in Deutschland produzierten Thriller 7500 ansehen. Erstaunlicherweise erzeugt diese Alternative nämlich sogar ohne Vampire und Splatter-Effekte, aber dafür mit hohem Grad an Realismus und tragischen Figurenschicksalen viel mehr Sogwirkung und Gänsehaut. Und wer einen etwas anderen Blick auf Vampirgeschichten werfen will, der kann sich einmal an die britische Netflix-Produktion Dracula wagen.

    Blood Red Sky scheitert trotz der Qualität im Cast

    Während Peri Baumeister in der Hauptrolle sowohl in menschlicher Gestalt als auch als Blutsaugerin äußerst engagiert aufspielt und durchaus Spaß beim Zuschauen bereitet, bleibt der restliche Cast weit hinter den Erwartungen zurück. Das liegt weniger an der Qualität der Schauspieler als vielmehr an den zu klischeehaft geschriebenen Figuren, die allesamt eine Spur zu überdreht herüberkommen. Am meisten sticht in negativer Sicht dann leider noch Carl Anton Koch hervor, der den Sohn von Nadja spielt. Selten war ein Kind in einem ernst gemeinten Setting so nervtötend und anstrengend. Das führt letztendlich dazu, dass man ihm die Rolle nicht wirklich abkauft und sämtliche Interaktionen mit seiner Figur den Rest Nervenkitzel auch noch torpedieren.

    Unser Fazit zu Blood Red Sky

    Blood Red Sky ist – so muss man leider festhalten – ein weiterer vergeblicher Versuch von Netflix mit einem Genrefilm in einer anspruchsvollen Nische Fuß zu fassen. Technisch solide, darstellerisch ausbaufähig und inhaltlich überambitioniert ordnet sich dieser Actionthriller in die Reihe der Durchschnittsproduktionen beim Streamingriesen ein. Mit knapp über zwei Stunden ist der Film zudem auf jeden Fall zu lang geraten, was nicht mal mit den hunderten Litern an Kunstblut kaschiert werden kann.

    Blood Red Sky ist seit dem 23. Juli 2021 bei Netflix abrufbar.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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