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    Catch the Killer

    Simon Eultgenvon Simon Eultgen23. Januar 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Eleanor Falco (Shailene Woodley), Lammark (Ben Mendelsohn) & MacKenzie stehen nebeneinander in der Pathologie Seite an Seite und schauen schockiert.
    Das neu formierte Dreiergespann auf Täterjagd: Eleanor Falco (Shailene Woodley), Lammark (Ben Mendelsohn) & MacKenzie (Jovan Adepo) © Tobis
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    In einem Genre, in dem Das Schweigen der Lämmer für alle Zeiten einen Meilenstein gesetzt hat, ist es gar nicht so leicht, noch zu begeistern. Kann Catch the Killer als Serienkiller-Thriller überzeugen?

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    Das offizielle Plakat von Catch the Killer mit Shailene Woodley in Polizeiuniform vor blinkenden Polizeifahrzeugen
    © Tobis

    Die Handlung von Catch the Killer

    Ein unbekannter Serienkiller wütet in Baltimore. Die Opferzahlen schnellen in die Höhe und ehe sie sich versieht, ist die junge Streifenpolizistin Eleanor Falco (Shailene Woodley) auch schon mittendrin. Als Bindeglied zwischen Polizei und FBI arbeitet sie mit dem eigenwilligen Ermittler Lammark (Ben Mendelssohn) zusammen. Dieser erkennt ihr Talent und macht sich mit ihr auf die Suche nach dem Killer.

    Über allem schwebt dabei die Frage, ob oder besser wann es wieder Tote geben wird. Die Zeit ist knapp und als wäre das nicht schon schwierig genug, stellen die Behörden der Stadt das ungleiche Ermittler-Duo immer wieder vor Hindernisse.

    Checkboxen ✅

    Serienkiller-Thriller oder wahlweise auch Cop-Krimis gehören wohl zu den Genres, die so klar umrissen sind, dass fast alles in ihnen sich wie das Abarbeiten von Checkboxen und Klischees anfühlt. Catch the Killer ist da keine Ausnahme.

    Das beginnt bei dem ungleichen Gespann aus älterem abgezocktem Ermittler, den Ben Mendelsohn mit unglaublichem Charisma verkörpert, und der unscheinbaren und naiven Polizistin, die aber im richtigen Moment ihr Talent offenbart.

    Neben der Bedrohung durch einen schier übermächtigen Killer, der nicht zu fassen scheint, liegen die Behörden Baltimores untereinander im Clinch und die Polizeiarbeit wird durch politische Interessen ständig behindert.

    Und ja es gibt tatsächlich auch die Szene, in der ein plötzlicher Geistesblitz in der Badewanne den Fall ins Rollen bringt.

    Eleanor Falco (Shailene Woodley), Lammark (Ben Mendelsohn) & MacKenzie stehen nebeneinander in der Pathologie Seite an Seite und schauen schockiert.
    Das neu formierte Dreiergespann auf Täterjagd: Eleanor Falco (Shailene Woodley), Lammark (Ben Mendelsohn) & MacKenzie (Jovan Adepo) © Tobis

    Zum Glück verpasst der Film seinen Hauptfiguren mit zunehmender Spielzeit doch noch einen persönlichen Anstrich und zeigt sie vor allem als gebeutelte Menschen, die ihr eigenes Päckchen zu tragen haben.

    Dass sich Catch the Killer vor allem im letzten Drittel noch um eine große gesellschaftliche Botschaft bemüht, wirkt dagegen eher halbgar, unentschlossen und nach dem Rausch der ersten Stunde eher unpassend.

    Eine Inszenierung wie ein Faustschlag ?

    Während Catch the Killer unter der Haube konventionell und in seiner Aussage eher halbgar daherkommt, ist die Inszenierung über jeden Zweifel erhaben. Damián Szifron, der in seinem Heimatland Argentinien mit Wild Tales eine starke Satire ablieferte, schafft es in unter einer Minute, die Zuschauer:innen vollständig an den Bildschirm zu fesseln. Attentat. Unzählige Tote. Desorientierung. Wo ist der Killer? Massenpanik und Chaos.

    Und ehe der erste Schock über das Blutbad verflogen ist, ist auch schon das neu formierte Ermittler-Duo etabliert. Soll heißen: Catch the Killer ist in bestem Sinne atemlos, brutal authentisch und das von Beginn an bis weit in die zweite Hälfte.

    Ben Mendelsohn mit Weste und Krawatte schaut kritisch in den Raum hinein
    Großes Plus des Films: Ben Mendelsohn als erfahrener aber ebenso machtloser Ermittler © Tobis

    Das tut dem Film verdammt gut, weil hier natürlich nichts Neues erzählt wird, aber wie es auf die Zuschauer:innen einprasselt, ist fantastisch. Szifron legt über alles eine bedrückende Atmosphäre und lässt dabei Baltimore als Ort der Ereignisse extrem authentisch wirken.

    Das Fazit zu Catch the Killer

    Catch the Killer ist Damián Szifrons brillant inszeniertes US-Debüt, bei dem ein schier übermächtiger Serienkiller die Stadt Baltimore in Atem hält. Mit einer bedrückenden Atmosphäre, brutalen Authentizität und hohem Tempo eilt der Film durch eine eher konventionelle Story, die sich gegen Ende leider zu einer halbgaren gesellschaftlichen Botschaft aufschwingt, die ihr Publikum spalten wird.

    So bleiben am Ende vor allem die starken Hauptdarstellerleistungen von Woodley und Mendelsohn in Erinnerung, die sich voll in die Tragik ihrer Figuren hineinwerfen.

    Catch the Killer ist im Heimkino via Tobis für DVD, Blu-ray und Video on demand erschienen.


    © Tobis

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