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    Child’s Play

    Patrick Krämervon Patrick Krämer18. Juli 2019Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Wenn sich seine Augen rot verfärben ist das Unheil nicht weit in Child's Play © capelight pictures
    Wenn sich seine Augen rot verfärben ist das Unheil nicht weit in Child's Play © capelight pictures
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    In bisher sieben Filmen schlitzte sich Killerpuppe Chucky in die Herzen der Fans. Mit Child’s Play versuchte sich Regisseur Lars Klevberg nun an einem zeitgemäßen Remake des Originals. Willkommene Frischzellenkur oder nur ein lauwarmer Aufguss? Das werden euch die folgenden Zeilen verraten.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=ZxehB931d6k“]

    Das Filmplakat zu Child's Play © capelight pictures
    Das Filmplakat zu Child’s Play © capelight pictures

    Worum geht’s in Child’s Play?

    Child’s Play handelt von der alleinerziehenden Karen, gespielt von der unter anderem aus Parks and Recreation bekannten Aubrey Plaza, und ihrem 13-jährigen Sohn Andy, dargestellt von Gabriel Bateman. Karen arbeitet in einem Kaufhaus, in dem die von dem Megakonzern Kaslan Corporation auf den Markt gebrachte Puppe Buddi zu den großen Verkaufsschlagern gehört. Die Puppe ist eine Art digitaler Assistent, mit dessen Hilfe man fast alle elektrischen Geräte steuern kann und die sich vollautomatisch auf die Bedürfnisse ihres Besitzers einstellt.

    Eines Tages bringt Karen ihrem Sohn einen solchen Buddi aus der Arbeit mit und setzt damit eine Reihe von merkwürdigen und erschreckenden Ereignissen in Gang. Denn irgendetwas scheint mit dieser Puppe nicht zu stimmen.

    Andy packt seinen Buddi aus in Child's Play © capelight pictures
    Andy packt seinen Buddi aus in Child’s Play © capelight pictures

    Der Mythos und das Personal

    Schon aus der Zusammenfassung dürfte klar werden, dass es sich bei Child’s Play um ein waschechtes Remake des Originalfilms um Chucky, die Mörderpuppe, handelt. Während bei dem gleichnamigen Erstling aus dem Jahr 1988 der Geist des Serienkillers Charles Lee Ray in das harmlose Kinderspielzeug wanderte, ist es 31 Jahre später eine KI die, in bester HAL 9000 Manier, ihre Probleme mit den Menschen zu haben scheint.

    Zudem ist Child’s Play der erste Film der Reihe, bei dem Chucky-Schöpfer Don Mancini keine Aktien im Spiel hatte. Auch sonst ist die Mannschaft hinter der Kamera, zumindest in unseren Breiten, eher unbekannter Natur. Auf dem Regiestuhl nimmt beispielsweise Lars Klevberg Platz, dessen bislang einziger Langfilm der eher mit gemischten Kritiken bedachte Polaroid war. Für das Drehbuch zeichnet sich Tyler Burton Smith verantwortlich, der sich bisher maximal durch die Bücher für Videospiele wie Quantum Break und Sleeping Dogs einen Namen gemacht hat. Eine kleine Videospielvergangenheit hat auch Bear McCreary aufzuweisen, der bei Child’s Play für den Soundtrack zuständig ist. Doch hauptsächlich dürfte dieser Name Musik in den Ohren von Serienfans sein. So gehören zu seinen Werken die Orchestrierungen von The Walking Dead, Battlestar Galactica und Agents of S.H.I.E.L.D. Dieses Jahr war er bereits beim Soundtrack von Godzilla 2: King of Monsters federführend.

    Kann diese spannende Mischung aus frischem Personal und aktualisierter Prämisse überzeugen?

    Langsam entwickelt die Puppe ein Eigenleben in Child's Play © capelight pictures
    Langsam entwickelt die Puppe ein Eigenleben in Child’s Play © capelight pictures

    Viel auf der Habenseite

    Fast wäre die Antwort auf diese Frage ein klares und deutliches „Ja!“ geworden. Doch leider trüben ein paar Unzulänglichkeiten den sonst positiven Gesamteindruck.

    Auf der Habenseite steht zunächst die generalüberholte Grundidee von Child’s Play. Gerade in Zeiten von Smart-Home-Technologien und der immer weiter fortschreitenden Verbreitung von Sprachassistenten wie Amazons Alexa, stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wie weit wir intelligente Technologie in unseren Alltag lassen wollen. Was passiert, wenn solchen Systemen alle Sicherungen durchbrennen und sie die Menschen plötzlich als Bedrohung wahrnehmen. Skynet lässt an dieser Stelle freundlich grüßen.

    Ein weiterer großer Pluspunkt ist der Härtegrad des Films. Sobald die vermeintliche Mörderpuppe losgelassen wird, gibt es einige derbe handgemachte Splatter-Effekte und es wird der ein oder andere Liter Kunstblut vergossen. Das ist angemessen brutal, stand aber einer publikumsfreundlichen FSK-Freigabe ab 16 Jahren letztlich nicht im Wege.

    Wenn sich seine Augen rot verfärben ist das Unheil nicht weit in Child's Play © capelight pictures
    Wenn sich seine Augen rot verfärben ist das Unheil nicht weit in Child’s Play © capelight pictures

    Wenig auf der Sollseite

    Den ansonsten positiven Gesamteindruck schmälern lediglich zwei Kritikpunkte.

    Der größere dieser beiden ist das letzte Drittel des Films. Denn hier verkommt die bisher so gelungene Horror-/Slasher-Neuinterpretation mehr und mehr zu einer merkwürdigen Mischung aus Action-, Abenteuer- und Horrorfilm. Einen derart überbordenden Payoff hätte es an dieser Stelle nicht gebraucht. Weiterhin sollte man das ein oder andere Mal mindestens ein Auge fest zudrücken, da das Verhalten einiger Figuren sowie das Eintreten mancher Situationen sehr an den Haaren herbeigezogen wirkt. Ein sehr genretypisches Problem, mit dem auch Child’s Play leider zu kämpfen hat.

    Der Schlussakkord ist etwas übertrieben in Child's Play © capelight pictures
    Der Schlussakkord ist etwas übertrieben in Child’s Play © capelight pictures

    Mein Fazit zu Child’s Play

    Insgesamt ist Regisseur Lars Klevberg mit Child’s Play ein sehr ordentliches Remake des Killer-Puppen-Klassikers gelungen. Das in die Neuzeit gehievte Setting rund um die freidrehende KI namens Chucky funktioniert überraschend gut und die handgemachten Splatter-Effekte wissen zu überzeugen. Ein doch recht antiklimaktischer Schlussakkord und manchmal wenig nachvollziehbares Figurenverhalten sind da verschmerzbare Minuspunkte. Für Genrefans ist Child’s Play daher auf jeden Fall einen Blick wert.

    In Deutschland läuft die Puppe Chucky in Child’s Play ab dem 18. Juli 2019 im Kino Amok!


    © Wild Bunch/Capelight/Central

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