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    Cube (2021)

    Chris Suessmeiervon Chris Suessmeier30. August 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Ein erschrockener junger Mann blickt auf, vor ihm gespannte Drähte
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    Verkehrte Welt! Während es sonst üblich ist, dass man sich Filmrechte aus Asien schnappt und daraus ein Remake macht, passiert es hier nun umgekehrt. Ob das japanische Cube (2021) einen ähnlichen Kultstatus wie das Original erlangen könnte, verraten wir euch in unserem Review!

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    Über dem rot-orangen Schriftzug Cube sieht man die Protagonisten des Films
    Das Blu-ray-Cover von Cube(2021) © Plaion Pictures

    Die Handlung von Cube (2021)

    Grelle Lichter wecken einen namenlosen Mann mittleren Alters auf. Er befindet sich in einem quaderförmigen Raum, der an jeder Seite mit einer Luke versehen und mit Metall verkleidet ist. Aus der anfänglichen Verwirrung wird schnell Neugier, was sich hinter den Türen verstecken könnte und somit öffnet er die erste und steigt hindurch. Auf den ersten Blick wirkt der Raum, wie der aus dem der Mann gerade gekommen ist. Doch als er ihn betritt, löst er damit einen Mechanismus aus. Ein großer Metallpfahl durchbohrt ihn mit einer rasend hohen Geschwindigkeit und stanzt quasi einen Würfel Fleisch aus seinem Oberkörper. Es war eine Falle…

    Einige Räume weiter treffen wir auf eine andere Gruppe Gefangener, die ebenso ratlos ist, wie und warum sie sich in diesen seltsamen Räumlichkeiten und dieser Lage befinden. Schnell siegt jedoch der Aktivismus, aus diesem seltsamen Objekt zu fliehen und herauszufinden, wer dahinter steckt. Dabei müssen sie feststellen, dass nicht nur die Fallen in einigen der Räume tödlich sein können, auch die Dynamik unter den Gruppenmitgliedern birgt einiges an Gefahren…

    Das Gesicht eines älteren Herren wird von einem Licht erhellt
    Jeder Raum sollte vor dem Betreten genau überprüft werden © Plaion Pictures

    Remake mal anders!

    Man kennt das ja seit Jahrzehnten aus der Filmlandschaft: Irgendein talentierter Regisseur in Asien denkt sich etwas Neuartiges, Stylisches und Spannendes aus und schon stehen die Produktionsfirmen aus den USA & Co. parat, um sich die Lizenz für ein westliches Remake zu sichern. 

    Das kann dann eher lose auf dem Original basieren wie zum Beispiel bei Die sieben Samurai und Die glorreichen Sieben, kann aber auch eine sehr originalgetreue Neuauflage wie bei einem Großteil der J-Horror-Remakes werden. Der umgekehrte Weg ist eher selten der Fall, so dass der hier besprochene Cube (2021) schon alleine deswegen aus der Masse heraussticht. Denn Vincenzo Natalis Werk aus dem Jahr 1997 wurde vor einiger Zeit nach Japan lizenziert und dort als Neuverfilmung konzipiert.

    Schon die Zusammenfassung der Handlung dürfte aber klar machen, dass Regisseur Yasuhiko Shimizu hier keine großen Experimente wagt und der Vorlage ziemlich treu bleibt. So stammen einige der Fallen 1:1 aus dem Original und auch die Gruppendynamik entspricht der Vorlage. Leider hat man sich hier aber für einen sehr Männer-dominierten Cast entschieden, die einzige Frau der Truppe bleibt bis zum Schluss sehr blass, beinahe unbedeutend. Das ist schade, lebte doch Natalis Cube (2021) auch von einigen Spannungen, die durch die Geschlechteraufteilung entstanden sind. 

    In dem japanischen Remake bekommen die Figuren dafür aber eine deutlich klarere Hintergrundgeschichte spendiert, allen voran Hauptfigur Yuichi. Dessen Trauma – es dreht sich um den Selbstmord seines Bruders – wird von Shimizu aber alles andere als gut in den Film integriert und nimmt viel zu viel Platz ein.

    Mehr Japan, weniger Atmosphäre, genau so viele Fragen

    Auch in Sachen Atmosphäre hat das Original von Natali hier einen deutlichen Vorteil. Vor allem das Gefühl des Eingesperrtseins bringt er in seinem Film besser rüber, die Räume wirken alle enger und die Bildkomposition ruft definitiv mehr Klaustrophobie hervor. Dafür sehen die Räumlichkeiten in Cube (2021) wesentlich moderner aus und wirken in Kombination mit den Effekten und ihrem minimalistischen Stil deutlich ansehnlicher. Leider kann man das aber nicht von der Musik sagen, die sich meist komplett im Hintergrund hält, dann aber gerne auch mal mit ziemlich schrägen und unpassenden Melodien abschreckt. 

    Ähnlich wie im Original lässt auch das Remake von Cube viel Spielraum für Interpretationen und die Frage nach dem „Warum?“. Wesentlich mehr Antworten gibt es auch hier nicht, wobei das Ende – so viel kann man beruhigt sagen – sowohl Luft für einen Nachfolger lässt, als auch die Anwesenheit einer der Figuren genauer erklärt. Shimizu lässt die Zuschauer*innen dennoch munter spekulieren und rätseln, ähnlich wie schon Natali.

    Einen deutlichen japanischen Anstrich bekommt der Film aber im Bezug auf die angesprochenen Themen. Der Suizid in den Yuichi verwickelt war, wurde hier schon angesprochen, obendrein geht es – natürlich immer nur recht grob und eher indirekt – auch um Mobbing und die hohen Anforderungen der japanischen Arbeitswelt. Ob es das wirklich gebraucht hätte, bleibt aber fraglich. Natürlich bekommen die Figuren dadurch so etwas wie Tiefe, allerdings bläst es den Film auch auf rund 108 Minuten auf und ist somit alles andere als kurzweilig. Eigentlich wäre die Flucht und das Experimentieren mit den Räumen schon deutlich genug Inhalt für einen Film solcher Art.

    Zwei junge Männer und eine Frau knien in einem der Würfel
    Yuichi und seine Gruppe diskutieren das Vorgehen © Plaion Pictures

    Unser Fazit zu Cube (2021)

    Das japanische Remake von Cube ist seiner Vorlage so treu, dass es exakt die gleichen Stärken und Schwächen hat. Die Grundidee ist hervorragend und lässt einen über die Hintergründe rätseln, die Fallen sind schön fies und das Miteinander der Truppe gut umgesetzt. Leider gibt die Story es aber nicht her, dass man hier über beinahe zwei Stunden einem interessanten Film folgen kann. Zu viele Längen und am Ende auch zu viel aufgesetztes Drama sorgen letztlich dafür, dass Cube (2021) nur ein ganz ordentliches Werk ist. 


    © Plaion Pictures

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