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    Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter

    Thomas Hortianvon Thomas Hortian18. Februar 2020Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Mehrere Soldaten erwarten Gott Erebus uns seinem gesicherten Wirtskörper in Dark Gods - Die dunkle Seite der Götter
    Gott Erebus trifft zur Deportation ein © Tiberius Film
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    Der Brite Tom Paton versucht sich mit Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter an einer Hommage an den Horror-Meister John Carpenter. Kann er bei knappen Budget mit genug visuellen Flair und einem coolen Synthie-Soundtrack punkten?

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    Samantha Schnitzler und Phoebe Robinson-Galvin posieren auf dem Cover von Dark Gods - Die dunkle Seite der Götter
    Das BD-Cover von Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter © Tiberius Film

    Worum geht’s in Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter?

    1997 arbeitet Ren Reid (Samantha Schnitzler) in der Artemis Black Site, einer geheimen, unterirdischen Militäreinrichtung. Hier werden, unbemerkt vom Rest der Menschheit, alte Götter von der Erde deportiert. Um die menschliche Zivilisation zu schützen, hat man sie nach langen und zähen Kämpfen niedergerungen. Nach und nach mussten sie sich, ausgelaugt von den Auseinandersetzungen zur Regeneration in menschliche Wirte zurückzuziehen. Artemis hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle einzufangen und in der Black Site über ein Portal in eine unbekannte Dimension zu schicken.

    Es ist kein guter Tag für die eigenwillige Ren. Sie muss nicht nur den neuen Kollegen Sam (Mike Beckingham) in der Einrichtung einarbeiten, ausgerechnet heute soll auch Erebus (Kris Johnson) in sein neues Zuhause überführt werden. Er war einst einer der mächtigsten Götter, von ihm wurde Ren Reids Familie nahezu ausgelöscht. Als einige Anhänger unter der Führung der schlagkräftigen Ker (Phoebe Robinson-Galvin) versuchen, Erebus zu befreien, setzt sie alles daran, um das verhindern. Denn es geht hier nicht nur um persönliche Rache, sondern auch um das Schicksal der ganzen Menschheit…

    Alte Götter, Synthesizer und Neon-Licht

    Die Marschrichtung von Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter wird schnell klar. Wie bei (dem besseren) The Void findet der geneigte Fan sogleich Anklänge an John Carpenter, Lovecraft und die 80er-Jahre Video-Ästhetik plus entsprechender Beschallung. Allerdings wird auch schnell klar, dass es Tom Paton und seinen Mitstreitern gewiss nicht am Enthusiasmus fehlte, wohl aber an den finanziellen Mitteln und einhergehend damit am erforderlichen Personal. Nachdem der Film anfangs mit seinen atmosphärischen Synthieklängen, den angedeuteten Mysterien und der kargen, düsteren Umgebung punkten kann, wird nur allzu schnell klar, dass sich gerade letzteres noch zum Fallstrick des Films entwickeln könnte. Denn was dem Film eindeutig abgeht, sind gelegentliche Schauwerte.

    Schon in den ersten Minuten lässt uns der Film einen Blick in die Traumwelt der Protagonistin werfen und etwas erhaschen, das recht deutlich Lovecrafts Cthulhu darstellen soll. Hinter einer dunklen Wolke zucken Blitze und legen seine Flügel und Tentakel am Kopf frei. Es fungiert als ein ermahnender Ausblick auf das Ende der Menschheit. Nur leider führt uns Tom Paton diesen Anblick noch einige Male vor Augen, weswegen er auch fortlaufend an Wirkung einbüßt.

    Während der Geschichte bewegen sich die Protagonisten durch verschiedene Bereiche der Artemis Black Site, wobei verschiedene Farbfilter zum Einsatz kommen. Das macht sich als Hintergrund zumeist gar nicht mal schlecht, jedenfalls solange die Kamera fest an einem Platz verharrt. Setzt sie sich aber in Bewegung, gibt sie die Eintönigkeit der Betonböden und Wände alter Industrie-Lagerhallen preis. Es ist zweckmäßig, nicht mehr. Erst zum Schluss gelingt noch ein guter, durch Effekte gestützter, Shot am Portal. Ansonsten sieht es optisch meist eher mau aus.

    Mehrere Soldaten erwarten Gott Erebus uns seinem gesicherten Wirtskörper in Dark Gods - Die dunkle Seite der Götter
    Gott Erebus trifft zur Deportation ein © Tiberius Film

    Die Abteilung Attacke ist… eher zweite Wahl

    Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter lässt sich viel Zeit, bis dann etwas passiert. Es werden Personen vorgestellt, Hintergründe preisgegeben, sprich es gibt sehr viel expository dialogue. So etwas ist für einen Action- oder Mysteryfilm, dessen Prämisse schon anfangs durch Texttafeln zementiert wurde, natürlich nicht sehr zielführend, hat hier aber mehrere Gründe.

    Regisseur und Drehbuchautor Tom Paton kann sich zum einen darauf berufen, dass sein Vorbild John Carpenter dies auch gern getan hat, um, wie er es sich sicherlich auch dachte, die Atmosphäre auf den Zuschauer wirken zu lassen. Zum anderen ist er sich im klaren, dass die dünne Plotte kaum für den 90-Minüter reicht, den er im Kopf hatte, und es ihm bei seinen Mitteln auch schwer fallen wird, den Rest der Zeit mit der angedachten Konfrontation aus Erebus-Jüngern und Wächtern zu füllen. Es ist eine Gratwanderung, die nur mittelprächtig gelingt, denn die Charaktere, von denen natürlich Ren Reid eine persönliche Verbindung zu Erebus offenbart, sind nicht sehr interessant, wie auch die Schauspieler nur mäßig begabt.

    Wenn es denn soweit ist und sich unsere ungleichen Helden zu Erebus vorkämpfen dürfen, kommt ein wenig Schwung in die Bude. Aber leider unterbricht das Drehbuch dies immer wieder für Zwiegespräche zwischen Erebus und seinen Bewachern. Glücklicherweise bringt Kris Johnson ein wenig Ausstrahlung als Gott im Wirtskörper mit ein. Als Heldin präsentiert sich Samantha Schnitzler oftmals zu stoisch, als dass man richtig mitfiebern könnte. Ihr Zusammenspiel mit Mike Beckingham ist zumindest erträglich. Für die Action, abseits einiger mittelmäßig arrangierter Shootouts, sorgt Phoebe Robinson-Galvin als Erebus-Jüngerin Ker. Sie hat als Stuntfrau schon in Blockbustern wie Wonder Woman und Justice League vor der Kamera gestanden. Das bringt jetzt nicht automatisch Klasse in die Kämpfe, sieht aber nicht zu statisch aus.

    Phoebe Robinson-Galvin präsentiert sich kampfbereit in dunklen Katakomben in Dark Gods - Die dunkle Seite der Götter
    Die böse Ker stellt sich unseren Helden in den Weg © Tiberius Film

    Unser Fazit zu Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter

    Was bleibt am Ende zu sagen? Diese Hommage an das B-Kino der 80er ist nur mit etwas gutem Willen goutierbar. Das Herz aller Beteiligten saß wohl am rechten Fleck, nur Talent, oder auch Geld für Talent, war nur wenig vorhanden. In seinen besten Momenten ist die Atmosphäre stimmig, der Einsatz der Farbfilter, die Neonbeleuchtung und der passable Synthis-Score verrichten ihren Dienst. Doch die meiste Zeit ist Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter dann doch recht dröge und offenbart einige Defizite. Für Fans der erwähnten Filme und Strömungen ist er für einen verregneten Nachmittag oder krank im Bett gewiss mal einen Blick wert. Für ein anderes Publikum scheint er auch eh nicht gedacht.

    Dark Gods – Die dunkle Seite der Götter ist seit 30. Januar als VOD und seit dem 6. Februar von Tiberius Film auf DVD & Blu-ray erhältlich!


    © Tiberius Film

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