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    Startseite » Der Affe im Menschen
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    Der Affe im Menschen

    Florian Borneckvon Florian Borneck10. Juni 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Der Affe im Menschen © Koch Films
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    Mit Der Affe im Menschen erscheint einer der weniger beachteten Filme von Horrorikone George A. Romero in neuem Gewand auf Blu-Ray und im Mediabook. Ob und in welche Filmsammlung dieser Streifen gehört, erfahrt ihr in unserer Review!

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    Der Affe im Menschen Mediabook Cover © Koch Films

    Die Handlung von Der Affe im Menschen

    Der Affe im Menschen handelt von dem jungen Jura-Studenten Allan Mann (Jason Beghe), der durch einen Unfall vom Hals abwärts gelähmt ist und fortan permanente Betreuung braucht. Daher schenkt ihm sein Freund Geoffrey Fisher (John Pankow), der an der Universität in der Forschung arbeitet, einen Affen aus seinem Labor, der ihn in allen Alltagssituationen unterstützen soll. Was Allan nicht weiß, ist, dass der Affe, der auf den Namen Ella hört, ein Teil von Geoffreys Experiment ist und mittels eines Serums aus menschlicher Hirnmasse intelligenter gemacht wurde. Geoffrey möchte nämlich im Feldversuch herausfinden, wie klug Ella nun wirklich ist.

    Womit jedoch niemand gerechnet hat: Allan und Ella haben durch dieses Experiment eine kognitive Verbindung erhalten und Ella spürt und teilt Allans Gefühle. Ganz besonders seine Wut auf Menschen, die ihm in irgendeiner Weise Unrecht angetan haben. So zieht sie des Nachts, wenn jeder sie in ihrem Käfig schlummernd wähnt, los, um den Menschen zu geben, was sie ihrer Meinung nach verdient haben, frei von jedweder Form menschlicher Vorstellung von Moral…

    Noch ist alles in Ordnung für Allan Mann © Koch Films

    Ein guter Film, der zwischen allen Stühlen sitzt

    Der Affe im Menschen ist, sowohl handwerklich, als auch von der schauspielerischen Leistung definitiv ein guter Film, der bei unbedarftem Schauen positiv zu überraschen weiß. Dennoch werden gerade Fans von George A. Romeros Zombieklassikern wie Night of the Living Dead und Dawn of the Dead vermutlich enttäuscht sein. Der Affe im Menschen ist vieles und gleichzeitig vieles nicht. Natürlich sind Horrorelemente durch die Morde der Affendame Ella enthalten, dennoch haben diese nicht die Schreckkraft einer blutgierigen Zombiehorde. Ganz besonders, da es sich bei Ella um ein unheimlich niedliches Kapuzineräffchen handelt.

    Gleichzeitig ist der Film durch die Lähmung seines Protagonisten Allan Mann und dessen Versuch, in seinem Leben mit den neuen Umständen zurechtzukommen, eher ein Drama und durch die leicht geschriebene Liebesgeschichte zwischen Allan und der sympathischen Affentrainerin Melanie Parker (Kate McNeil) auch wieder irgendwie ein Feelgood Movie.

    Affendame Ella. Noch in ihrem Käfig © Koch Films

    Genre-Anspielungen und Affentänze

    Bei all dem Genre hin und her weiß der Film aber auch durchaus meisterlich auf andere Genrevertreter, zumindest aus der Sparte des Horrors, anzuspielen. So lassen sich in den Experimenten mit dem Affen Ella und Allans physische wie psychische Wandlung durch seine Verbindung zu ihr, bis hin zur Ausbildung spitzer Zähne, wenn er darüber monologisiert, wer nun alles den Tod verdient, durchaus Anleihen aus Cronenbergs Die Fliege erkennen. Und durch Allans Haus als Wahl des Hauptschauplatzes und seine psychisch morbide Mutter, die sich nach seinem Unfall in sein Leben und sein Haus zurück zwingt, um ihn gegen seinen Willen zu pflegen und von allen anderen Menschen, besonders Melanie, abzuschirmen, winkt uns an der ein oder anderen Stelle Stephen Kings Misery oder gar Hitchcocks Psycho entgegen.

    Ein absolutes Highlight bleibt aber tatsächlich der wortwörtliche Affe im Film. Durch die Entscheidung, mit echten trainierten Affen zu drehen, sieht der Film auch heute noch unglaublich gut aus und weiß das Publikum gleichzeitig zu amüsieren und zu faszinieren. Auch zeigt dies wieder einmal warum reale Effekte zeitlos bleiben und CGI Animationen in jeder Hinsicht überlegen sind.

    Wann hat Wissenschaft in Horrorfilmen je etwas Gutes bewirkt? © Koch Films

    Re-Release mit viel Extras

    Freunde des umfangreichen Bonusmaterials können sich über das Re-Release von Der Affe im Menschen freuen. Denn zumindest das Mediabook kommt mit einer zusätzlichen Disc, auf der eine Menge Extras zu finden sind, daher. Neben einem Blick hinter die Kulissen, gibt es ein Making-of, ein alternatives Ende, eine einstündige Doku und insgesamt anderthalb Stunden Interviews mit George A. Romero. Hier gibt es also neben dem Film zusätzlich noch einige Stunden an Informationen und Entertainment rauszuholen.

    Unser Fazit zu Der Affe im Menschen 

    Der Affe im Menschen ist definitiv ein guter Film, der in sich stimmig wirkt. Die Regie, die schauspielerische Leistung und gerade der Fakt, dass mit echten Affen und einem unheimlich guten Modell für die Actionsequenzen (das im Making-of noch einmal in Aktion bewundert werden kann) gedreht wurde, machen den Film wirklich sehenswert. Dennoch stellt sich nach dem Betrachten die Frage, welches Publikum mit diesem Werk angesprochen werden sollte.

    Denn trotz aller Qualitäten lässt sich Der Affe im Menschen in kein Genre so wirklich einordnen. Und auch wenn das bei so manchem Film gar nichts schlimmes ist, merkt man diesem Werk von Romero doch an, dass es nichts so wirklich ist und sich vielleicht auch nicht entscheiden konnte. Für einen Horrorfilm ist dieser Film zu harmlos, für einen Thriller zu spannungsarm und für ein Drama enthält er doch zu viele Feelgood-Momente.

    So bleibt Der Affe im Menschen ein wirklich guter Film, den anzuschauen sich lohnt, der es aber wohl dennoch nicht auf die meisten Rewatch-Listen unser Filmenthusiasten und -enthusiastinnen da draußen schaffen wird.


    © Koch Films

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