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    Startseite » Die Schwimmerinnen
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    Die Schwimmerinnen

    Marco Schilkevon Marco Schilke29. November 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Yusra sitzt auf einem Startblock | Die Schwimmerinnen
    Yusra beim Training | © Netflix
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    Die Schwimmerinnen von Sally El Hosaini erzählt von den beiden Schwestern Yusra und Sara Mardini und ihrer Flucht aus Syrien. Wird der Netflix-Film dieser inspirierenden Geschichte gerecht?

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    Das Plakat zu Die Schwimmerinnen. Die Schwestern sind im Wasser - Yusra ist auf dem Rücken ihrer Schwester Sara. | Die Schwimmerinnen
    Das offizielle Plakat zu „Die Schwimmerinnen“ | © Netflix

    Die Handlung von Die Schwimmerinnen

    Die beiden Schwestern Yusra (Nathalie Issa) und Sara (Manal Issa) führen ein sorgenfreies Leben in Daraya, Damaskus, bevor sie aufgrund der Eskalation im syrischen Bürgerkrieg fliehen müssen. Um Deutschland zu erreichen, erleben die beiden Schwestern mit weiteren Hilfesuchenden eine beschwerliche Reise über die Ägäis und durch Europa – ohne dabei ihr Ziel und Wunsch aus den Augen zu verlieren: die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

    Allen Widrigkeiten zum Trotz

    Yusra und Sara Mardini haben insgesamt 25 Tage von Syrien nach Deutschland gebraucht. Auf ihrem mühsamen Weg sind sie zu Heldinnen geworden. Das überfüllte Schlauchboot drohte zu sinken, weshalb die beiden Schwestern 3 Stunden im Ägäischen Meer neben dem Boot schwammen, ehe sie wieder festen Boden unter ihren Füßen spüren konnten. Eine Leistung, die fast unmenschlich wirkt und eine Herausforderung, die jedes Jahr mehreren hundert Hilfesuchenden das Leben kostet.

    Eine Gruppe von hilfesuchenden Menschen ist auf dem Weg nach Deutschland | Die Schwimmerinnen
    Auf dem Weg in ein Leben ohne Krieg | © Netflix

    Schon vor der Olympiade im Jahr 2016 gab es mehrere Anfragen zu einer potentiellen Verfilmung. Die Schwestern hielten es allerdings für verfrüht und wollten auch Zeit, die Geschehnisse selbst zu verarbeiten. Einige Jahre später ist es nun soweit – Sally El Hosaini hat den Zuschlag erhalten. Die walisisch-ägyptische Regisseurin schrieb zusammen mit Jack Thorne (u. a. Enola Holmes 2) das Drehbuch. Herausgekommen ist ein inspirierender und hoffnungsvoller Film, der die Thematik der Flucht gekonnt aufgreift und in beeindruckenden Bildern festhält. El Hosaini erzeugt in Zusammenarbeit mit ihrem Kameramann Christopher Ross starke und spannende Szenen. So wird aus einer noch nicht detonierten Bombe, die langsam auf den Boden des Schwimmbeckens sinkt, eine Qual für die Zuschauenden. Gleiches gilt für die Überfahrt, die zu Teilen mit hektischen Schnitten noch chaotischer und schrecklicher wirkt, ehe diese mit einer Totalen über hunderte, vielleicht sogar tausende Rettungswesten am Strand von Lesbos endet.

    Inspiration und Hoffnung

    Es sind kraftvolle, effektive und vor allem bewegende Bilder, die in Die Schwimmerinnen zu sehen sind. Im Kontrast zum immer wieder thematisierten Traum der Schwestern scheint diese Thematik allerdings etwas unterzugehen. Eine gewisse Ambivalenz ist zu spüren. Diese kann der Film leider nie ganz ablegen. Schrecken und Tortur werden gerade zum Ende des Films etwas abgemildert. Was in Anbetracht der erzeugten Gefühle und Emotionen enorm ärgerlich ist. Die Regisseurin schafft es nämlich, uns als Rezipienten auf eine wilde Achterbahn mitzunehmen, bei der man weinen, lachen und auch tanzen möchte.

    Diese Wirkung wird auch durch die tolle Darbietung der beiden Schauspielerinnen Manal Issa und Nathalie Issa erzeugt. Die beiden sind nicht nur auf der Leinwand Schwestern, sondern auch im echten Leben und diese Chemie merkt man sofort. Ihre Leistung ist hervorragend. Ergänzt werden die Schwestern noch durch Ahmed Malek, der den Cousin Nizar spielt und die Beiden auf ihrer Reise begleitet. Die Regisseurin und weiteren Verantwortlichen des Films setzten in den Rollen von weiteren Hilfesuchenden auch Menschen ein, die selbst Erfahrungen mit der Flucht und der Überfahrt hatten, was man zu jedem Zeitpunkt in dem Film merkt. In weiteren Rollen sieht man u. a. auch Matthias Schweighöfer als den deutschen Schwimmtrainer Sven Spannekrebs, der sich in dem Film gut unterordnet und in das Geschehen einfügt.

    Die Schwestern Sara und Yusra im nächtlichen Syrien | Die Schwimmerinnen
    Yusra und Sara im nächtlichen Syrien | © Netflix

    Was ist aus ihnen geworden?

    Auch heute noch geben die Protagonistinnen aus Die Schwimmerinnen ihre Erfahrungen weiter und setzen sich für hilfesuchende Menschen ein. Yusra konnte sich zu den Olympischen Spielen 2020 für das syrische Team qualifizieren und ihren Traum verwirklichen. Sie verzichtete allerdings auf die Teilnahme und trat erneut mit dem Refugee Olympic Team an. Sie studiert Film- und Fernsehproduktion in Kalifornien und ist weiterhin als UN-Botschafterin tätig. Ihre Schwester Sara hat sich für mehrere Jahre einer Flüchtlingshilfsorganisation angeschlossen und sich in Lesbos um geflüchtete Menschen gekümmert. Nachdem sie 107 Tage in einem griechischen Gefängnis verbracht hat, ist sie nach Berlin zurückgekehrt und möchte sich endlich Zeit für sich und ihre Familie nehmen.

    Unser Fazit zu Die Schwimmerinnen

    Die Schwimmerinnen von Sally El Hosaini ist ein kraftvoller Film, der mit der Schwere der Thematik „Flucht“ stark umzugehen weiß. Die eingefangenen Bilder sind beeindruckend, ebenso das Schauspiel der beiden Hauptdarstellerinnen. Leider verliert sich die Netflix-Produktion oft in ihren Popsongs und dem großen Traum von Olympia, was die aufgeladene Thematik etwas abmildert und so auch an Wucht verliert. Dennoch sollte man den man das Streaming-Drama gesehen haben!

    Die Schwimmerinnen ist seit dem 23. November 2022 auf Netflix verfügbar!

    All unsere Reviews und viele andere Videos findest du auch auf unserem YouTube-Kanal.


    © Netflix

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