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    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

    Jan Wernervon Jan Werner13. September 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Love at First Sight. (L to R) Haley Lu Richardson as Hadley Sullivan and Ben Hardy as Oliver Jones in Love at First Sight. Courtesy of Netflix © 2023
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    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick ist ein kleiner Liebesfilm mit extralangem Titel. Sollte man sich davon nun abschrecken lassen oder verbirgt sich hinter dem komplizierten Namen eine Empfehlung für Genrefans?

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    Das Poster zu Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick
    Das Poster zu Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick © Netflix

    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick – Die offizielle Handlungsangabe

    Nachdem Hadley (Haley Lu Richardson) ihren Flug von New York nach London verpasst, trifft sie auf dem Flughafen zufällig Oliver (Ben Hardy), wobei beide sofort eine Verbindung fühlen. Die gemeinsame lange Nacht im Flugzeug ist viel zu schnell vorbei. Nach der Landung in Heathrow werden die beiden dann getrennt und es scheint unmöglich, sich in dem Chaos wiederzufinden. Wird das Schicksal einschreiten und die beiden Seelenverwandten wieder zusammenführen?

    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick ist eine charmante Liebeskomödie von den Produzent*innen der To All The Boys-Reihe nach dem beliebten gleichnamigen Roman von Jennifer E Smith. Der Film mit Haley Lu Richardson, Ben Hardy, Jameela Jamil, Rob Delaney, Dexter Fletcher und Sally Phillips erinnert uns daran, dass der richtige Zeitpunkt ausschlaggebend ist und uns Liebe an den unwahrscheinlichsten Orten begegnen kann.

    Kitschig, aber die gute Art von Kitsch

    Es gibt Situationen, in denen man emotional in einer Verfassung ist, einfach nur Balsam auf die Seele zu brauchen. Für solche Situationen gibt es eine ganze Reihe von Filmen, die, obwohl sie dick auftragen, Klischees ohne Ende bedienen und eine rosarote Welt zeichnen, alles Negative ausblenden lassen. Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick fällt genau in diese Kategorie und macht dies schon mit dem Titel mehr als klar. Wer hier etwas anderes erwartet, als eine Romanze mit Kitsch und Feel-Good-Garantie, der ist dafür ohnehin statistisch nicht empfänglich. Für alle anderen – mit dem Herz am rechten Fleck – ist dieser Film eine kurzweilige Überhäufung mit positiven Vibes, die aber auch ernstere Töne nicht ausspart.

    Die Dialoge sind gut geschrieben und haben mitunter mehr zu sagen, als man es von vielen Standard-RomComs gewohnt ist. Das Element einer in die Story integrierten Erzählfigur ist überdies smart und frisch. Kurzum kann bereits an dieser Stelle gesagt sein, dass man eigentlich nichts verkehrt macht, wenn man in diesen Netflix-Film einen Blick wagt, entweder wenn man allein ist und Aufmunterung braucht oder wenn man sich zusammen mit anderen davon überzeugen will, dass es noch Gutes in der Welt gibt.

    Moderne Love-Story mit charmant-schrulligem Figuren-Cocktail

    In der zweiten Staffel von The White Lotus war Haley Lu Richardson eine der Entdeckungen. Auch hier unterstreicht die junge Darstellerin, dass sie wahnsinnig viel aus vermeintlich leichten Rollen herausholen kann. Das Faible von ihr und vor allem ihrer Schicksalsbegegnung, gespielt von Ben Hardy, für Statistik, Zahlen und Wahrscheinlichkeit ist ein weiteres schönes Element, um der Produktion etwas Einzigartiges zu verleihen. Überdies hinaus ist auch Hardy sehr gut in seiner Rolle und schafft es in Verbindung mit den Szenen mit seiner Filmmutter gleich mehrfach das Publikum zu Tränen zu rühren.

    Ich finde, du bist sogar ziemlich mutig gewesen.

    Die Figuren sind allesamt etwas eigenartig, aber auch das im positiven Sinne, die Dynamik dadurch im gesamten Cast fantastisch und mitreißend. Oft sagt man ja, dass ein Film zu lang geraten, nur selten, dass einer zu kurz ist. Das ist hier einer dieser Fälle, denn die knapp anderthalb Stunden vergehen so rasant und irgendwie hätte man auch gut und gerne noch eine halbe Stunde mehr mit diesen knuffigen Charakteren verbringen können. Rob Delaney, Sally Phillips und auch Dexter Fletcher spielen wieder einmal Elternfiguren, die in solchen Filmen das berühmte Salz in der Suppe sind und haben dabei sichtlich Spaß.

    Jameela Jamil mit Starbuck-Becher in der Hand
    Jameela Jamil als Erzählerin © Netflix

    Ein weiterer romantischer Geheimtipp bei einem Streamingdienst

    Rye Lane, Cha Cha Real Smooth und jetzt Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick – die besten niedrig budgetierten Romantik-Filme der letzten Zeit landen direkt im Streaming-Angebot und dort wahrscheinlich bei einem größeren Publikum, als wenn man sie ins Kino brächte. Die Netflix-Buchverfilmung ist zwar nicht ganz so unerwartet und raffiniert wie andere Geheimtipps im Genre zuletzt, aber auch diese Perle wird im Abo von vielen Fans entdeckt und geliebt werden, so viel ist sicher!

    Ich weiß, ich hab keine gute Antwort darauf…

    Wer also die Handschrift der To-All-The-Boys-Macher mochte und Filme wie auch Silver Linings mochte, die zwar von Beginn an klar machen, dass die Protagonisten am Ende zusammenkommen werden, aber der Weg dorthin trotzdem ein etwas anderer ist, der wird an diesem Film nicht vorbeikommen.

    Unser Fazit zu Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

    Überraschen wird dieser Film wohl wenige, was die Geschichte betrifft. Umso mehr Zuschauer:innen aber werden hier von der Herzlichkeit, der Dynamik und dem positiven Weltbild sein. Die knappe Laufzeit spricht ebenso für die Romanze wie die beiden zuckersüßen Protagonisten. Keine Neuerfindung des Genres – aber endlich mal wieder auch bei Netflix ein überdurchschnittlicher Beitrag in diesem Segment!

    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick ist ab dem 15. September 2023 bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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