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    Startseite » Die Tochter des Teufels
    Filme

    Die Tochter des Teufels

    Alexander Weinsteinvon Alexander Weinstein20. März 2018Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Entsetzliches ist geschehen in "Die Tochter des Teufels" © Koch Films
    Entsetzliches ist geschehen in "Die Tochter des Teufels" © Koch Films
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    Die Tochter des Teufels ist ein ruhig erzählter und stimmungsvoller Gruselfilm, der nicht auf Schockmomente setzt. Das Grauen kommt auf subtile Art und Weise…

    BluRay-Cover von "Die Tochter des Teufels © Koch Films
    BluRay-Cover von „Die Tochter des Teufels“ © Koch Films

    Die Handlung von Die Tochter des Teufels

    Die Schülerinnen Kat und Rose sind gezwungen, die Winterferien im eingeschneiten und von der Außenwelt abgeschnittenen Bramford-Internat zu verbringen.

    Rose hatte ihren Eltern absichtlich ein falsches Datum genannt, um sich noch mit ihrem Freund treffen zu können. Kat dagegen weiß nicht, weshalb ihre Eltern nicht kommen können, telefonisch sind sie auch nicht erreichbar. Kurz vor Ferienbeginn hatte sie jedoch einen erschreckenden Traum von einem Unfall.

    Kat wird in den kommenden Tagen immer wieder von Visionen heimgesucht und Rose muss dabei zusehen, wie sich ihre Mitschülerin langsam verändert.

    Parallel dazu ist ein anderes Mädchen namens Joan per Anhalterin auf dem Weg zum Internat…

    Entsetzliches ist geschehen in "Die Tochter des Teufels" © Koch Films
    Entsetzliches ist geschehen in „Die Tochter des Teufels“ © Koch Films

    Mein Eindruck von Die Tochter des Teufels

    Erwartungen hatte ich eigentlich keine beim Drücken der Play-Taste. Schnell machte sich jedoch eine wohlige Schauerstimmung in mir breit. Bald war klar, dass Die Tochter des Teufels (The Blackcoat’s Daughter) kein 0815-Durchschnittsgrusler aus dem faden Einheitsbrei ist.

    Hier wird nicht auf Effekte und billige Schockmomente gesetzt, dieser Film punktet stattdessen ganz klar durch seine großartige Atmosphäre. Das verlassene und eingeschneite Mädcheninternat ist hierbei als Kulisse mehr als geeignet. Das Setting wirkt aber nicht übertrieben auf unheimlich getrimmt, wie das oft bei Filmen in diesem Genre der Fall ist, es wirkt alles sehr authentisch. Die Rollen von Kat, Rose und Joan sind sehr gut besetzt, aber auch der Rest des recht übersichtlichen Casts weiß zu überzeugen. Die Geschichte, und vor allem die Art und Weise, wie sie erzählt wird, hat mir ebenfalls außerordentlich gut gefallen. Der Verzicht auf Jumpscares und stattdessen die konsequent subtil unheimliche Grundstimmung war definitiv die richtige Entscheidung.

    Hier kommt jede Hilfe zu spät in "Die Tochter des Teufels" © Koch Films
    Hier kommt jede Hilfe zu spät in „Die Tochter des Teufels“ © Koch Films

    Das Filmende hat mich zunächst etwas enttäuscht, zu groß war das Fragezeichen, mit dem mich Die Tochter des Teufels zurückließ. Nachdem ich den Film dann einige Stunden auf mich wirken lassen konnte, verstand ich das Ende und erkannte, dass es durchdacht, überraschend und auch logisch ist. Wer also das Ende nicht auf Anhieb versteht, nicht gleich schimpfen, sondern nachdenken, es lohnt sich!

    Die Schülerin Kat in "Die Tochter des Teufels" © Koch Films
    Die Schülerin Kat in „Die Tochter des Teufels“ © Koch Films

    Mein Fazit

    Wer auf rasantes Erzähltempo, Action, Effektgewitter und viele Schockmomente steht, sollte von Die Tochter des Teufels wohl eher die Finger lassen. Für Freunde von atmosphärisch dichten, altmodisch erzählten Gruselfilmen, die einem wohlige Schauer über den Rücken jagen und dazu noch mit einer stimmigen Geschichte aufwarten, spreche ich hiermit eine klare Empfehlung für Die Tochter des Teufels aus.

    Emma Roberts in "Die Tochter des Teufels" © Koch Films
    Emma Roberts in „Die Tochter des Teufels“ © Koch Films

    Dieses Werk ist wahrscheinlich kein zukünftiger Klassiker und erfindet auch das Genre nicht neu, dennoch ist Die Tochter des Teufels für einen gemütlichen Filmabend bei Kerzenschein eine gute Wahl.

    Mit persönlich hat der Film wirklich gut gefallen, vermutlich kommt es bald zur „Zweitsichtung“, jetzt wo ich das Ende kapiert habe.


    © Koch Films

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