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    Startseite » Ein Freund von mir
    Filme

    Ein Freund von mir

    Alex Dreßenvon Alex Dreßen26. Februar 2018Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Der Filmtoast-Platzhalter für (Kino-)Filme zeigt eine Reihe von gefüllten Popcorn-Tüten. Für den Film wurden leider keine Bilder bereit gestellt.
    Film Review
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    In Sebastian Schippers Ein Freund von mir (2006) lernt Daniel Brühl mit der Hilfe von Jürgen Vogel wieder richtig zu leben.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=HRE_NotP9MA“]

    Handlung von Ein Freund von mir

    Karl (Daniel Brühl), ein intelligenter, aber apathischer junger Mann, arbeitet für eine Versicherungsgesellschaft. Das neue Projekt sieht vor, dass Karl „undercover“ bei einem Autovermieter arbeitet und dort die geschäftlichen Risiken einschätzt.

    Dort lernt er Hans (Jürgen Vogel) kennen, der mit seiner lebensfrohen, verrückten Art Karls Leben schnell auf den Kopf stellt.




    Hintergrund

    Ein Freund von mir ist nach seinem Debüt Absolute Giganten (1999), welches mittlerweile bei vielen durchaus Kultstatus genießen darf, erst Schippers zweiter Film.

    Wie schon bei seinem Erstlingswerk fungierte Schipper auch als Drehbuchautor.

    Den Soundtrack lieferte die britische Band Gravenhurst.

    Kritik

    Schipper, der zuletzt im Jahre 2015 mit seinem Film Victoria die deutsche Filmlandschaft begeistern konnte, lässt hier zwei unterschiedlichste Charaktere aufeinandertreffen.

    Während Daniel Brühl sehr zurückhaltend den eher spießigen und fast resignierten Karl performt, darf Jürgen Vogel sein ganzes Potenzial als durchgeknallter Spaßvogel zeigen. Dabei gelingt es Schipper jedoch, den albernen Vogel immer wieder einzufangen und so die genau richtige Mischung zwischen lustigen und ernsteren Tönen zu treffen. Denn abseits der Komik findet sich vor allem Melancholie.

    Dabei muss zunächst auch der wunderschöne Soundtrack von Gravenhurst (neben Songs von bspw. Talk Talk) gewürdigt werden. So sind es gerade die düsteren Klänge des Stücks Song Among The Pine, die die Bilder von Businessgeländen oder dunklen Straßen untermalen und so eine bittersüße, höchst stimmungsvolle Atmosphäre kreieren.

    Es ist auch gerade die Authentizität, die Chemie der Figuren, aber auch der beiden Schauspieler, die den Film besonders machen. Wenn Brühl als Karl unvermittelt in Tränen ausbricht, oder aber in einem spürbaren Akt der Überwindung doch aus sich heraus kommt und Vogel als Hans auf der anderen Seite einerseits in jeder noch so ernsten Situation einen Spruch bringt, aber in manchen Situationen -kaum merklich- die lustige Fassage zu bröckeln beginnt, bevor doch noch das Grinsen aufgesetzt wird, zeigt sich, dass es Schipper ernst mit seinen Figuren meint und mit ihnen fühlt. Und deswegen geht es auch dem Zuschauer so.

    Der Film bewegt sich so zwischen Buddy-Movie, Komödie, Drama und einem Coming-of-Age gleichen Selbstfindungstrip, bleibt dabei aber wunderbar stimmig und authentisch.

    Fazit

    Schipper macht hier aus wenig sehr viel. Dabei zeigt er, wie schon in seinem Debüt, auf einfache, aber großartige Weise Freundschaft, Menschlichkeit und den Versuch, glücklich zu sein.

    -Bist du glücklich? (Hans)

    -Ich weiß nicht. (Karl)

    -Warum?

    -Weil ich das nicht so einfach sagen kann – bist du glücklich. Bist du glücklich?

    -Klar, man! Richtig!

    – Es könnte so einfach sein.


    © X-Verleih

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