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    Fear Street Teil 1: 1994

    Jan Wernervon Jan Werner5. Juli 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Maya Hawke als Heather in Fear Street Teil 1. Sie liegt schreiend auf dem Boden und wird von hinten am Bein gehalten
    FEAR STREET PART 1: 1994 - (Pictured) MAYA HAWKE as HEATHER. Cr: Netflix © 2021
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    Vor ein paar Wochen hat Netflix sein großes Horror-Event für diesen Sommer angekündigt und wir haben hier schon darüber berichtet. Nun ist der erste Teil der Fear Street Trilogie raus und wir sagen euch, ob der Auftakt gelungen ist.

    https://youtu.be/8hxk41mKz_o

    Das Poster zu Fear Street - Teil 1: 1994 zeigt die Protagonistin Deena in groß und unten im Bild den Titel sowie die unheimlichen Kreaturen, die die Jugendlichen im Film bedrohen.
    Das Poster zum Auftakt Fear Street – Teil 1: 1994 © Netflix

    Fear Street – Teil 1: 1994

    Im Jahr 1994 entdeckt eine Gruppe von Jugendlichen einen Zusammenhang zwischen den fürchterlichen Ereignissen, die sich seit Generationen in ihrer Stadt zutragen. Noch dazu müssen sie feststellen, dass sie die nächsten Opfer sein könnten.

    Teenie-Horror ab 18?

    Für die Verfilmung zur berühmten Jugendbuchreihe hat sich Netflix einen ganz speziellen Veröffentlichungsrhythmus ausgedacht: Drei Freitage infolge erscheint jeweils ein Drittel des Dreiteilers und dabei bewegt man sich inhaltlich immer weiter zurück in der Geschichte der verfluchten Kleinstadt Shadyside. Den Auftakt hat man im Jahr 1994 platziert und damit ist direkt klar, dass man versucht, die immer noch gut funktionierende Retrowelle mit zu reiten. Schafft man es im Stile eines klassischen Neunzigerjahre-Teenie-Horrorfilms Fans der Bücher glücklich zu machen? Oder sind die Leser überhaupt die Zielgruppe dieses Projekts? Dies kann zumindest infrage gestellt werden, wenn man sich die Altersempfehlung von Fear Street ansieht, denn anders als die Bücher, wendet sich die Verfilmung an ein erwachsenes Publikum. Ob es so ein guter Einfall war, dieses Horrorexperiment mit dem Titel der Jugendbuchreihe zu labeln, muss sich jedenfalls noch zeigen.

    Kate, Simon und Deena knien in Fear Street Teil 1 im Wald nachts über einem Haufen roter Erde und suchen darin nach etwas.
    Im Waldboden scheint etwas Unheimliches vergraben zu sein © Netflix

    Eine Verbeugung vor dem Slasher-Kino der 90er

    Man kann den Machern definitiv bescheinigen, dass sie wissen, wie man die Klaviatur des Teenie-Slasher-Films rauf und runter reitet. Schon der Beginn zitiert einige Klassiker und spielt gleichzeitig mit den bekannten Klischees des Subgenres. Insgesamt ist dieser Auftaktfilm jedoch nicht so sehr auf die Metaebene fokussiert wie beispielsweise der vierte Teil der Scream-Reihe. Im Kern bleibt es ein waschechter Slasher-Film im Stile der frühen Scream-Teile oder Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, bei dem, wie bei den Vorbildern, ein Hauch von Selbstironie und auch Zynismus für die spezielle Würze sorgt.

    Viele der Retro-Elemente wollen an den Charme der Erfolgsserie Stranger Things anknüpfen, aber leider wirken hier nicht alle Anspielungen auf die Neunziger so organisch eingewoben. Ohne diese teilweise aufgezwungenen Momente, die sich auch in der nicht immer treffsicheren Musikauswahl widerspiegelt, hätte der Film wohl tatsächlich als echtes Produkt der Neunzigerjahre durchgehen können. Das Basisrezept von damals funktioniert tatsächlich auch heute noch recht gut, wenn mit zeitgemäßen Details veraltete Muster korrigiert werden. Im Fall von Fear Street – Teil 1: 1994 sind es die für heutige Ansprüche viel passenderen kleinen Romanzen unter den Kids, die man so wahrscheinlich vor 30 Jahren noch nicht im Drehbuch gehabt hätte. Hier sprechen sie jedoch die jungen Erwachsenen von heute so besser an.

    Zu Recht nur für das erwachsene Publikum empfohlen

    Während die Geschichte per se recht gut für Teenager geeignet wäre, schießt man beim Härtegrad diesbezüglich deutlich übers Ziel hinaus. Die Gore- und Splatterszenen sind ohne Zweifel nur für Erwachsene geeignet. Es fließt extrem viel Kunstblut und viele der Todeskämpfe sind explizit und auch nichts für empfindliche Mägen. Leider folgt daraus womöglich eine Diskrepanz, die der Reihe zum Verhängnis werden könnte: Wer „Fear Street“ liest, der erwartet aufgrund des Titels, dass auch die Leserschaft ab 14 Jahren potentiell Zielgruppe der Verfilmung darstellt. Das schreckt hartgesottene Horrorfans vermutlich ab. Dabei kommen speziell diese Enthusiasten hier auf ihre Kosten, denn ein paar Szenen dieser Art hat man selten mit so einem erschaudernden Realitätsgrad sehen können.

    Fear Street – Teil 1: 1994 hat natürlich auch ein paar Szenen, die sämtlicher Logik entbehren, aber auch das ist in diesem Genre nicht gerade das Qualitätskriterium erster Ordnung. Die Dummheit mancher Figuren zwingt einen zwar zum Kopfschütteln. Gleichzeitig zeugt dies auch von einer gewissen Selbstironie, die dem Ganzen wiederum Charme verleiht. Ob die Balance hier gewahrt wurde, ist sicherlich Geschmacksache. Von Genreparodien à la Scary Movie ist man weit entfernt. Tonal vergleichbar ist dieser bissige Unterton wohl eher mit beispielsweise dem Horror-Geheimtipp Better Watch Out.

    Josh liegt in Fear Street Teil 1 zwischen zwei Supermarktregalreihen auf dem Boden. Auf ihn zu rennt ein Mann mit Skelettkostüm und Messer in der Hand.
    Josh steht dem Skelettmann gegenüber © Netflix

    Viel Wirkung, trotz wenig Überraschung

    Auch wenn sich einige Jump Scares erahnen lassen, zünden die Überraschungen erfreulicherweise doch fast ausnahmslos. Die Formel, nach der man Fear Street – Teil 1: 1994 gestrickt hat, mag auf große Innovationen verzichten, ihrer Wirkung tut dies jedoch kaum Abbruch. Dazu bei tragen auch die tollen Bilder, mit denen man die Nervenkitzel-Atmosphäre perfekt aufrecht zu erhalten weiß. Das Spiel mit der Dunkelheit im Kontrast zu den auffälligen Farben grenzt rein optisch diesen Film schon mal von vielen Genrekonkurrenten ab. Zusätzlich machen auch die jungen Darsteller einen tollen Job. Wenn man auch hier auf bewährte Rollenbilder des Teenie-Horror-Films zurückgreift, so spielen die Newcomer diese mit höchstem Engagement.

    Unser Fazit zu Fear Street – Teil 1: 1994

    Der erste Teil der Trilogie ist eine Hommage an die Teenie-Slasher aus der Neunzigerjahren, der ganz gut funktioniert, weil man entscheidende Elemente auf heutige Maßstäbe hin angepasst hat. Als Auftakt taugt Fear Street – Teil 1: 1994 sehr gut, lässt aber trotzdem für die beiden Fortsetzungen Teil 2: 1974 und Teil 3: 1666 noch Luft nach oben, vor allem, was die Eigenständigkeit betrifft. Bei Brutalität und Produktionswert hat man jedoch schon jetzt ein Niveau erreicht, das man nicht mehr toppen muss. Lediglich, ob man mit der Trilogie tatsächlich die Leser der Vorlage adressiert, kann man bereits nach Film Nummer eins bezweifeln.

    Fear Street – Teil 1: 1994 ist seit dem 2. Juli 2021 bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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