Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Fear Street – Teil 2: 1978
    Filme

    Fear Street – Teil 2: 1978

    Jan Wernervon Jan Werner9. Juli 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    Nick und Ziggy sitzen in einem dunklen Raum auf dem Boden und verstecken sich.
    Fear Street Part 2: 1978 - (L-R) TED SUTHERLAND as NICK and SADIE SINK as ZIGGY. Cr: Netflix © 2021
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    Der Auftakt ist gelungen, doch kann der Mittelteil der Trilogie das Level halten? Erfahrt es in der Kritik zu Fear Street – Teil 2: 1978.

    YouTube

    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
    Mehr erfahren

    Video laden

    Das Plakat zu Teil 2 zeigt die Protagonistin Ziggy Berman in groß mit blutverschmiertem, erschrockenem Gesicht. Unten sieht man den Titel "Fear Street - Teil 2: 1987" in auffälliger, bunter Schrift.
    Das Poster zum Mittelteil der Trilogie © Netflix

    Fear Street – Teil 2: 1978

    Im Shadyside des Jahres 1978 haben die Sommerferien begonnen und alle freuen sich auf Camp Nightwing. Doch als die Mordlust von einem weiteren Shadysider Besitz ergreift, wird aus Sommer, Sonne und Spaß ein grausamer Überlebenskampf.
    ***Spoilerwarnung für Teil 1 der Reihe***
    Der zweite Teil der Horror-Trilogie setzt nahtlos da an, wo in der Vorwoche Fear Street Teil 1: 1994 geendet ist. Um die Fortsetzung einordnen zu können, werden sich Spoiler zum Auftaktteil nicht gänzlich vermeiden lassen. Seit daher an dieser Stelle gewarnt, dass ihr den ersten Teil auf jeden Fall gesehen haben solltet, bevor ihr diese Kritik lest. Der zweite Teil wird in dieser Kritik natürlich nicht gespoilert werden.

    Ein Blick in die dunkle Vergangenheit von Shadyside

    Die Rahmenhandlung von Fear Street – Teil 2: 1978 leitet sich aus dem Ende des Vorgängerfilms ab. An dessen Ende haben die beiden überlebenden Teenager feststellen müssen, dass der Fluch der Hexe auf ihre Freundin übergegangen ist. Um diese davon zu erlösen, suchen die Kids C. Berman (Gillian Jacobs) auf, die im Jahr 1978 ein Massaker in Camp Nightwing überlebt hat. Die inzwischen Erwachsene erzählt daraufhin vom damaligen Sommeralbtraum in Shadyside, der ihr Leben maßgeblich verändert hat. Dieser Rückblick bildet somit den Hauptteil dieses Mittelteils der Trilogie.

    Ähnlich wie später im Jahr 1994 haben damals die Jugendlichen versehentlich eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, an deren Ende etliche Tote zu betrauern waren. Das verbindende Element findet sich noch weiter in der Vergangenheit. Wie bereits in Teil eins offenbart wurde, gibt es in Shadyside eine Legende rund um Sarah Fier, die für die Ungerechtigkeit, die ihr wiederfahren ist, im Tod auf Rachemission geht. Die untoten Mörder aus dem ersten Teil waren jeweils Personen, die mit den Gebeinen und somit dem Fluch in Berührung gekommen sind. Nun stellt sich heraus, dass einer dieser Wiedergänger seinen Ursprung im Jahr 1978 hat, wo er im Ferienlager schon einmal Jagd auf die Personen gemacht hat, die mit ihrem Blut Kontakt mit den verfluchten Überresten von Sarah Fier hatten.

    Man sieht eine Zufahrtsstraße in einem Waldstück zwischen Blockhütten aus Holz. Zahlreiche Kinder spielen auf den anliegenden Wiesen oder laufen auf dem Weg. Im Vordergrund sieht man das Schild mit dem Namen des Camps "Camp Nightwing"
    Das Camp Nightwing wird in Teil 2 zum Schauplatz der Morde © Netflix

    Eine weitere gelungene Horror-Zeitreise

    Machte man in Fear Street Teil 1 keinen Hehl daraus, dass man sich vor dem Slasher-Film der Neunzigerjahre im passenden Setting verneigen wollte, tut man dies mit Teil 2 nun in selber Weise vor dem Ferienlager-Killer-Film der späten Siebzigerjahre. In bester Freitag der 13.-Manier macht hier ein stummer und später sogar verhüllter Mörder in einem Sommercamp Jagd auf Teenager. Erneut weiß Leigh Janiak genau ikonische Momente mit Fingerspitzengefühl zu zitieren und doch auch wieder mit modernen Erzählelementen anzureichern. Fans der Klassiker dieses Subgenres, die hier referenziert werden, dürfen sich auf zahlreiche Anspielungen freuen. Fear Street – Teil 2: 1978 findet die richtige Balance aus nostalgischem Charme und moderner Variation der typischen Tropen, ohne zu vergessen, dass der Film auch im Kontext mit der Auftaktepisode harmonieren muss.

    Weiterhin geht man hier auf inhaltlicher Ebene trotzdem auf Nummer sicher und hält sich an die gewohnten Konventionen. Der genreaffine Zuschauer wird kaum Überraschungen erleben. Man bekommt genau das, was man sich nach Teil 1 und dem Trailer erhofft hat, die Atmosphäre ist nach einer anfänglichen Anlaufphase dann bis zum Ende nervenzerreißend und erneut darf sich keiner beschweren, dass man hier im Härtegrad die Handbremse angezogen hätte.

    Auch Teil 2 punktet mit exquisiter Musikauswahl

    Zum gelungenen Nostalgie-Trip trägt die fantastische Musik wieder bei. Bei der Songauswahl hat man sogar nochmals mehr ins Schwarze getroffen. So sorgen David Bowie, Kansas, Blue Öyster Cult und viele weitere für die perfekte musikalische Zeitreise, die diesmal sogar der Prüfung standhält, ob die Lieder tatsächlich schon 1978 veröffentlicht waren. Auch beim Score ist man auf der klassischen Schiene für dieses Genre unterwegs. Dementsprechend muss man sich darauf einlassen können, dass hier schon ziemlich nachdrücklich versucht wird mit der Soundkulisse den Spannungsaufbau zu unterstreichen. Hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen und man hätte das Risiko umschiffen können durch die Tendenz zur Penetranz den ein oder anderen Zuschauer zu verlieren.

    Emily Rudd und Sadie Sink als die Geschwister Ziggy und Cindy Berman, die sich streitend gegenüberstehen.
    Die Geschwister Berman streiten im Feriencamp © Netflix

    Der Mittelteil bereitet das Finale vor

    Es ist schön zu sehen, dass man diese Event-Trilogie als Gesamtkonstrukt geplant hat und nicht lediglich drei Horrorfilme unter dem Fear-Street-Label gebündelt hat. In diesem Triptychon ist Fear Street – Teil 2: 1978 einerseits der klassische Mittelteil, der die Geschichte weiterspinnt und die Weichen hin zum Finale stellt. Andererseits funktioniert der Film durch seine zeitliche Verortung auch für sich genommen. Der zeitübergreifende Fluch, der auf dem Ort lastet, der Schauplatz des Dreiteilers ist, funktioniert sehr gut als roter Faden. Die Prämisse ist zwar recht simpel, ist aber gerade noch anspruchsvoll genug, um einige Fragen auch nach Teil 2 offen zu halten und das Mysterium weiter schwelen zu lassen. Dadurch wird man nach dem Ende dieses Parts unbedingt wissen wollen, ob und wie der Fluch der Hexe von Shadyside im Finale gebrochen werden kann.

    Unser Fazit zu Fear Street – Teil 2: 1978

    Wem der Auftakt zugesagt hat, dem wird mit Fear Street – Teil 2: 1978 die Fortführung der Geschichte auf gleichbleibenden Niveau serviert. Frischer Wind kommt durch die Verlagerung in das Siebzigerjahre-Setting rein, wobei man auch diesmal wieder eher auf bewährte Muster zurückgreift, als erzählerische Experimente einzugehen. Damit bleibt diese kleine Reihe eine nostalgische Horrorerfahrung mit einfacher Story, viel Blut und nervenaufreibender Atmosphäre. Man hat das alles so schon zigfach gesehen, aber trotzdem kann man sich dem Sog nicht entziehen. Wie in Teil 1 spielt man mit Klischees und ist sich der eigenen Mission bewusst, in erster Linie Nostalgie zu transportieren. Dementsprechend braucht keiner diesen Teil anzuschauen, dem der Ritt auf der Retrowelle von im Auftakt auf die Nerven ging.

    Fear Street – Teil 2: 1978 ist ab dem 9. Juli 2021 bei Netflix abrufbar!


    Noch kein werstreamtes

    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
      Wonder Man
    • Jan Werner
      The Beauty
    • Jan Werner
      Pillion
    • Jan Werner
      Steal
    Vorheriger BeitragOne Last Call
    Nächster Beitrag Sommer 85

    Weitere Beiträge

    3.5

    Pillion

    von Jan Werner
    2.5

    Primate

    von Simon Eultgen
    3.5

    Splitsville

    von Jan Werner
    3.0

    The Housemaid – Wenn sie wüsste

    von Stefan Brüning
    3.5

    The Rip

    von Jan Werner
    3.5

    28 Years Later: The Bone Temple

    von Felix Knorr
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Wonder Man

    23. Januar 2026

    The Beauty

    22. Januar 2026

    Pillion

    21. Januar 2026

    Primate

    20. Januar 2026
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2026 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.