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    Startseite » Fridas Sommer
    Filme

    Fridas Sommer

    Alexander Engelenvon Alexander Engelen23. Juni 2018Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Fridas Sommer erzählt die Geschichte über das Waisenkind Frida, welches nach dem Tod der Mutter weg aus Barcelona auf das Land ziehen muss, um bei seinem Onkel zu leben. Dort verarbeitet sie den tragischen Schicksalsschlag.

    Fridas Sommer zeigt eine getroffene Familie

    Sommer 1993: Fridas Mutter ist gestorben und die kleine Waise muss nun den beschwerlichen Weg des Umzugs auf das Land hin zu der Familie ihres Onkels antreten. Dabei gerät sie oft in irgendeiner Weise mit den Konventionen des dortigen Familienlebens aneinander, wenn sie sich nicht selbst die Schuhe binden kann/will und damit ihre kleine Cousine ebenso beeinflusst. Selbstverständlich birgt das kleine Mädchen, in apathischer Trauer über den tragischen Verlust, ein unheimliches Potenzial für eine ohnehin schon betroffene Familie…

    Die Regisseurin von Fridas Sommer

    Regisseurin und Drehbuchautorin Carla Simón Pipó verarbeitet mit diesem Film ihre eigenen tragischen Ereignisse in der Kindheit, Fridas Sommer ist somit ein klassisch autobiographischer Film. Dieser stellt ihren ersten abendfüllenden Film dar und spielt anfangs in Barcelona, den Großteil über aber in Ampurdán. Die Filmsprache ist katalanisch. Der Film ging für Spanien in das Rennen um den Fremdsprachen-Oscar 2018, wurde jedoch letztlich nicht von der Academy nominiert.

    Familie am Tisch ©Grandfilm
    Eine Familienkrise ©Grandfilm

    Die Zerstörung der Unschuld

    Man spricht häufig von der Unschuld der Kindheit, aber doch scheint Frida diese völlig verloren zu haben, so musste sie nicht nur den erwähnten Tod ihrer Mutter ertragen, sondern zuvor auch den ihres Vaters. Dementsprechend apathisch scheint sie in den meisten Szenen zu sein. Sie versucht immer wieder, Normalität wiederherzustellen – insofern es einem kleinen Mädchen überhaupt gelingen kann – aber scheitert immer wieder daran. Die Kamera fängt sie dabei stets aus nächster Nähe ein und verlässt sich nicht all zu sehr auf das sehr beneidenswerte ländliche Ambiente Spaniens, welches schöne Bilder erzeugen könnte, weil dieser Film nicht Schönheit, sondern Traurigkeit einfängt.

    Fridas Sommer zeigt die kindliche Verarbeitung von Trauer

    Dementsprechend kann man nahezu alle Handlungen Fridas als Folgen ihrer Gesamtsituation deuten, so mag dies wie eine Selbstverständlichkeit im eigentlichen Sinne erscheinen, sollte aber trotzdem betont werden. Ihr stets verträumter Blick, der nur auf Anhieb positive Dinge damit konnotieren lassen würde, macht aber nicht den Charakter von Fridas Sommer auf dem Land aus. Der Streit mit der Cousine, wer den Salat gepflückt habe oder die markante Szene, in der beide „Mutter-Tochter“ spielen und dann in diesem Kontext „Restaurant“ spielen, zeigen auch aufgrund der adaptierten „Mutter“-Rolle ihren Versuch der Dominanz.

    Frida im Auto ©Grandfilm
    Frida auf ihrer Reise ©Grandfilm

    Fridas Sommer: erst der Wunsch, dann die Realität

    Immer wieder, wenn die Großeltern Fridas zu Besuch kommen, merkt man ihr angeschlagenes Gemüt besonders stark. Da ist ihr Fluchtversuch zurück, gleich zwei Mal, fast schon zu plakativ. Aber sie ist eben auch ein Kind. Fridas Sommer ist eine Aufarbeitung, die Aufarbeitung eines Kindes der Trauer um den Verlust der Mutter, des Vaters und der Normalität. Dabei ist vor allem auffällig, wie unwichtig die Dialoge werden, sie sind nur Stückwerk im großen Ganzen. Der letztliche Ausbruch lässt es nur offensichtlich kulminieren.

    Fazit

    Für alle, die mit ruhigem Kino, gerade europäischem, etwas anfangen können, ist Fridas Sommer schon eine Empfehlung. Ansonsten genügen Charaktertiefe und Inszenierung wohl nicht, dass nicht doch Desinteresse oder Langeweile entstehen könnten.

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