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    Ghost Cabin – Du sollst nicht töten

    Gabriel Rostvon Gabriel Rost28. Mai 2020Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Ein Polizist mit dem Kopf eines Rehs sitzt an einem Tisch, auf dem ein Messer liegt, in "Ghost Cabin".
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    Ghost Cabin ist die neueste Veröffentlichung des Labels Tiberius Film. Ein Low-Budget-Horrorfilm, der seine Inspirationen deutlich zeigt. Ob es sich dabei diesmal um einen gelungenen Film handelt, erfahrt ihr hier.

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    Das Blu-ray-Cover von "Ghost Cabin"
    Blu-ray-Cover von „Ghost Cabin“. © Tiberius Film

    Worum geht’s in Ghost Cabin?

    Der Junkie Brian Barnes (Clint Carney) zieht in die alte Hütte seiner Exfreundin, um dort clean zu werden. Doch immer wieder auftauchende geisterhafte Erscheinungen lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Gleichzeitig fühlt sich Brian vom ortsansässigen Sheriff (Kelton Jones) verfolgt, der ihm mit seiner penetranten Anwesenheit auf die Nerven geht. Brians Freundin Anna (Jaymie Valentine) besucht ihn, um ihm zu helfen. Sie kann jedoch auch nicht verhindern, dass er immer mehr an seinem Verstand zweifelt. Sind die nächtlichen Heimsuchungen nur Folgen seines Entzugs? Oder tatsächlich Geister, die ihn auf eine schreckliche Vergangenheit der Hütte hinweisen wollen?

    Clint Carbey als Brian Barnes raucht blutbesudelt eine Zigarette im Wald in "Ghost Cabin".
    Brian Barnes (Clint Carney) ist völlig mit den Nerven runter. © Tiberius Film

    Ein ambitioniertes Regiedebüt mit deutlichen Einflüssen

    Ghost Cabin, der im Original Dry Blood heißt, ist das Spielfilmdebüt des Schauspielers, Kameramanns und Produzenten Kelton Jones. Dieser wirkte zuvor an Independent-Filmen und TV-Produktionen mit und inszenierte einige Kurzfilme. Auch hierbei handelt es sich um eine unabhängig finanzierte Low-Budget-Produktion mit überschaubarem Team. So war Hauptdarsteller und Drehbuchautor Clint Carney beispielsweise auch für den Schnitt und die visuellen Effekte zuständig. Und Jones übernahm selbst die Nebenrolle des aufdringlichen Sheriffs. Dass durchaus viel Herzblut in das Projekt floss, merkt man dem fertigen Film an. Nur leider kann er dabei an sich nicht überzeugen.

    In Ghost Cabin wird eine Geisterhaus-Story erzählt, wie es sie schon häufig zu sehen gab. Ein abgelegenes Haus mit düsterer Geschichte gehört quasi zu den Standardelementen des Horrorfilms. Hier wird es mit einem Protagonisten mit unzuverlässiger Wahrnehmung kombiniert. Die Paranoia Brians und seine ständigen Halluzinationen erinnern an Filme wie Jacob’s Ladder, Der Maschinist oder David Lynchs Lost Highway. Durch den Handlungsort und die verstörenden Erscheinungen werden auch Parallelen zu Sam Raimis Tanz der Teufel ersichtlich. Ghost Cabin orientiert sich somit deutlich an einschlägigen Vorbildern und kann tatsächlich auch mit einigen eigenständigen surrealen Bildern aufwarten.

    Kelton Jones steht als grinsender Sheriff vor dem Hauptcharakter Brian Barnes in "Ghost Cabin".
    Der Sheriff (Kelton Jones) erscheint nicht sehr vertrauenswürdig. © Tiberius Film

    Träge Inszenierung, aber gelungene Effekte

    Allerdings kommt die Handlung viel zu langsam in die Gänge. Trotz der eher kurzen Laufzeit von 83 Minuten zieht sich Ghost Cabin wie Kaugummi, da zahlreiche Szenen mit unnötigem Füllmaterial vollgestopft sind. Für den Großteil des Plots geschieht rein gar nichts, was weitreichende Konsequenzen hätte. Was das Pacing betrifft, ist Ghost Cabin so ziemlich misslungen. Dazu kommt, dass auch das Schauspiel nicht wirklich überzeugend geraten ist. Weder Kelton Jones noch Hauptdarsteller Clint Carney gelingt es, irgendwelche Akzente zu setzen. Jaymie Valentine als Brians Freundin agiert gar unfassbar hölzern.

    Gelungen hingegen sind zum einen die Filmmusik und zum anderen die Effekte. Der simple, aber eingängige Keyboardscore untermalt das Geschehen passend und sorgt für Atmosphäre. Die Nachtszenen profitieren von einer effektiven Lichtsetzung. Die in einigen Szenen verwendeten Computeranimationen wirken sich ebenfalls nicht störend aus. Was überrascht, bedenkt man das geringe Budget. Da sie jedoch hauptsächlich bei den Halluzinationen des Hauptcharakters zum Einsatz kommen und meist für eine Verzerrung des Bildes benutzt werden, unterstreichen sie gut sein Gefühl der Desorientierung.

    Ein kopfloses Mädchen im Ballettkleid legt seine Hand an eine Kommode in "Ghost Cabin".
    Grauenvolle Erscheinungen suchen Brian heim. © Tiberius Film

    Vor allem mit den handgemachten Splatter-Effekten kann Ghost Cabin jedoch überzeugen, denn zum Schluss gipfelt er in einem äußerst derben Finale, das all das einlöst, was zuvor so langwierig hinausgezögert wurde. Bei den drastischen Mordszenen dürften viele Horrorfans auf ihre Kosten kommen. Wobei man sich bei einigen Einstellungen auch fragen kann, ob es wirklich nötig gewesen wäre, so dermaßen explizit drauf zu halten. Und ob nur eine Andeutung des Geschehens nicht sogar eine viel verstörendere Wirkung gehabt hätte.

    Unser Fazit zu Ghost Cabin

    Ghost Cabin ist so insgesamt ein ambitioniertes Werk, bei dem nur leider das Talent fehlte. Unnötig lang gezogene Erzählpassagen und ungenügendes Schauspiel verhindern, dass Spannung aufkommt. Abgesehen vom Splatterexzess am Ende bleibt hier so gut wie nichts hängen. Möglicherweise wäre es besser gewesen, Ghost Cabin als Kurzfilm zu veröffentlichen, denn damit hätte man die Handlung schneller vorantreiben können. So ist er leider als Regiedebüt noch ziemlich unausgereift.

    Ghost Cabin – Du sollst nicht töten ist seit dem 28.05. digital und ab dem 04.06.2020 als DVD und Blu-ray von Tiberius Film erhältlich.


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    © TIBERIUS FILM

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