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    Startseite » Ghostland
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    Ghostland

    Jeff Clarkvon Jeff Clark12. August 2018Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Puppen, überall Puppen! © Capelight Pictures
    Puppen, überall Puppen! © Capelight Pictures
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    Back to the Roots! 10 Jahre nach dem französischen Schocker Martyrs, meldet sich Filmemacher Pascal Laugier mit Ghostland zurück. Wir verraten euch, was der Home Invasion Horror-Thriller auf dem Kasten hat.

    Cover zu Ghostland © Capelight Pictures
    Cover zu Ghostland © Capelight Pictures

    Die Handlung in Ghostland

    Nach dem Tod der Tante erbt die zweifache Mutter Colleen (Mylène Farmer) das überholungsbedürftige Anwesen der Verstorbenen. Zusammen mit ihren Töchtern Beth (Emilia Jones) und Vera (Taylor Hickson) beschließt Colleen ins neue Eigenheim einzuziehen. Doch bereits die erste Nacht entpuppt sich als das pure Grauen, als die dreiköpfige Familie von brutalen Einbrechern attackiert wird. Nur mit eiskaltem Überlebenswillen gelingt es Colleen in letzter Sekunde ihre beiden Töchter vor dem Schlimmsten zu bewahren.

    Jahre später: Das Trauma in jener Nacht sitzt noch tief in Beth und Vera. Doch während Beth ihre Erlebnisse als erfolgreiche Horrorautorin verarbeitet, gelingt es Vera nicht das Geschehen zu verdauen. Fortan leidet sie unter starken Wahnvorstellungen und wohnt noch immer zusammen mit ihrer Mutter im heruntergekommen Anwesen. Irgendwann erhält Beth einen hysterischen Anruf von Vera, woraufhin sich diese besorgt auf den Weg zum Anwesen begibt, um nach dem Rechten zu sehen. Ein fataler Fehler wie sich herausstellt, denn die Dämonen der Vergangenheit sind stärker als jemals zuvor, und es beginnt ein perfides Katz- und Mausspiel ums nackte Überleben. Was geschah damals wirklich im Haus der Familie?

    Hintergrund

    Der französische Filmemacher Pascal Laugier geriet seinerzeit im Jahre 2008 in die Schlagzeilen, als er mit seinem sadistischen Folter-Horror Martyrs Aufsehen erregte. Das Werk gilt neben anderen Vertretern des französischen Terrorkinos (High Tension, Inside u.a) bis heute als Aushängeschild seines Genres. Kurz darauf folgte mit The Tall Man im Jahr 2009 und Jessica Biel in der Hauptrolle ein eher mittelmäßiges Mystery-Drama. Danach wurde es recht still um den Franzosen.

    Help Me! © Capelight Pictures
    Help Me! © Capelight Pictures

    Pascal Laugier ist zurück

    Lange Zeit hörte man nichts mehr von Pascal Laugier, dem Wegbereiter der französischen Terrorkino-Welle. Doch nun meldet sich der Filmemacher mit dem Horror-Thriller Ghostland zurück und es kann soviel vorweg genommen werden: Der Film ist ein spannender Angstmacher der (fast) schon alten Schule geworden. Dabei ist es, ähnlich wie bei Martyrs, sehr wichtig, so wenig wie möglich über den Inhalt des Ganzen zu erfahren. Ghostland ist zwar bei weitem nicht so wendungsreich wie es seinerzeit Martyrs war, doch auch der neuste Schocker des Franzosen bietet Unvorhersehbares und schlägt seine Haken. Laugier macht sich hier allerdings nicht großartig die Mühe, seine Charaktere lang und breit einzuführen, sondern geht recht schnell ans Eingemachte. Das mag einerseits zwar etwas oberflächlich daher kommen, verleiht dem Geschehen aber einen ordentlichen Twist und schafft es so nicht nur kurzweilige Spannung aufzubauen, sondern diese auch kontinuierlich zu steigern.

    Home Sweet Home

    Als wären die schweißtreibenden Home Invasion Anteile nicht schon beklemmend genug, so gestaltet sich auch das Setting von Ghostland im wahrsten Sinne des Wortes als geisterhaft und trägt einen entscheidenden Teil zur düsteren Gesamtatmosphäre bei. Das verwahrloste Gemäuer braucht sich nicht hinter berühmten Spukhäusern à la Amityville Horror zu verstecken und glänzt mit viel Liebe für gruselige und schmuddelige Details. Das erinnert optisch dann auch wahrhaft an Spukhaus-Horrorfilme der alten Schule und kommt entsprechend passend und stimmig daher.

    Puppen, überall Puppen! © Capelight Pictures
    Puppen, überall Puppen! © Capelight Pictures

    Die Angst vor der Angst

    Trotz der mehr als misslichen Lage unserer Protagonisten sorgt Laugier dafür, dass der blanke Horror in Ghostland überwiegend von perfider und psychologischer Natur daherkommt. Explizite Gewalt im eigentlichen Sinne wird hier recht zügig ausgeführt und stellt im Gegensatz zu Martyrs keine lang ausschweifende Folter dar. Dennoch ist der Film alles andere als zimperlich geraten, und die recht moderate Freigabe ab 16 Jahren kam mehr als überraschend. Unabhängig davon gelang es Pascal Laugier aber sehr eindrucksvoll die Komplexität des menschlichen Gehirns in unterschiedlichen Stress- und Angstsituationen zu manifestieren und lässt seine Zuschauer diese hautnah und schweißtreibend miterleben.

    Ghostland © Capelight Pictures
    Ghostland © Capelight Pictures

    Fazit

    Das Böse im neuen/alten Gewand. Ghostland erfindet prinzipiell das Genre nicht neu, weiß es aber geschickt und spannend zu verpacken und glänzt mit einer knisternden Katz- und Mausjagd durch die eigenen vier Wände. Gepaart mit ein paar gut dosierten Schockmomenten, lässt Ghostland für Genrefans kaum Wünsche offen und dürfte Pascal Laugier nach seiner langen Pause wieder ins Gespräch bringen. Die extrem düsteren Abgründe à la Martyrs mögen hier als Gesamtpaket zwar nicht gegeben sein, dennoch schafft es Ghostland handwerklich und schauspielerisch kurz, knackig, hart und mitfiebernd gute 90 Minuten zu unterhalten, und dürfte ohne Frage zu den Genrehighlights 2018 zählen.

    © Capelight Pictures

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