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    Startseite » Ghosts of War
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    Ghosts of War

    Onnovon Onno28. Oktober 2020Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Die Truppe Chris (Brenton Thwaites) aus Soldaten in Ghosts of War wird mit den Grausamkeiten des Krieges konfrontiert.
    Beitragsbild zu Ghosts of War © Capelight Pictures
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    Ist der Krieg selbst nicht schon Grauen genug, schickt Regisseur Eric Bress (Butterfly Effect) eine Gruppe von Soldaten in ein verfluchtes Anwesen. Lest hier, ob es sich lohnt, in die Welt des Kriegs-Gruslers Ghosts of War einzutauchen.

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    Das Cover zu Ghosts of Mars zeigt die 5-Mann-Starke Truppe.
    Blu-ray-Cover zu Ghosts of War © Capelight Pictures

    Übersinnlicher Grauen inmitten des Zweiten Weltkriegs

    Ein stattliches Anwesen in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs. Eine Truppe aus fünf Soldaten soll genau dieses von den Alliierten eingenommene Anwesen bewachen. Doch geht nicht die größte Gefahr von den aufmarschierenden Nazis, sondern von etwas Sonderbarem innerhalb des Hauses aus. Komplett isoliert vom Rest des Krieges erwartet die Truppe eine ganz andere und neue Dimension des Grauens. Denn scheinbar hat es etwas Übersinnliches auf die fünf Männer abgesehen.

    Jahrmarkt-Horror in Ghosts of War

    Einer der beiden Regisseure von Butterfly Effect ist zurück auf den Regie-Stuhl. Eric Bress, der zusammen mit J. Mackye Gruber das Zeitreisedrama schrieb und inszenierte, versucht sich nach 16 langen Jahren erneut als Regisseur. Zwischendrin schrieb er die Drehbücher zu Final Destination 2 & 4, womit er dem phantastischen Genre nie den Rücken gekehrt hatte. Nun eint er mit Ghosts of War den Kriegsfilm mit klassischen Haunted-House-Elementen und garniert diesen Mix mit einem speziellen Kniff. Dabei tummeln sich im Cast einige bekannte Gesichter. Billy Zane (Titanic, Ritter der Dämonen) dürfte dabei noch das bekannteste sein. Doch gerade Darsteller wie Brenton Thwaites (Fluch der Karibik 5, Gods of Egypt), Kyle Gallner (American Sniper, Exorzismus 2.0), Theo Rossi (Sons of Anarchy, Luke Cage) oder Alan Ritchosen (Teenage Mutant Ninja Turtles, Titans) dürfte man in den letzten Jahren schon in zahlreichen Filmen und Serien gesehen haben.

    In einem der langen Flure des Anwesens in Ghosts of War sieht man eine mysteriöse Geiserfamilie.
    Mysteriöse Geistergestalten machen das Anwesen unsicher © Capelight Pictures

    Im Fokus steht das Soldatenquintett, dass erst die Grauen des Krieges erlebt, heldenhaft einer Flüchtlingsfamilie hilft, um sich dann im Anwesen eine „Auszeit“ zu erhoffen. Doch die abzulösende Einheit möchte lieber jetzt als gleich von dort weg. Warum, erfährt die Truppe auch ziemlich schnell. Seltsame Geräusche hier, mysteriöse Geister da – das französische Anwesen scheint verflucht zu sein. Dabei bewegt sich der Horror-Anteil auf Jahrmarkt-Niveau und erinnert eher an dem oberflächlichen Flop-Horror aus Das Geisterschloss als an subtilen Horror wie in der Netflix-Serie Spuk im Hill House. Dazu gesellen sich billigste Jump-Scares. Nein, gruselig ist Ghosts of War wahrlich nicht. Das liegt auch am völlig überbelichteten Look, der keinerlei Stimmung aufkommen lässt. Zudem lässt der billige CGI-Einsatz keinerlei Immersion zu. Zumindest der Horror-Part bewegt sich ganz klar auf unterdurchschnittlichem Niveau.

    Antiquierte Traumabewältigung

    Der Fokus liegt scheinbar ganz klar auf dem Horror-Part, doch abseits dessen spricht Ghosts of War auch andere Themen an und setzt sich unter anderem mit Kriegstraumata auseinander. Dafür wählt Regisseur Eric Bress einen ganz eigenen Weg. Das ist auf dem ersten Blick löblich, fühlt sich aber arg gekünstelt und aufgesetzt an. Das liegt vor allem am unrunden Drehbuch, dass vor 15 Jahren noch einigermaßen frisch gewesen wäre, heutzutage mit seiner Idee eher antiquiert wirkt. Passt damit aber natürlich perfekt in den DTV-Bereich und da ist der Kriegsfilm-Horror-Mix bestens aufgehoben. Typische Videothekenware hätte man in den 90ern gesagt. Nicht ganz so mies wie es sich im ersten Moment anhören mag, aber auch nicht wirklich gut.

    Tappert (Kyle Gallner) sitzt in Ghosts of War mitten in den Symbolen eines okkulten Rituals.
    Anscheinend wurden okkulte Rituale durchgeführt. © Capelight Pictures

    Einige wenige Gewaltspitzen sind auch enthalten, die aber aufgrund des regen CGI-Einsatzes keinerlei Wirkung haben. Gehobeneres und damit solides Niveau erreicht allein der Cast. Der spielt jetzt zwar nicht groß auf, da er sich nur stereotypen Figuren widmen muss, macht die Sache aber einigermaßen ordentlich. Nur Brenton Thwaites will als „Anführer“ der Truppe nicht so recht funktionieren und beweist einmal mehr, warum er erstmal aus dem Blockbuster-Spiel geflogen ist. Im letzten Drittel verliert sich Ghosts of War dann in seiner speziellen Idee, die nur bedingt funktioniert und nicht zufriedenstellend abgeschlossen wird.

    Unser Fazit zu Ghosts of War

    Eric Bress, der Co-Regisseur von Butterfly Effect kehrt aus der Versenkung zurück und liefert mit Ghosts of War einen überschaubaren Kriegsfilm-Horror-Mix ab. Der Horror ist auf Jahrmarktniveau, die Atmosphäre aufgrund der Überbeleuchtung nicht vorhanden und die Handlung trotz vermeidlich frischem Kniff antiquiert. Einzig der Cast lässt aufgrund der hier und da bekannten Gesichtern annehmbares Produktionsniveau vermuten. Doch in der Gänze ist Bress‘ Rückkehr ein unterdurchschnittliches Unterfangen, das perfekt ins DTV-Regal passt. Genre-Allesgucker können einen Blick riskieren, sollten aber nicht allzu viel erwarten.

    Ghosts of War ist seit dem 23.10.2020 digital und auf DVD und Blu-ray erhältlich.


    © Capelight Pictures

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