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    Heart of Stone

    Jan Wernervon Jan Werner11. August 2023Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Heart of Stone - Gal Gadot as Rachel Stone in Heart Of Stone. Cr. Robert Viglasky/Netflix © 2023.
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    Ob Gal Gadot nochmal als Wonder Woman auftritt, ist ungewiss. Auf Action-Nachschub mit ihr müssen Fans dennoch nicht verzichten. Bevor demnächst Red Notice in die zweite Runde geht, darf sich der Hollywoodstar in einer weiterem Solo-Projekt von Netflix beweisen. Ist Heart of Stone endlich ein Actionkracher, der dem Marketing im Vorfeld gerecht werden kann?

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    Heart of Stone mit Gal Gadot als Rachel Stone © Netflix

    Darum geht’s in Heart of Stone

    Rachel Stone (Gal Gadot) arbeitet als Agentin für einen mächtigen, multinationalen Geheimdienst namens „Die Charta“, der sich der Friedenssicherung verschrieben hat, und wird von diesem mit einer großen Mission betraut: Mit ihrem Team, dem unter anderem Parker (Jamie Dornan) und Jack (Matthias Schweighöfer) angehören, muss sie eine Verschwörung aufdecken, die die gesamte Welt verändern könnte. Die Hackerin Keya Dhawan (Alia Bhatt) hat nämlich die gefährlichste Waffe der Organisation gestohlen – eine künstliche Intelligenz, mit der Börsenkurse ebenso zum Absturz gebracht werden können wie Flugzeuge – und gedenkt offenbar, diese auch einzusetzen, um ihre dubiosen Ziele zu erreichen. Es entbrennt eine gefährliche und actionreiche Hatz rund um den Globus, während der Stone irgendwann nicht mehr weiß, wer Freund und wer Feind ist.

    Moment! Das hab ich doch vor kurzem erst gesehen…

    Man könnte diese Kritik genauso zusammenpuzzeln aus Texten zu Filmen und Serien der vergangenen Monate wie sich Heart of Stone auch selbst scham- und inspirationslos bei erfolgreichen und auch weniger erfolgreichen Agentengeschichten bedient. Man könnte auch ein weiteres Mal auf die inzwischen zwanghafte Weise mit der Netflix versucht Kinoqualitäten ins Wohnzimmer zu transportieren einprügeln. Oder man könnte Ursachenforschung betreiben, weshalb sich wirklich jeder großspurig angekündigte Netflix-Film als Luftnummer entpuppt und wie es der Streaming-Dienst es schafft, ein ums andere Mal große Namen vor der Kamera komplett zu verschenken. Für all dies ist der neueste Actioner ein Paradebeispiel, ein filmischer Verkehrsunfall mit Ankündigung.
    Da es aber inzwischen den Anschein macht, dass Netflix es entweder nicht besser kann oder – noch schlimmer – vielleicht gar nicht besser machen möchte, weil einem gewissen Algorithmus zufolge diese Machwerke den (Durchschnitts-)Geschmack der Abonnenten treffen, ist es der Rezensent leid, wieder ins selbe Horn zu blasen und die selben Kritikpunkte von „A wie abgedroschener MacGuffin“ bis „Z wie zu gewollt auf cool getrimmt“ durchzukauen. Wer also lesen möchte, was generell bei den High-Budget-Projekten von Netflix schiefläuft, kann wahlweise die Kritik zu Red Notice, 6 Underground, The Mother oder The Gray Man lesen.

    Möchtergern-M:I mit flachen Charakteren und noch flacheren Sprüchen

    Was jedoch bei Heart of Stone im Speziellen schief gelaufen ist, ist schon ein besonderes kreatives Armutszeugnis. Denn selbst wenn man den bisherigen Agenten-Actionfilmen von Netflix immer auch die Vorbilder ansehen konnte, so dreist wie hier fielen die Parallelen/Plagiate selten auf. Mit dem KI-Thema macht man wenige Wochen nach dem Start von Dead Reckoning Teil 1 einen auf Mission: Impossible, versucht dabei sogar die Teamdynamiken zu imitieren, beispielsweise durch Matthias Schweighöfer als Simon-Pegg-Pendant. Was die Ethan-Hunt-Reihe aber über Jahre aufbauen konnte, kann man nun mal nicht aus dem Ärmel schütteln. Und so ist vieles hier durch den Versuch an ein unerreichbares Vorbild heranzureichen, unfreiwillig komisch, weil der Vergleich gar nicht unterdrückt werden kann. Eine Klischee-Figur neben der nächsten macht es schwer hier Sympathieträger auszumachen und mit Charakteren mitzufiebern. Fallhöhe? Fehlanzeige.

    Sie zu retten ist nicht Teil deiner Mission!
    Generisch ist nicht nur die 08/15-Story sondern auch die Musikauswahl und der Score. Selbst wer nicht jeden Agentenfilm der letzten Jahre gesehen hat, wird schnell den Eindruck eines Déjàvus Eindruck. Auch die Verfolgungsjagden gleichen Wiederholungen von Altbekanntem. Spannung kommt leider kaum auf, da das Publikum von Beginn an nicht ausblenden können wird, dass man aufgrund der Bruchstücke von bereits Gesehenem genau weiß, wohin die Reise geht und was als nächstes kommt. Diese Formelhaftigkeit hat schon die Amazon-Serie Citadel der Lächerlichkeit preisgegeben und auch hier folgt daraus, dass man auch die durchaus gut gemachten Sequenzen maximal für sich genommen noch verfolgt, aber keinerlei Interesse an der Gesamtstory entwickelt. Wenn dann auch noch jeder One Liner wie aus der Konserve daherkommt, hat man nicht mal etwas zum Lachen.
    Jing Lusi als Yang und Jamie Dornan als Parker © Netflix

    Gal Gadot auf verlorenem Posten

    Wenn man einer Person keinen Vorwurf für dieses Fiasko machen kann, dann ist es Hauptdarstellerin Gal Gadot. Sie gibt sich viel Mühe, bringt in den Kampfsequenzen ihre Agilität voll ein und wirkt auch als Lead nicht überfordert. Als quasi weibliches Pendant zu Ethan Hunt hätte man mit ihr und einem guten Skript bestimmt einen packenden Thriller inszenieren können. Doch die sympathische Israelin allein reicht nicht, um über die überlangen gut zwei Stunden Lauflänge am Ball zu bleiben. Ein Szenenabklatsch folgt auf den nächsten. Groß angelegte Wendungen sind allesamt aufgrund ihrer Vorhersehbarkeit Rohrkrepierer. Und die Bedrohungslage wirkt durch das künstliche Aufblasen auch wie einer James-Bond-Parodie entliehen.

    Hätte man noch eines weiteren Beweises bedurft, dass eine hohe Frequenz an Starpower in Haupt- und Nebenrollen keine Garantie für guten Charakteraufbau ist, man müsste Tom Harper und den Autoren für diese Produktion dankbar sein. Leider werden neben Gadot nahezu alle bekannten Gesichter mehr oder weniger verschenkt, um in Rollen gefesselt zu sein, die dem ausnahmslos dem Verschwörungsthriller-Subgenre-Baukastenprinzip entnommen wurden. Die Motivationen werden daher auch wenig untermauert. Selbst den Autoren war wohl bewusst, dass diese dem Zuschauer wahlweise eh egal oder schon bekannt sein werden. Ohne zu spoilern: Wer hier auf welcher Seite steht und mit falschen Karten spielt, ist derart leicht zu erahnen, dass man sich wirklich fragt, wer hiermit überrascht werden soll. Will man im Cast noch Lichtblicke ausmachen, dann sind es die Newcomer Jing Lusi und Alia Bhatt, die doch ansatzweise frischen Wind reinbringen.

    Unser Fazit zu Heart of Stone

    Das neue namhaft besetzt Netflix-Original Heart of Stone ist die konsequente nächste Stufe in der verzweifelten Suche des Streaming-Riesen nach einem eigenen Action-Franchise. Haben viele bisherige Anläufe bereits auf viele bewährte Tropes gesetzt, so ist hier nahezu der ganze Film eine Aneinanderreihung von Versatzstücken, die jedoch alle hinter der Qualität der Originale zurückbleiben. Die Action fesselt weniger, die Verfolgungen sind lieblos dahin geklatscht, kein Cameo, kein Twist und keine Schlusspointe entfalten die intendierte Wirkung. Anstatt die Trendwende in der Blockbuster-Strategie von Netflix einzuleiten, wird Heart of Stone als Sinnbild der Einfallslosigkeit in die Konzerngeschichte eingehen.

    Heart of Stone ist ab dem 11. August 2023 bei Netflix abrufbar.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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