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    Hui Buh – Das Schlossgespenst

    Christopher Hanekvon Christopher Hanek6. August 2020Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Michael Herbig und Christoph Maria Herbst sitzen zusammen im Auto, Hui Buh - Das Schlossgespenst
    Hui Buh und König Julius auf der Flucht. © Constantin Film
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    Hui Buh – Das Schlossgespenst ist der fünfte Kinofilm, in dem Humor-Altmeister Michael „Bully“ Herbig mitwirkte. Nach fast 15 Jahren bekommt das Werk ein Blu-ray-Makeover spendiert. Ob das Schlossgespenst die Zeit überstanden hat, erfahrt ihr im Folgenden!

    Das Blu-ray-Cover zu Hui Buh - Das Schlossgespenst zeigt den als Gespenst animierten Michael "Bully" Herbig schelmisch lächelnd, im Hintergrund sind weitere Filmcharaktere und das Schloss vor dem Nachthimmel zu sehen.
    Das Blu-ray-Cover zu „Hui Buh – Das Schlossgespenst“. © Constantin Film

    Ein Geist mit der Lizenz zum Gruseln – Die Handlung von Hui Buh – Das Schlossgespenst

    Im Jahre 1399 gewinnt Ritter Balduin beim Glücksspiel das Schloss Burgeck von seinem Gegenspieler Ritter Adolar (Nick Brimble). Da Balduin sich das Schloss jedoch auf unfaire Weise zu eigen gemacht hat, wird ihm ein Fluch auferlegt. Von nun an soll er als Schlossgespenst Hui Buh (Michael Herbig) die Gemäuer des Schlosses durchstreifen.

    500 Jahre später ist Hui Buh das einzige behördlich zugelassene Gespenst auf dem Schloss. Es war alles ruhig bis zu dem Tag, an dem König Julius CXI. (Christoph Maria Herbst) das Bauwerk besucht. Dieser möchte dort die Gräfin Leonora zu Etepetete (Heike Makatsch) ehelichen. Hui Buh gefällt dieser Wirbel um sein Schloss überhaupt nicht, weshalb er alles daran setzt, das Paar und deren Anhängerschaft zu vergraulen. Dafür setzt Hui Buh sogar seine Geisterlizenz aufs Spiel…

    „Bully“ auf Blu-ray

    Hui Buh – Das Schlossgespenst ist der fünfte Kinofilm, in dem Michael „Bully“ Herbig aktiv mitwirkte. Nach seinen Kinoerfolgen Der Schuh des Manitu und (T)Raumschiff Surprise – Periode 1, in denen er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent agierte, hielt er sich in Hui Buh zurück: Er lieh dem namensgebenden Geist Stimme sowie Gesicht und überließ die Regie Sebastian Niemann. Nichtsdestotrotz hat der Film etwas bully-eskes an sich, das unverkennbar dem „erfolgreichsten Humoristen des deutschen Kinos“ zu verdanken ist.

    Nach seinen anderen Erfolgshits erscheint nun nach fast 15 Jahren auch Hui Buh auf Blu-ray; die Disc bringt nicht nur die überarbeitete HD-Fassung des Films mit, sondern auch diverse Extras, wie zum Beispiel das Making-Of und Outtakes. Der Film basiert auf den Motiven des gleichnamigen Hörspiels Hui Buh von Eberhard Alexander-Burgh und unternimmt die Gratwanderung zwischen Kinder- und Erwachsenenunterhaltung.

    Michael Herbig lacht in Hui Buh - Das Schlossgespenst als Ritter Balduin in Großaufnahme herzlich.
    Michael „Bully“ Herbig als Ritter Balduin, der bald zu Hui Buh, dem Schlossgespenst, werden soll. © Constantin Film

    Hui, HD

    Die Frischzellenkur für die Blu-ray des Films ist in der Tat gelungen. Die Effekte waren zum damaligen Zeitpunkt bereits sehr sehenswert; allen voran Michael „Bully“ Herbig als Hui Buh höchstpersönlich war im Jahr 2006 ein gelungener Spezialeffekt, der auch 2020 für keinerlei Augenkrämpfe sorgt, sondern sich mit einer Mischung aus gelungener Arbeit und nostalgischem Touch präsentiert.

    Auch die Extras stellen eine sinnvolle Ergänzung für die Neuauflage des Films dar. Sowohl für Fans des Werks als auch für Anhänger von „Bully“ und seinen Werken ist die Blu-ray das Richtige, um sich dem Schauspieler und seinen Kollegen nah zu fühlen. Insofern erhält die Blu-ray-Version neben der digitalen Überarbeitung eine weitere Existenzberechtigung. Darüber hinaus scheint es der perfekte Zeitpunkt zu sein, um Freunde und Fans auf die 2021 erscheinende Fortsetzung Hui Buh und das Hexenschloss einzustimmen.

    Der Kastellan des Schlosses, eine Vase fest umklammernd, und König Julius stehen in Hui Buh - Das Schlossgespenstin in einer Halle des Schlosses nebeneinander.
    Hans Clarin als der Kastellan des Schlosses Burgeck (links) und Christoph Maria Herbst als König Julius CXI. (rechts). © Constantin Film

    Die Gratwanderung

    Sebastian Niemann und seine deutsche Starbesetzung haben in Hui Buh – Das Schlossgespenst versucht, der Hörspielvorlage gerecht zu werden, aber dennoch den Humor nicht zu kindlich zu gestalten. Der Film sollte sowohl für Kinder als auch Erwachsene sehenswert sein und sich als klassischer Familienfilm in den Geschichtsbüchern verewigen. Solch ein Vorhaben stellt oft ein gewagtes und schwieriges Unterfangen dar, da die Gefahr besteht, keine der beiden Zielgruppen ausreichend zu bedienen und so das Interesse aller zu verlieren.

    Doch Niemann, „Bully“ und Co. haben sich in Hui Buh – Das Schlossgespenst mit ihren Ambitionen nicht verlaufen. Stattdessen haben sie die Gratwanderung größtenteils erfolgreich gemeistert. Der Film hält alberne und bunte Momente bereit, über die sich Kinder freuen können. Erwachsene amüsieren sich stattdessen über die trockenen und unterschwelligen Witze. Diese Gratwanderung gelingt im Großen und Ganzen über die gesamten 98 Minuten. Leider gibt es aber auch einige Momente, die das Ziel verfehlen. Einige Szenen sind dann doch zu erwachsen für Kinder und andere wiederum zu kindlich für Erwachsene. So sind manche bizarren Gruselmomente womöglich zu schaurig für Kinder, während Erwachsene einige Albernheiten zu anspruchslos finden dürften.

    Charles und Gräfin Leonora zu Etepetete schauen extrem überrascht in der Halle des Schlosses, Hui Buh - Das Schlossgespenst.
    Rick Kavanian als Charles (links) und Heike Makatsch als Leonora Gräfin von Etepetete (rechts). © Constantin Film

    Auch 2020 kleine Mankos

    Damals wie heute gelingt es Hui Buh – Das Schlossgespenst trotzdem, Kinder wie Erwachsene zu begeistern. Auch wenn manche die detaillierte Nähe zu den Hörspielen vermissen mögen, ist es dem Film zugutezuhalten, dass er es schafft, die verwendeten Motive in etwas Eigenes umzusetzen. Er wird der Vorlage gerecht, in dem er deren Kern in allen Ehren hält. Insofern ist die lose Adaptation kein allzu großer Kritikpunkt.

    Den Schauspielern gelingt es, ihr Können facettenreich zu zeigen. Doch ihr gesamtes Schauspielvermögen konnten sie nicht ausschöpfen, dafür ist das Drehbuch zu dünn geraten. Auch wenn Hui Buh in Deutschland einer der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 2006 war, konnte der 10 Millionen Euro schwere Film gerade so sein für deutsche Verhältnisse hohes Budget einspielen. Diese Tatsache schuldet der Film vermutlich auch seiner eher speziellen Kino-Zielgruppe sowie dem durchschnittlichen Drehbuch und der damit einhergehenden Inszenierung, wodurch die Gruselkomödie zwar zu unterhalten weiß, aber sicherlich kein Evergreen des (deutschsprachigen) Kinos darstellt.

    Major Servatius Sebaldus und seine Männer sehen in ihren preußischen Uniformen gespenstisch aus in Hui Buh - Das Schlossgespenst
    Wolfgang Völz als Major Servatius Sebaldus (2.v.r.) und seine Männer gehen den Vorgängen auf Schloss Burgeck nach. © Constantin Film

    Familiäres Gruseln und Lachen – Mein Fazit zu Hui Buh – Das Schlossgespenst

    Auch wenn Hui Buh – Das Schlossgespenst kein absoluter Kassenschlager war und cineastisch sicherlich kein Meisterwerk darstellt, sorgt er durchaus für kurzweiligen Spaß; der Film hat einen tollen Cast, gute Effekte und macht vor allem Kinder sehr neugierig. Ein Familienfilm, der für den heimischen Fernseher gemacht ist und jetzt in überarbeiteter HD-Qualität genossen werden kann. Legt die grobe Kritikkeule beiseite und begebt euch auf ein kindgerechtes Gruselabenteuer. Macht es euch gemütlich und lauscht den Worten des „Märchenonkels der Nation“ Hans Paetsch: „Manche Leute sagen, es gibt Gespenster. Manche Leute sagen, es gibt keine Gespenster. Ich aber sage, Hui Buh IST ein Gespenst“.


    © Constantin Film

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