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    Startseite » Iron Sky: The Coming Race
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    Iron Sky: The Coming Race

    Patrick Krämervon Patrick Krämer27. Februar 2019Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Der Trailer spoilert ihn schon: Hitler als Echsenmensch in Iron Sky The Coming Race © splendid film
    Der Trailer spoilert ihn schon: Hitler als Echsenmensch in Iron Sky The Coming Race © splendid film
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    Iron Sky ist ein wohlklingender Name in den Ohren deutscher Genre-Fans. Die vollkommen überzeichnete Science-Fiction-Komödie aus dem Jahr 2012 bekommt nun mit Iron Sky: The Coming Race endlich ihren lang erwarteten Nachfolger. Hatte die von Rückschlägen gezeichnete Entstehungsgeschichte Einfluss auf die Qualität des Films? Oder macht das außergewöhnliche Setting auch 2019 noch eine Menge Spaß?

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=zm5gA-68VfM“]

    Das Kinoplakat zu Iron Sky The Coming Race © splendid film
    Das Kinoplakat zu Iron Sky The Coming Race © splendid film

    The Mondnazis strike again

    Schon weit vor seiner Weltpremiere im Rahmen der Berlinale 2012 hatte Iron Sky eine beachtliche Fangemeinde hinter sich geschart. Unter anderem durch eine Crowdfunding-Kampagne mitfinanziert, erlangte die schwarzhumorige Science-Fiction-Komödie schnell einen gewissen Kultstatus. Dabei waren sich sowohl Kritiker als auch Fans grundsätzlich einig, dass das Weltraumspektakel rund um die mittlerweile berüchtigten Mondnazis objektiv betrachtet kein wirklich guter Film war.

    Ein Jahr später folgte, erneut durch den finnischen Regisseur Timo Vuorensola initiiert, die Crowdfunding-Kampagne für den Nachfolger Iron Sky: The Coming Race. Auch dieses Mal sollten die Fans und Unterstützer aktiv in die Entstehung des Films eingebunden werden. Doch kann die Fortsetzung überzeugen? Oder fährt sie nur im gleichen Fahrwasser wie der Erstling und entwickelt infolgedessen keine eigene Identität?

    Lara Rossi als Obi Washington in Iron Sky The Coming Race © splendid film
    Lara Rossi als Obi Washington in Iron Sky The Coming Race © splendid film

    Worum geht’s in Iron Sky: The Coming Race?

    Die Handlung von Iron Sky: The Coming Race setzt 20 Jahre nach dem Ende der Ereignisse des Vorgängers an. Der nukleare Krieg hat die Erde unbewohnbar gemacht. Die Reste der Menschheit sind auf den Mond geflüchtet und bewohnen dort die aus dem ersten Teil bekannte Nazi-Mondstation. Trotz relativ ärmlicher Verhältnisse arrangieren sich die meisten Menschen mit der neuen Situation. Doch das scheinbare Idyll ist nur von kurzer Dauer. Denn der Mond droht über kurz oder lang auseinanderzubrechen und damit die Menschheit ein für alle Mal aus der Zeitgeschichte zu tilgen.

    Grund genug, schnell einem berühmten Mythos und damit der vermeintlich letzten Chance nachzugehen. Denn angeblich ist das Innere der atomar verseuchten Erde hohl. Dort wäre man vor der tödlichen Strahlung geschützt und könne sich an den Wiederaufbau der menschlichen Rasse machen.

    Aus diesem Grund macht sich nun eine Gruppe rund um Mechanikerin Obi Washington (Lara Rossi), den zerstreuten und leicht hyperaktiven Piloten Sasha (Vladimir Burlakov) und die Kampfmaschine Malcolm (Kit Dale) auf den Weg zurück zur Erde. Kurz vor Aufbruch schließt sich noch Donald an, seines Zeichens Anführer der Jobisten, einer neu gegründeten Religion, die Apple-Mastermind Steve Jobs als Gottheit verehrt. Ob dieser bunt zusammengewürfelte Haufen wirklich für die Rettung der Menschheit sorgen kann? Und was befindet sich eigentlich wirklich im Inneren der Erde?

    Renate Richter (Julia Dietze) bereit zum Kampf in Iron Sky The Coming Race © splendid film
    Renate Richter (Julia Dietze) bereit zum Kampf in Iron Sky The Coming Race © splendid film

    Aus der Zeit gefallen

    Bewusst habe ich versucht, in der Zusammenfassung möglichst wenig über das Geschehen auf der Leinwand zu spoilern. Denn das erledigt der Kinotrailer leider bereits ganz famos. Es gilt also die dringende Empfehlung, dass man, wenn man Spaß mit Iron Sky: The Coming Race haben will, auf keinen Fall den Trailer schauen sollte. Dort werden nicht nur bereits alle wichtigen Story-Entwicklungen vorweggenommen. Nein. Es wird sogar die wohl ikonischste Szene des Films gezeigt.

    Ansonsten haben viele der Gags einen direkten Bezug zum aktuellen Zeitgeist und funktionieren auch nur durch diesen Kontext. Und genau hierdurch wird dem Streifen seine nunmehr sechsjährige Entstehungsgeschichte zum folgenschweren Verhängnis. Eine Religion die Steve Jobs verehrt und unablässig dessen Paradigmen predigt, lockt 2019 schließlich niemand mehr hinter der Popcorntüte hervor. Schließlich sind die Apple-Jünger mittlerweile viel zu sehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen und eben nicht mehr als Technik-Hippies verschrien. Da wirkt es schon ein wenig befremdlich, dass gefühlt 90% der Witze auf dieses Thema anspielen. In diesen und einigen weiteren Szenen wirkt Iron Sky: The Coming Race seltsam aus der Zeit gefallen. Und zwar im negativen Sinne.

    Der chaotische Pilot Sasha (Vladimir Burlakov) in Iron Sky The Coming Race © splendid film
    Der chaotische Pilot Sasha (Vladimir Burlakov) in Iron Sky The Coming Race © splendid film

    Effekthascherei

    Im Vergleich zum Vorgänger konnte Regisseur Timo Vuorensola bei Iron Sky: The Coming Race auf ein fast doppelt so hohes Budget zurückgreifen. Ganze 17 Millionen Dollar kamen aus dem Konglomerat von offiziellen Produzenten und privaten Unterstützern zusammen. Selbstredend ist das im Vergleich zu anderen Science-Fiction-Filmen noch immer recht überschaubar. Dennoch holt das Team hinter der Kamera das ihnen Möglichste aus den Effekten heraus. Wie beim Erstling schwankt das Niveau der Mischung aus CGI- und praktischen Effekten dabei von grandios bis, positiv konnotiert, günstig. Auf der einen Seite sehen manche Raumschiffe, Explosionen und, na okay jetzt spoilere ich etwas, Dinosaurier fantastisch aus. Auf der anderen Seite wirken manche Computereffekte und vor allem auch Setbauten wie das Ergebnis der Projektwoche von der 4b der Grundschule Hintertupfingen.

    Auch Udo Kier darf natürlich nicht fehlen in Iron Sky The Coming Race © splendid film
    Auch Udo Kier darf natürlich nicht fehlen in Iron Sky The Coming Race © splendid film

    Was will uns der Autor damit sagen?

    Während die Qualität der Effekte also ein zweischneidiges Schwert darstellt, sieht das bei der Story leider anders aus. Denn der Film hat ein enorm großes Problem mit seinem Pacing. In der mit 93 Minuten schon nicht allzu üppig bemessenen Spielzeit gibt es zu viele Passagen, in denen schlicht nichts passiert. Keine Entwicklungen innerhalb der Story, kein Ausstaffieren der Charaktere, keine guten Gags und vor allem kein Iron Sky-typischer Wahnsinn. Kurzum, man langweilt sich regelrecht. Und das ist, ob der durchgedrehten Prämisse des Films, vollkommen unverständlich. Hier hatte der direkte Vorgänger noch eine Menge mehr zu bieten, war generell griffiger und damit entsprechend deutlich kurzweiliger.

    Der Trailer spoilert ihn schon: Hitler als Echsenmensch in Iron Sky: The Coming Race © splendid film
    Der Trailer spoilert ihn schon: Hitler als Echsenmensch in Iron Sky The Coming Race © splendid film

    Mein Fazit zu Iron Sky: The Coming Race

    Als ausgemachter Fan des Erstlings war die Vorfreude auf Iron Sky: The Coming Race entsprechend groß. Genauso wusste der Trailer den kleinen Hype durchaus zu befeuern. Nichtsahnend natürlich, dass man damit bereits die besten Szenen des Films gesehen hatte.

    Die Story plätschert relativ belanglos vor sich hin. Die Charaktere sind einem durch die Bank vollkommen egal und auch beim Payoff im letzten Drittel bleibt viel Potential auf der Strecke. Mit einer großen Portion mehr Mondnazi-Wahnsinn und dafür weniger Anspielungen auf einen sowieso längst vergessenen Zeitgeist wäre hier deutlich mehr drin gewesen.

    Am 21.03.2019 kommt Iron Sky: The Coming Race in die deutschen Kinos.


    © splendid film

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