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    Startseite » Jeepers Creepers: Reborn
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    Jeepers Creepers: Reborn

    Patrick Krämervon Patrick Krämer19. September 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Der Creeper geht im Dunkeln auf seinen Truck zu. Die Türen des Laderaums sind offen.
    Der Creeper ist zurück © 24 Bilder
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    Ihr lest von einem neuen Jeepers Creepers-Film und habt direkt eine gewisse Melodie im  Kopf? Dann gehört ihr zur Zielgruppe von Jeepers Creepers: Reborn, dem nunmehr vierten Teil der Reihe. In unserer Rezension lest ihr, ob der Rettungsversuch eines fast schon begrabenen Franchises gelingt.

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    Die Figur des Creepers geht auf die Kamera zu. Im Hintergrund sieht man seinen Truck und unten den Schriftzug Jeepers Creepers: Reborn.
    Das Kino-Plakat zu Jeepers Creepers: Reborn © 24 Bilder

    Worum geht’s in Jeepers Creepers: Reborn?

    Das Pärchen Laine (Sydney Craven) und Chase (Imran Adams) wollen sich auf dem Horror Hound Festival so richtig gruseln lassen. Doch die Convention zieht nicht nur zahlreiche Horror-Fans an. Denn für den mysteriösen Creeper, der alle 23 Jahre für 23 Tage auf die Jagd geht, ist das Festival eine gefundene Schlachtplatte. Schon bald beginnt ein blutiger Kampf ums Überleben.

    Der Creeper geht im Dunkeln auf seinen Truck zu. Die Türen des Laderaums sind offen.
    Der Creeper ist zurück © 24 Bilder

    Die Akte Salva

    Jeepers Creepers ist untrennbar mit Victor Salva verbunden. Er erschuf den Mythos des Creepers und schrieb wie inszenierte die ersten drei Teile der Filmreihe. Im Rahmen der Produktion seines ersten Langfilms im Jahr 1989 verging sich Salva mehrfach an dem minderjährigen Hauptdarsteller seines Films, Nathan Forrest Winters, und wurde dafür rechtskräftig verurteilt.

    An der Produktion von Jeepers Creepers: Reborn war er, so wurde es von Regisseur Timo Vuorensola bestätigt, nicht beteiligt und er erhält folglich auch keinen Anteil der Erlöse. Ob man die Jeepers Creepers-Filme mit diesem Wissen anschaut, positiv oder negativ rezipiert oder auch schlichtweg ignoriert, das hängt von der sehr persönlichen Entscheidung ab, inwieweit man als zuschauende Person Künstler und Kunst voneinander trennen kann. Wir sehen es als Teil der journalistischen Verantwortung, dieses Wissen zumindest zu transportieren.

    Eine blonde Festivalbesucherin steht neben zwei gruseligen Clowns, die sie angucken.
    Kein Horror-Festival ohne gruselige Clowns © 24 Bilder

    Vermächtnis und Personal

    Jeepers Creepers aus dem Jahr 2001 genießt einen durchaus respektablen Ruf im Genre. Vor allem die unheimliche Atmosphäre und das Creature-Design des Creepers werden dabei immer wieder hervorgehoben.  Der nur zwei Jahre später erschienene Jeepers Creepers 2 gilt gemeinhin zwar als deutlich schlechter als der Vorgänger, jedoch kann man ihn, gerade im Vergleich mit den teils erschreckend minderwertigen Horror-Sequels aus ebenjener Zeit, zumindest als anschaubar bezeichnen. Der dritte Teil aus dem Jahr 2017 wird als Tiefpunkt der Serie gesehen und hätte die Saga um den mysteriösen Creeper fast gänzlich begraben. Da wurde es also Zeit für eine ausgedehnte Frischzellenkur.

    Auf dem Regiestuhl von Jeepers Creepers: Reborn nahm daher der Finne Timo Vuorensola Platz. Den kennen Genre-Freundinnen und Freunde vor allem durch seinen bewusst trashigen, aber durchaus wohlwollend aufgenommenen, Iron Sky mit Julia Dietze, Christopher Kirby, Götz Otto und Udo Kier in den Hauptrollen. Und leider auch durch den in allen Belangen fürchterlichen Nachfolger Iron Sky: The Coming Race aus dem Jahr 2019. 

    Vor der Kamera tummeln sich mit Sydney Craven, Imran Adams und Matt Barkley eher unbekannte Genre-Darstellende, von denen niemand ob der spezifischen Leistung positiv oder negativ hervorsticht. Das dürfte aber zum Großteil an den sehr eindimensional geschriebenen Figuren und damit am Drehbuch liegen.

    Laine, Chase und ein paar andere Festivalbesucher, teils bewaffnet, schauen in die Kamera hinter der offenbar eine Bedrohung zu sehen ist.
    Laine und Chase sind bei ihrem Kampf gegen den Creeper nicht allein © 24 Bilder

    Gelungene Wiedergeburt oder erneute Beerdigung?

    Doch eindimensionale Figuren werden vom Horrorfilm-Publikum gerne verziehen, wenn der Film in anderen Belangen punkten kann. Wenn die Atmosphäre stimmt, die Kills begeistern und die Scares sitzen, dann kann man über die ein oder andere Schwäche im Drehbuch non­cha­lant hinwegsehen. Leider versagt Jeepers Creepers: Reborn in all diesen Disziplinen grandios. 

    Die Mischung aus echten Sets und Greenscreen-Aufnahmen lässt schwerlich Stimmung aufkommen, da sie einen das ein ums andere Mal aus der Immersion reißt. Vor allem eine Sequenz auf einem Friedhof wirkt dadurch fast schon absurd unglaubwürdig und sorgt für Kopfschütteln. Das Horror Hound Festival, welches immerhin der Aufhänger des ganzen Plots darstellt, sieht eher nach drittklassiger LARP-Veranstaltung als nach leidenschaftlicher Convention aus und lässt zu keiner Sekunde echtes Festivalfeeling aufkommen. Leider machen auch die Kills dank des massiven CGI-Einsatzes so gut wie nie Spaß und werden oft durch Jump-Scares eingeleitet, die jedem, der mindestens einen Horrorfilm in seinem Leben gesehen hat, nur ein müdes Lächeln abringen.

    Das absolute Highlight des Films ist, wie auch schon bei den Vorgängern, das Design des Creepers. Sowohl Maske und Make-up als auch das Spiel von Jarreau Benjamin geben der Figur eine unheimliche, fast schon gespenstische Note und hebt sie damit erfrischend von Jonathan Brecks Interpretation des außerweltlichen Killers ab.

    Ein Wort der Warnung zum Schluss: Wenn man sich diese sehr rar gesäten positiven Momente nicht vorwegnehmen lassen will, dann sollte man einen großen Bogen um den Trailer des Films machen. Denn der nimmt diese Szenen fast komplett vorweg und sorgt somit dafür, dass es im Kino nur noch Langeweile zu entdecken gibt.

    Laine steht wie paralysiert inmitten einer Gruppe von Menschen mit schwarzen Roben.
    Die Lage eskaliert immer weiter © 24 Bilder

    Unser Fazit zu Jeepers Creepers: Reborn

    Jeepers Creepers: Reborn ist ein Film, nach dem niemand gefragt hat und der wohl auch niemanden glücklich zurücklässt. Das Production-Value ist, außerhalb des tollen Creeper-Designs, sehr schwach auf der Brust, die Figuren sind uninteressant geschrieben und die Kills verpuffen im CGI-Matsch.

    Jeepers Creepers: Reborn ist seit dem 15. September 2022 in den deutschen Kinos zu sehen.


    © 24 Bilder

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