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    Let Me In

    FilmFreundvon FilmFreund13. Juli 2018Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Let Me In ist ein durchweg gelungener Mix aus Vampirhorror und Jugenddrama.

    Hier gibt es nichts, was Owen sehen sollte... (Let Me In) © Universal Pictures
    Hier gibt es nichts, was Owen sehen sollte… (Let Me In) © Universal Pictures

    Worum geht’s in Let Me In?

    Der zwölfjährige Außenseiter Owen (Kodi Smit-McPhee) lebt alleine mit seiner Mutter in einer troslosen Gegend im New Mexico der achtziger Jahre. In der Schule wird er von fiesen Mitschülern drangsaliert und zu Hause erfährt er wenig Aufmerksamkeit von seiner Mutter, da sie mit ihren eigenen Problemen, Depressionen und Alkoholsucht genug zu kämpfen hat. Er ist es langsam leid, immer das wehrlose Opfer zu sein und beginnt immer mehr düstere Gedanken zu hegen. Eine merkwürdige Begegnung mit seiner neu eingezogenen, ebenfalls zwölfjährigen Nachbarin Abby soll jedoch alles ändern. Fasziniert von ihrer Art beginnt Owen nun langsam sein Leben umzukrempeln. Doch er ahnt dabei nicht, dass Abby und ihr Vater ein düsteres Geheimnis verbergen.

    Let Me In – Mehr als nur ein weiterer Vampirfilm

    Let Me In ist ein einzigartiger Vampirfilm, der die Thematik erfrischend anders angeht. Hier schleicht sich der Horror nämlich in angenehm ruhigen Tönen ein und ist eigentlich gar nicht das Hauptaugenmerk des Films. Klar, die teils eskalierenden Gewaltspitzen im Streifen stechen hervor, doch im Kern behandelt Let Me In eher eine Coming of Age Geschichte, die hier trefflicher nicht hätte eingeflochten werden können. Der düstere Grundton eines Horrorfilms und die gefühlvollen und deprimierenden Aspekte des Coming of Age Dramas gehen hier hervorragend Hand in Hand, ohne sich gegenseitig in ihren jeweiligen Wirkungen aufzuheben. Die ruhigere Machart des Streifen hat jedoch mitunter etwas mit einhergehender Langatmigkeit zu kämpfen.

    Let Me In ist dabei jetzt aber nicht ganz so blutleer, wie es vielleicht den Anschein macht. Der Einsatz von Blut erfolgt zwar stark vermindert, doch gewinnen die Szenen, in denen es zur Sache geht, dadurch absolut an Intensität. Ein wirkungsvoller Soundtrack unterstützt dies zudem und generiert im Zusammenspiel mit der wundervollen Kameraarbeit wohlige Gänsehaut.

    Vielschichtige Figuren

    Keiner scheint Owens Probleme sehen zu können. (Let Me In) © Universal Pictures
    Keiner scheint Owens Probleme sehen zu können. (Let Me In) © Universal Pictures

    Die Figuren erscheinen allesamt genauso trostlos, deprimiert und hoffnungslos, wie die Gegend, in der sie wohnen. Jede Figur hat mit vielen eigenen Problemen zu kämpfen und selbst die Schulschläger, unter denen Owen leidet, bekommen begründete Motive verpasst. Dass Owen von seiner Mutter nie richtig wahrgenommen wird und er sie kaum als umsorgende Mutter wahrnimmt, zeigt der Film im Übrigen auch dadurch, dass das Gesicht der Mutter nie wirklich zu sehen ist. Selbst auf den gezeigten Fotos von ihr ist das Gesicht verschommen oder wurde zerkratzt. Eine wirklich tolle Art, die Beziehung von Owen zu seiner Mutter zu visualisieren.
    Das Happy End des Films erscheint zudem passend scheinheilig und verbleibt mit einem unangenehmen Beigeschmack. Bravo!

    Mein Fazit zu Let Me In

    Der erfrischende Genremix Let Me In überzeugt vor allem mit seiner stimmigen Atmosphäre und tollen Jungdarstellern. Der allgemeine Look, der hier etwas mehr auf Hochglanz poliert ist, sowie die Kameraarbeit gefallen mir sogar ein wenig besser als im schwedischen Original. Uneingeschränkt empfehlenswert sind allerdings beide Versionen des Films. Sofern man denn gewillt ist, sich auf die hier sehr ruhige Machart einzulassen und nicht erwartet, eine reißerische Horrorgeschichte aufgetischt zu bekommen.

    © Universal Pictures

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