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    Linoleum – Das All und all das

    Simon Eultgenvon Simon Eultgen13. Februar 2024Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Jim Gaffigan trägt einen Astronautenanzug und steht neben Rhea Seehorn
    © Camino Filmverleih
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    Ein Drama über eine Mid-Life-Crisis, gemischt mit einer Prise Donnie Darko und Rhea Seehorn aus Better Call Saul in einer der Hauptrollen? Was ist denn da los? Die Antwort gibt Linoleum von Colin West.

    Das offizielle Poster zu Linoleum mit einem Astronautenhelm
    © Camino Filmverleih

    Die Handlung von Linoleum

    In einer beschaulichen Kleinstadt in den USA lebt Cameron Edwin (Jim Gaffigan), zusammen mit seiner Frau Erin und den zwei Kindern Nora (Katelyn Nacon) und Sam (u.a. Mike Gaffigan). Der Familienvater ist in der Mitte seines Lebens angekommen und erkennt mittlerweile umso schmerzlicher, dass sein einstiger Traum, Astronaut zu werden, sich nicht mehr erfüllen wird. Auch mit seiner kleinen Wissenschaftssendung für Kinder, die er in der eigenen Garage dreht, läuft es nicht mehr so gut. Und die Ehe mit seiner Frau Erin steht vor dem Aus.

    Doch das Blatt scheint sich für Cameron unerwartet zu wenden, als eine Rakete aus dem All in seinem Garten einschlägt. Beflügelt von seiner eigenen Vorstellungskraft beginnt er die Rakete zu reparieren, um dem Traum vom Astronauten-Dasein doch noch zu leben.

    Die Midlife-Crisis…

    Eine typische Frage, die man Kindern und Jugendlichen stellt, ist, was diese einmal werden wollen. Umso spannender ist es dann, als Erwachsener zurückzuschauen und abzugleichen, was aus den Träumen von früher geworden ist. Denn die wenigsten Karrierewege (und Lebenswege allgemein) verlaufen geradlinig auf ein Ziel hin.

    Jim Gaffigan trägt einen Astronautenanzug und steht neben Rhea Seehorn
    © Camino Filmverleih

    Auch Cameron Edwins Traum vom Astronauten-Beruf ist bis zur Mitte seines Lebens ein unerfüllter Wunsch geblieben. Stattdessen wirkt sein Job als Astronom nebst eigener Fernsehsendung wie eine mehr schlecht als rechte Entschädigung dafür, dass es für das eigentliche Ziel nicht gereicht hat.

    Cameron ist dabei alles in allem ein Durchschnittstyp, mitten im Leben und irgendwie unglücklich. Diesen sprichwörtlichen Jedermann verkörpert Jim Gaffigan, in den USA ein bekannter Stand-up-Comedian, hierzulande quasi ein Nobody. Gaffigan spielt dabei angenehm zurückhaltend, denn die Welt um ihn herum ist schon merkwürdig genug

    …als magisch-märchenhaftes Erlebnis

    Trotz aller Tristesse aus sich anbahnender Scheidung und einem Leben, was Cameron so nie wollte, durchweht Linoleum etwas Zauberhaftes, ein magischer Realismus. Dabei sind es nicht nur die knalligen Farben, die das so alltäglich reale Setting künstlerisch überhöhen. Es schleichen sich nach und nach fantastische und mysteriöse Elemente ein.

    Wenn plötzlich ein Auto vom Himmel fällt und ein Mann quasi unbeschadet aus dem Wrack steigt, dann wirkt das fast wie ein Jumpscare in dieser beschaulichen Einöde. Dass der Mann als Doppelgänger von Cameron durchgehen könnte und als Ex-Astronaut und Jetzt-Fernsehstar quasi das Leben lebt, das er nie hatte, ist dann natürlich kein Zufall.

    Katelyn Nacon und Gabriel rush sitzen nebeneinader auf der Couch
    Eine zarte Romanze unter Teenangern © Camino Filmverleih

    Colin West streut noch deutlich mehr Brotkrumen während des Films aus, die in ein absolut überraschendes und alles in sein Recht setzendes Finale führen. Es sind diese rätselhaften und teils unscheinbaren Elemente, die doch alle Teil eines größeren Gesamtbilds sind und am Ende deutlich mehr aus Linoleum machen als nur ein etwas langatmiges und betuliches Drama über die Midlife-Crisis eines Familienvaters.

    Unser Fazit zu Linoleum – Das All und all das

    Mit Linoleum – Das All und all das ist Colin West ein unerwartet starker Wurf gelungen. Das magisch und märchenhaft anmutende Indie-Drama regt zum Nachdenken über die eigenen (erfüllten oder unerfüllten) Lebensträume an und hat trotz aller Langsamkeit über weite Strecken doch noch eine faustdicke Wendung im Gepäck.

    So entsteht direkt nach dem Schauen auch schon der starke Wunsch, sich noch einmal auf Linoleum einzulassen, um mit dem neuen Wissen das volle Erlebnis zu erhalten.

    Linoleum erscheint am 15.02. in den deutschen Kinos.


    © Camino Filmverleih

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