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    Malasaña 32

    Patrick Krämervon Patrick Krämer20. Juni 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Die Familie Olmedo blick zu ihrer neuen Wohnung
    Willkommen in der Hausnummer 32 © STUDIOCANAL
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    In Malasaña 32 begleiten wir Familie Olmedo beim Einzug in ihre neue Madrider Wohnung. Aus Haunted House wird also Haunted flat. Ob der spanische Horrorfilm zu überzeugen weiß oder nur einen Jumpscare an den nächsten reiht? Das und mehr lest ihr in unserer Rezension.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=LBxXKBCAi_c“]

    Das Kinoplakat zu Malasaña 32 © STUDIOCANAL
    Das Kinoplakat zu Malasaña 32 © STUDIOCANAL

    Worum geht’s in Malasaña 32?

    Spanien im Jahr 1976. Das Land beginnt sich von der Franco-Diktatur zu erholen und die Olmedos suchen ihr Heil in der großen Stadt. Die sechsköpfige Familie, Eltern, drei Kinder und Großvater, ziehen vom Land in die Manuela Malasaña 32 in Madrid. Doch recht schnell merken die Olmedos, warum die Wohnung trotz ihrer Größe und Lage so günstig war. Denn die ehemalige Bewohnerin, die zu Lebzeiten von den anderen Hausinsassen gemieden wurde, verstarb vier Jahre zuvor unter mysteriösen Umständen in eben jener Wohnung. Von Tag zu Tag mehren sich merkwürdige Ereignisse und spätestens als der kleine Sohn der Olmedos spurlos verschwindet, wird klar, dass hier böse Mächte am Werk sind.

    Die Familie Olmedo blick zu ihrer neuen Wohnung
    Willkommen in der Hausnummer 32 © STUDIOCANAL

    Haunted House again?

    Die Prämisse, dass eine Familie in eine neue Bleibe zieht und schnell feststellen muss, dass es dort spukt, ist fast so alt wie das Horror-Genre selbst. Denn es ist natürlich eine der Urängste eines jeden Menschen, dass das Böse in den eigenen vier Wänden Einzug hält und man selbst im natürlichen Rückzugsort nicht mehr sicher ist. Doch während diese neue Bleibe in einer Vielzahl dieser Filme ein abgeschiedenes Haus mitten im Nichts ist, dreht Malasaña 32 den Spieß um, und erzeugt den Grusel in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses mitten in Madrid.

    Damit erschafft Regisseur Albert Pintó (Killing God – Liebe Deinen Nächsten, diverse Kurzfilme) eine ständige und unmittelbare Bedrohungslage, da es in der wenig weitläufigen Wohnung so gut wie keine Fluchtwege oder Versteckmöglichkeiten gibt. Sobald das Grauen Einzug hält, bleibt Familie Olmedo nur die Konfrontation. Dieser Kniff sorgt dafür, dass Malasaña 32 dem an sich schon auserzählten Sub-Genre ein paar neue Aspekte hinzufügen kann, ohne es gleich komplett zu revolutionieren. Denn ganz ohne die typischen Horrorfilm-Tropes kommt auch dieser Genre-Vertreter nicht aus.

    Der kleine Sohne der Familie Rafael (Iván Renedo) sitzt auf einem Küchenstuhl und schaut über seine Schulter
    Was sieht Rafael (Iván Renedo)? © STUDIOCANAL

    Schocks aus der Retorte, aber auch viel Grusel

    Das sehr überschaubare Areal der Madrider Wohnung sorgt nämlich auch dafür, dass die Olmedos ab einem gewissen Zeitpunkt im Film praktisch von einem Schockeffekt in den nächsten laufen. Das wirkt auf Dauer recht ermüdend, zumal Zuschauer, die schon mehr als drei oder vier Horrorfilme dieser Spielart gesehen haben, so gut wie jeden dieser Jumpscares auf mehrere Meter erschnüffeln können. Das ist zum einen natürlich der Genre-Standard, zum anderen aber auch schade und eine verpasste Chance, da Malasaña 32 ansonsten einige Qualitäten zu bieten hat.

    Viele Haunted-House-Horrorfilme kranken daran, dass einem die Protagonisten zu gleichgültig sind, als dass man mit ihnen mitfiebern würde. Das ist bei Malasaña 32 keineswegs der Fall. Jedes Mitglied der Familie bekommt durch das Drehbuch genau genug Background, sodass man stets seine Motivation versteht und die Handlungen der Figuren zum Großteil nachvollziehen kann.

    Zudem bietet der Film in seinen 105 Minuten Laufzeit eine Vielzahl an schaurigen Momenten, die dann eben nicht mit einem Jumpscare aufgelöst werden. Vor allem das Tête-à-Tête zwischen dem älteren Sohn der Familie namens Pepe (Sergio Castellanos) und der mysteriösen Nachbarin sorgt für angenehmen Grusel und Gänsehaut.

    Großvater Fermin und Enkel Rafael sitzen auf der Treppe
    Großvater Fermin und Enkel Rafael ist ihr neues Heim nicht geheuer © STUDIOCANAL

    Goodies für Genre-Kenner

    Weiterhin lohnt es sich, bei Malasaña 32 immer auf den Hintergrund zu achten. Dort gibt es einige schauderhafte Details zu entdecken (man achte zum Beispiel auf das Bild einer jungen Frau im Flur der Wohnung). Das erreicht zwar nicht das Level eines Mike Flanagan, der in seiner Netflix-Serie Spuk in Hill House ganze 33 Geisterwesen im Hintergrund der Szenen platziert hat, zahlt aber auf die stets stimmige Atmosphäre des Films ein.

    Genre-Kenner freuen sich darüber hinaus über ein Wiedersehen mit Javier Botet, der als Makler dafür sorgt, dass die Olmedos die Wohnung in der Manuela Malasaña 32 überhaupt erst beziehen. Botet leidet an einer seltenen Krankheit, die für seine immense Körpergröße und seine unnatürlich langen und dünnen Extremitäten verantwortlich ist. Diesen vermeintlichen Makel nutzt Botet zu seinem Vorteil und bekleidet in Filmen wie Es (Hobo), [Rec] (Niña Medeiros), Conjuring 2 (Der krumme Mann) oder auch Mama (Mama) Rollen von Figuren, die genau diese Köpereigenschaften verlangen.

    Lola (María Ballesteros) sitzt im Rollstuhl und schaut aus dem Fenster
    Was weiß Lola (María Ballesteros)? © STUDIOCANAL

    Unser Fazit zu Malasaña 32

    Malasaña 32 erfindet das Haunted-House-Subgenre keinesfalls neu. Doch durch die Verlagerung des Geschehens in eine Großstadt, durch überzeugend geschriebene und dargebotene Figuren und durch die vielen schaurigen Details abseits der eher konventionellen Schockeffekte reiht sich Albert Pintós Horrorfilm definitiv ins höhere Regal der letztjährigen Horrorfilme ein.

    Malasaña 32 ist ab dem 17. Juni 2021 im Kino zu sehen.


    © STUDIOCANAL

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