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    Night Teeth

    Jan Wernervon Jan Werner22. Oktober 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Blaire und Zoe mit lasziven Gesichtsausdruck spärlich beleuchtet in einem dunklen Raum in Night Teeth.
    NIGHT TEETH Debby Ryan as Blaire and Lucy Fry as Zoe. Netflix © 2021
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    Mit Night Teeth nimmt Netflix pünktlich zur gruseligen Herbstzeit einen neuen Vampirfilm ins Programm auf. Erfahrt in diesem Artikel, ob sich der Ausflug in die von Blutsaugern regierte Parallelwelt von Los Angeles lohnt.

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    Das Poster zu Night Teeth ist ganz in schwarz, weiß und rot gehalten. In der Mitte liest man den Titel, unten läuft der Protagonist und oben sieht man die blutigen Münder samt spitzer Zähne von zwei Vampirdamen.
    Das Plakat zu Night Teeth © Netflix

    Night Teeth – Handlung

    Um sich etwas dazuzuverdienen, arbeitet der schräge Student Benny (Jorge Lendeborg Jr.) eine Nacht lang als Chauffeur. Dabei soll er zwei mysteriöse junge Frauen (Debby Ryan und Lucy Fry) für eine wilde Partynacht durch Los Angeles fahren. Er ist dem Charme seiner Kundinnen schnell verfallen, muss jedoch feststellen, dass diese nicht nur etwas Besonderes für ihn geplant, sondern auch einen großen Appetit auf Blut haben. Während die Geschehnisse immer chaotischer werden, gerät Benny zwischen die Fronten eines geheimen Krieges, der rivalisierende Gruppen von Vampiren gegen die aufbringt, die die Menschenwelt beschützen – angeführt von Bennys Bruder (Raúl Castillo), der alles tut, um die Blutsauger aufzuhalten. Als sich der Sonnenaufgang nähert, muss sich Benny zwischen Angst und Versuchung entscheiden, um am Leben zu bleiben und seine Stadt zu retten.

    Collateral meets Vampire Diaries

    Wenn man sich die erste Stunde dieses Netflix-Originals ansieht, dann kann man sich exakt vorstellen, wie dieses Projekt den Geldgebern wohl gepitched wurde:

    „Was wäre, wenn in Collateral der Fahrer statt eines Auftragkillers zwei Vampire von Station zu Station chauffieren müsste?!“

    Das mag auf den ersten Blick vielleicht einfallslos wirken, doch viele gute Geschichten funktionieren deswegen, weil man mit dem richtigen Fingerspitzengefühl mehrere bekannte Ideen zu etwas Neuem zusammensetzt. Und in der Tat macht auch der Beginn von Night Teeth einen vielversprechenden Eindruck, denn vom Zeitpunkt an, als die beiden mysteriösen Frauen in Bennys Auto einsteigen, bis als der unschuldige Student schließlich merkt, wohinein er hier geraten ist, rätselt man auch als Publikum noch mit, welches Ziel die Vampirdamen mit ihrem Los-Angeles-Roadtrip verfolgen.

    Doch je klarer die Zusammenhänge werden, desto mehr offenbart sich, dass hier mehr angedeutet als tatsächlich geliefert wird. Der große Konflikt und die Gefahr, die hier für die ganze Stadt als Damoklesschwert mitschwingt, wird viel zu wenig ausgespielt. Stattdessen lässt man viele interessante Ansätze fallen, um letztendlich eine 08/15-Vampirgeschichte mit integrierter Teenie-Romanze zu erzählen.

    Night Teeth bietet nur blutarme Blutsauger-Action

    Für einen Actionfilm, in dem Vampire von einer Adresse zur nächsten fahren, um Leute zu töten, ist Night Teeth äußerst zahm, was Brutalität und vor allem den Einsatz von Filmblut betrifft. Einige Kämpfe finden im Dunkeln, im Hintergrund oder gar im Off statt und selbst wenn dann mal Figuren Verletzungen davontragen, sieht dies auch alles andere als nach Slasher-Film aus.

    Im Vordergrund läuft Alfie Allen im Anzug mit einem Glas in der Hand von der Glasfront eines Hauses weg. Hinter ihm sieht man zwei Frauen in aufwendiger Abendgarderobe ebenfalls vor der gläsernen Hauswand in Night Teeth.
    Alfie Allen spielt den intriganten Schurken Viktor © Netflix

    Optisch orientiert sich der Film von Adam Randall mit seiner Neonoptik und den extrem-stylischen Clubs mit leicht obskurem Anstrich eindeutig an der John-Wick-Reihe. Wenn man sich schon in dieses ungleiche Duell wagt, dann muss man sich auch dem Vergleich stellen. Was die Actionszenen betrifft, so geht der Punkt an die Reihe mit Keanu Reeves, wie es klarer kaum sein kann. Sowohl Schnitt als auch Choreografie in Night Teeth schaffen es nicht zu überzeugen. Überhaupt gibt es viel zu wenig Actionmomente und der Showdown am Ende bleibt auch viel zu beliebig, als dass man ihn tags drauf noch vor Augen haben wird.

    Auch die Idee einer Parallelwelt in Los Angeles, in der Vampir-Clans die Geschicke der Stadt in mafiösen Strukturen bestimmen, kommt viel zu kurz, um der Filmwelt genügend Fleisch zu geben, damit das Publikum Interesse an möglichen Fortsetzungen bekommt. Leider hat man viel zu viele Fässer halbgar geöffnet und Wege aufgezeigt, die nicht beschritten werden. Diesem Film hätte definitiv ein deutlicher Fokus auf einen der Aspekte gut zu Gesicht gestanden.

    Mehr Young Adult als Horror für Erwachsene

    Letztendlich ist aber die Entscheidung doch die vorhersehbare Romanze zwischen dem unverschuldet in die Verschwörung geratenen Studenten und der Vampirin in den Mittelpunkt zu rücken durchaus verständlich, weil sich Night Teeth selbst eher als Young-Adult-Film versteht, denn als neues Futter beispielsweise für Fans der Blade-Filme. Vampir-Horror-Enthusiasten kommen nicht auf ihre Kosten, aber für Jugendliche, die nach den Twilight-Filmen den Gewalt-Regler etwas hoch und den Soap-Opera-Regler etwas herunter drehen wollen, ist diese Netflixproduktion keine schlechte Wahl.

    Vor einer Ziegelwand stehen von Neonlicht beleuchtet Jorge Lendeborg Jr. und Debby Ryan ganz eng zusammen in Night Teeth.
    Benny und Blaire kommen sich näher © Netflix

    Staraufgebot eher Etikettenschwindel

    In den Opening-Credits liest man ein paar Namen, von deren Auftritt im Film man allerdings dann eher enttäuscht ist. Sowohl Megan Fox als auch Sydney Sweeney und Alexander Ludwig haben lediglich wenige Minuten Screen Time, sollen aber durch ihr Mitwirken dem Film zu Aufmerksamkeit verhelfen. Die eigentlichen Hauptdarsteller sind für die meisten Zuschauer eher unbekannt, machen aber allesamt einen tollen Job. Die Dynamik zwischen Jorge Londeborg Jr., Debby Ryan und Lucy Fry ist mitunter das Highlight in Night Teeth, das trotz der recht austauschbaren Story das Publikum noch bei der Stange hält. Speziell die beiden Schauspielerinnen schaffen es, obwohl sie sehr überdrehte Figuren spielen, immer noch sympathisch zu bleiben und nicht durch Overacting zu nerven.

    Auch Alfie Allen als Bösewicht kann man zugute halten, dass er in seiner Rolle genau die richtige Balance zwischen Verrücktheit und Coolness gewahrt hat. Im Großen und Ganzen sorgen die durchwegs seriösen darstellerischen Darbietungen dafür, dass dieses Netflix-Original die Schwelle zum B-Movie nicht überschreitet und für die auserkorene Zielgruppe Stoff für einen kurzweiligen Filmabend bietet.

    Unser Fazit zu Night Teeth

    Regisseur Adam Randall hat mit seinem Vorgängerfilm I See You bewiesen, dass er durchaus überraschen kann. Dementsprechend enttäuschend ist, wie konventionell, vorhersehbar und handzahm sein Beitrag zum Vampirfilm-Genre geworden ist. Auch der engagierte junge Cast werden für Genreerfahrene kein Argument sein, diesen Film länger im Gedächtnis zu behalten. Eine kleine Empfehlung lässt sich abschließend allerdings für das Publikum im Alter zwischen 16 und 20 aussprechen, die in erster Linie dann auch mit der Romantik-Komponente mehr anzufangen wissen.

    Night Teeth ist seit dem 20. Oktober 2021 bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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