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    Startseite » Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen
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    Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

    FilmFreundvon FilmFreund17. November 2018Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen läuft seit dem 15.11.2018 endlich in den deutschen Kinos. Schafft es der Streifen, die Geschichte rundum Newt Scamander und seine Freunde in der zauberhaften, magischen Welt phantastisch weiterzuführen? Erfahrt die Antwort darauf im Folgenden. Accio, Review!

    Das offizielle Kinoplakat zu Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.
    Das offizielle Kinoplakat zu Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.

    Die Story von Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

    Newt Scamanders Abenteuer gehen in die zweite Runde. Im Jahr 1927, ein paar Monate nach den verhängnisvollen Ereignissen in New York, gelingt es dem düsteren Zauberer Gellert Grindelwald (Johnny Depp), seiner Gefangenschaft zu entfliehen. Nun versetzt dieser die Hexen und Zauberer in Europa in Angst und Schrecken. Seine Anhängerschaft vergrößert sich nun zusehends.

    Um Grindelwalds radikalen Plänen entgegenzuwirken, wendet sich dessen ehemaliger Freund Albus Dumbledore (Jude Law) an Newt Scamander (Eddie Redmayne), seinen alten Schüler. Die Suche nach Grindelwald führt Newt zusammen mit seinen Freunden Tina (Katherine Waterston), Queenie (Alison Sudol) und dem Muggel Jacob (Dan Fogler) nach Paris. Dort angekommen beginnen sie, nach und nach mit teils unerwarteter Hilfe ein großes Geheimnis aufzudecken, welches über das Schicksal der gesamten magischen Welt entscheiden kann.

    Mehr altbekannte Gesichter und Kulissen als noch im Vorgänger

    Hogwarts in Fantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.
    Hogwarts in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.

    Regisseur David Yates und Drehbuchautorin J.K. Rowling entführen einen für einige Szenen wieder nach Hogwarts. Diese Szenen laden wunderbar dazu ein, in Erinnerungen zu schwelgen und tief nostalgisch zu werden, ohne dabei nur von einem reinen Nostalgiegefühl zu leben. Die Musik ist auch in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen wieder nicht allzu vordergründig, weiß aber mit vielen Stücken ebenso zu verzaubern, wie es die Szenerie tut. Die altbekannten Melodien aus den Harry Potter-Filmen sind es aber, die einem nach wie vor wohlige Gänsehaut bescheren können. Ein Wiedersehen mit einigen aus Harry Potter bekannten Charakteren bedeutet zwar wundervollen Fanservice, der sich jedoch wunderbar in das Geschehen einreiht und sowohl Harry Potter-Fans als auch Neulinge mit an Bord nehmen sollte.

    Dumbledore (Jude Law) beim Unterrichten seiner Schüler in Hogwarts in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen zu sehen. © Warner Bros. Entertainment Inc.
    Dumbledore (Jude Law) beim Unterrichten seiner Schüler in Hogwarts in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen zu sehen. © Warner Bros. Entertainment Inc.

    Ich hatte zu Anfang des Filmes und im Trailer noch Gänsehaut bei der bloßen Nennung des Namens Dumbledore. Da man ihn hier allerdings recht oft zu sehen und hören bekommt, verfliegt der Effekt zusehends. Diese Tatsache ist jedoch absolut nicht dramatisch, denn Jude Law verkörpert hier die jüngere Version des späteren Schulleiters absolut hervorragend. Ich habe ihm zu jeder Sekunde abgekauft, dass dies eine junge Version des großen Dumbledore ist. Dumbledores vergangene Beziehung zu Grindelwald und das Band, das die beiden Zauberer verbindet, spielt in dem Film eine große und hintergründige Rolle.

    Charaktere, die einem noch weiter ans Herz wachsen

    Newt Scamander (Eddie Redmayne) und Tina Goldstein (Katherine Waterston) in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.
    Newt Scamander (Eddie Redmayne) und Tina Goldstein (Katherine Waterston) in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.

    Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen bietet verhältnismäßig wenig Action und legt den Fokus sehr stark auf seine Charaktere. Den zumeist verschrobenen, aber unglaublich sympathischen Außenseitern gönnt man jeden auch noch so kleinen Erfolg. Gerade Newt Scamanders Interaktionen mit seinen einmaligen Fabelwesen wissen zu berühren und gestalten sich schlichtweg hinreißend. Auch hier darf man wieder ein virtuoses, vor Kreativität strotzendes und hochwertiges Design der Tierwesen bewundern. Und natürlich ist auch wieder der Niffler mit von der Partie. Diesmal auch mit kleinen, ultimativ süßen Niffler-Babies, die für jede Menge herzerwärmende und aberwitzige Momente sorgen. Ebenso verhält es sich mit Newts Muggel-Freund Jacob Kowalski. Dieser bedeutet zwar aufgrund des ernsteren und erwachseneren Grundtonus des Films kein ganz so großes Gagfeuerwerk mehr wie noch im ersten Teil, sorgt aber nach wie vor für jede Menge Schmunzeln und Lachen.

    Jacob Kowalski (Dan Fogler), wie immer fasziniert von seiner Umwelt in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.
    Jacob Kowalski (Dan Fogler), wie immer fasziniert von seiner Umwelt in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. © Warner Bros. Entertainment Inc.

    Dan Fogler macht hier in seiner charmant komödiantischen Rolle wieder ein tolle Figur und sorgt für ausgezeichnete Situationskomik. Und das häufig schon ganz allein aufgrund seiner grandiosen Mimik. Dass seine Beziehung zu der Hexe Queenie (Alison Sudol) sich hier nicht ganz so rosarot gestaltet wie es das Ende des ersten Teils vielleicht noch vermuten ließ, gibt den beiden Charakteren eine geerdete Tiefe. Auch wenn ich sagen muss, dass für mich gewisse Entscheidungen Queenie bezüglich nicht so ganz nachvollziehbar sind. Doch nachfolgende Teile geben da bestimmt mehr Aufschluss.

    Johnny Depp brilliert als Gellert Grindelwald

    Johnny Depp als Gellert Grindelwald in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen zu sehen. © Warner Bros. Entertainment
    Johnny Depp als Gellert Grindelwald in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen zu sehen. © Warner Bros. Entertainment

    Endlich! Nachdem Johnny Depp als Gellert Grindelwald im ersten Teil nur für einen verschwindend kurzen Augenblick zu sehen war, gibt es nun wesentlich mehr von seiner Performance zu bestaunen. Und bestaunen trifft es hier ziemlich gut, denn er hat verdammt stark abgeliefert. Er spielt den wortgewandten, rücksichtslosen und machthungrigen Grindelwald mit einer beeindruckenden Menge an Charisma und die erstklassige Maskenarbeit sorgt für einen düsteren und morbiden Look. Hinzu kommt noch, dass Grindelwald an sich vor allem in seiner Beziehung zu Dumbledore und seinen Motiven ein höchst interessanter Charakter ist. Seine Ambitionen erscheinen sogar teilweise nachvollziehbar und die begründeten Motive machen Grindelwald zu einem ausgezeichneten Antagonisten.

    Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen ist das tiefe Luftholen vor dem Sturm…

    Johnny Depp gibt uns als Gellert Grindelwald einen kleinen Vorgeschmack, auf seine Fähigkeiten in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen zu sehen. © Warner Bros. Entertainment
    Johnny Depp gibt uns als Gellert Grindelwald einen kleinen Vorgeschmack, auf seine Fähigkeiten in Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen zu sehen. © Warner Bros. Entertainment

    Nun empfand ich den Streifen zwar so gut wie rundum gelungen und zum Großteil wirklich spannend, allerdings fehlt hier schon ein wenig der wirklich große, knallende Höhepunkt. Die Krux des Übergangsfilms. Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen bleibt ein großer Hammerschlag also leider verwehrt. Sieht man ihn aber im Kontext der Zukunft der Reihe, kann ich mich sehr gut damit begnügen, ihn als tiefes Luftholen vor dem Sturm anzusehen, dessen Ausmaße ich zu bestaunen kaum abwarten kann.

    Mein Fazit zu Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

    Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen ist erfreulich erwachsener und düsterer als sein eher unbeschwerter Vorgänger. Dennoch kommen die humorvollen Einlagen auch hier keineswegs zu kurz. Zudem weiß das Ensemble an Schauspielern erneut bis in die letzte Rolle hervorragend abzuliefern. Am meisten beeindruckte hier, neben den liebgewonnen Charakteren aus Teil 1, Johnny Depp. Dieser stellt mit seiner Performance als Grindelwald in seinen Szenen alle anderen in den Schatten seiner interessanten Figur. Auch Jude Law gibt hier einen hervorragenden, jungen Albus Dumbledore. Nun ist der Streifen zwar nicht immer durchzogen von Hochspannung, doch das Interesse verlor ich, dank der wundervollen Charaktere in dieser schlichtweg phantastischen Welt, zu keinem Zeitpunkt. Wer sich schon vom ersten Teil hat verzaubern lassen, der wird auch mit Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen wieder ein magisches Abenteuer erleben können.
    Und nun heißt es: Accio, Teil 3!

    © Warner Bros.

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