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    Startseite » Prey (2021)
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    Prey (2021)

    Jan Wernervon Jan Werner9. September 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Man sieht die drei Teilnehmer des Junggesellenabschieds Roman, Albert und Peter nebeneinander an einer Felswand stehend.
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    Im letzten Jahr hatte David Kross bereits eine Hauptrolle in einer Netflixproduktion. Auf Betonrausch folgt nun mit Prey ein geradliniger Survivalthriller. Ob der blutige Junggesellenabschied einen Blick wert ist, erfahrt ihr bei uns!

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    Das deutsche Plakat zum Film Prey zeigt die Hauptfigur Roman in der Mitte und links und rechts daneben zwei Begleiter. Unten im Bild steht das Startdatum, der 10. September.
    Das Plakat zum deutschen Netflix-Original „Prey“ © Netflix

    Prey – Handlung

    Am Wochenende seines Junggesellenabschieds unternehmen Roman (David Kross), sein Bruder Albert (Hanno Koffler) und einige Freunde eine Wanderung durch die Wildnis. Als sie in der Nähe Schüsse hören, denken sie zunächst an Jäger im Wald. Doch bald stecken sie mitten in einem verzweifelten Kampf ums Überleben, als ihnen klar wird, dass es der rätselhafte Schütze auf sie abgesehen hat…

    Schlichte Idee, solide Umsetzung

    Vor wenigen Monaten brachte uns der Streamingriese mit Red Dot bereits einen Thriller, dessen Prämisse Prey gar nicht so unähnlich ist. Schon oft hat speziell im Thriller-Genre eine vermeintlich einfach Grundidee genügt, um die Zuschauer zu fesseln. In diesem Fall dauert es auch wirklich nur wenige Minuten, bis die Jagd beginnt. Sehr schnell ist klar, dass die Schüsse wirklich auf die Gruppe junger Männer gehen sollen und ein Zufall ausgeschlossen werden kann. Das Mysterium bleibt dann noch, wer hier schießt und, vor allem auch, warum.

    Auf große Effekte wird hier komplett verzichtet. Diese hätten auch nur von dem abgelenkt, was diesen Thriller doch von vergleichbaren Filmen unterscheidet, nämlich die traumhafte Kulisse eines deutschen Mittelgebirges. Die Natur kommt sehr gut zur Geltung. Dafür bedarf es weder teuerster Technik noch spektakulärer Inszenierung, nur einem Gespür für Landschaftsaufnahmen, die deutlich machen, wie weitläufig das Areal ist und wie schnell man sich hier verlieren kann.

    Kurze Laufzeit, nonstop Spannung?

    Auch wenn verhältnismäßig schnell klar wird, was es mit den Schüssen auf sich hat, soll dies natürlich nicht verraten werden. Mit weniger als 90 Minuten Lauflänge bleibt ohnehin wenig Zeit, um hier falschen Fährten zu folgen oder Theorien zu spinnen. Viel wichtiger ist die Frage, ob dies bei Prey ausreicht, um das Publikum bis zum Ende ununterbrochen an den Bildschirm zu bannen. Dies gelingt leider nur bedingt. Die Hetze durch den Wald ist zwar spannend inszeniert, aber die Todesangst der Männer im Film will sich einfach nicht in Nervenkitzel für den Zuschauer ummünzen lassen. In erster Linie liegt dies daran, dass, trotz einiger Rückblenden, die Charaktere nicht genug Tiefe bekommen, um mit ihnen mitzuleiden.

    Roman (David Kross) sucht hinter einem Haufen aus Geäst nach Schutz.
    Roman (David Kross) sucht nach Schutz © Netflix

    Auch die Darsteller, die in vielen Rollen schon ihre Qualitäten unter Beweis gestellt haben, wirken hier eher blutleer in ihrem Schauspiel. Zudem steht dem Thriller seine eigene Vorhersehbarkeit vielfach im Weg, denn wer auch nur einen einzigen Survival-Horrorfilm gesehen hat, kann hier nahezu jede Etappe des Plots antizipieren.

    Trotz anständiger Härte, zu wenig Thrill

    Dabei ist die Brutalität, mit der hier die Gruppe Stück für Stück dezimiert wird, wirklich nicht ohne. Wenn einem die Figuren nicht so egal wären, müsste man definitiv bei einigen Szenen schlucken oder am liebsten wegsehen. Leider ist auch die Hintergrundgeschichte, die über die Flashbacks erzählt wird, alles andere als innovativ, sodass man nicht mal mit diesen Informationen im Hinterkopf besser zu den Charakteren eine Verbindung aufbauen kann. Dieses Manko sorgt dafür, dass sich sogar die kompakte Laufzeit noch fast zu lang anfühlt. Die ganze Story hat insgesamt zu wenig Fleisch für einen Langfilm und hätte wahrscheinlich als Kurzfilm wesentlich besser funktioniert.

    Was jedoch akzeptabel und vor allem nachvollziehbar ist, ist die Auflösung des Thrillers. Die Motivation und der Hintergrund, weshalb dieser Junggesellenabschied hier ins Fadenkreuz geraten ist, geht durchaus an die Nieren. Dementsprechend schlägt dann auch das Ende ein und sorgt dafür, dass man ein beklemmendes Gefühl danach mit in den Tag oder den Abend nimmt. Wem das Survival-Szenario im Wald zusagt, der sollte vielleicht The Hunt einmal eine Chance geben, denn dort wird gekonnt mit den Klischees des Subgenres gespielt, wodurch daraus ein frischer Mix aus Gesellschaftssatire und Thriller wird. Wer noch tiefer in das Thema Überlebenskampf einsteigen möchte, der kann sich direkt bei Netflix mit dem kanadischen Prepping-Thriller Bis zum Untergang auf den nächsten zivilisatorischen Weltuntergang vorbereiten. Und wer es bei ähnlicher Prämisse um einiges blutiger möchte, dem sei die Horrorkomödie Severance aus dem Jahr 2006 empfohlen.

    Roman (David Kross) stützt seinen verletzten Bruder Albert (Hanno Koffler) während die beiden durch den Wald laufen. Im Hintergrund sieht man kahle Bäume und große Felsen, der Boden ist laubbedeckt.
    Die Brüder Roman und Albert müssen angeschlagen flüchten © Netflix

    Unser Fazit zu Prey

    Eigentlich präsentiert sich Prey als ein geradlinig inszenierter Überlebenskampf vor toller Kulisse. Doch trotz weniger als 90 Minuten Dauer bleibt die Spannung recht schnell auf der Strecke, da es nicht gelingt die Qualität der Schauspieler dazu zu nutzen, um innerhalb kurzer Zeit Charaktere aufzubauen, mit denen man mitfiebern kann. Zudem fehlt es hier auch noch an Eigenständigkeit bei der Story. Damit ist dieses Netflix-Original aus Deutschland leider kein Ausrufezeichen im Katalog des Streamingdienstes, sondern nur ein weiterer Film über den schon nach wenigen Wochen kein Abonnent mehr sprechen wird.

    Prey ist ab dem 10. September 2021 bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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